Aktionstag: Amagwinya, geröstete Marshmallows und die Frage, was aus einem einfachen Teig oder einer einfachen Süßigkeit werden kann
Der 30. August gehört im NutriKunde-Aktionskalender zu den kulinarisch besonders abwechslungsreichen Tagen. Im Mittelpunkt stehen der Amagwinya-Tag – Amagwinya Day aus Südafrika und der amerikanische Tag des gerösteten Marshmallows – National Toasted Marshmallow Day. Ergänzend führen verschiedene Food-Day-Kalender den Mai-Tai-Tag – National Mai Tai Day.
Damit treffen drei völlig unterschiedliche kulinarische Welten aufeinander: ein frittiertes südafrikanisches Hefeteiggebäck, eine über dem Feuer geröstete Süßigkeit und ein klassischer tropischer Cocktail.
Gerade daraus lässt sich eine interessante NutriKunde-Frage entwickeln:
Wie verändern Zubereitung, Zutaten und Esskultur ein eigentlich einfaches Lebensmittel?
Beim Amagwinya wird aus einem einfachen Hefeteig durch Frittieren ein außen knuspriges und innen weiches Gebäck. Beim Marshmallow verändert Hitze die Oberfläche, die Konsistenz und das Aroma. Und beim Mai Tai zeigt sich, wie aus verschiedenen Zutaten ein Getränk mit einer eigenen internationalen Geschichte entstehen kann.
Was ist am 30. August 2026?
Für den 30. August lassen sich im Bereich Essen und Trinken vor allem drei Themen finden:
- Amagwinya-Tag – Amagwinya Day, jährlich am 30. August
- Tag des gerösteten Marshmallows – National Toasted Marshmallow Day, jährlich am 30. August
- Mai-Tai-Tag – National Mai Tai Day, in verschiedenen US-amerikanischen Food- und Cocktailkalendern am 30. August geführt
Der Amagwinya Day ist besonders interessant, weil er ein konkretes südafrikanisches Lebensmittel und seine kulturelle Bedeutung in den Mittelpunkt stellt. Amagwinya werden auch Vetkoek genannt und gehören zur südafrikanischen Esskultur.
Der National Toasted Marshmallow Day wird jährlich am 30. August geführt und laut National Day Calendar von der National Confectioners Association unterstützt.
Der National Mai Tai Day ist dagegen ein informeller Cocktailtag. Für NutriKunde ist er vor allem wegen der Geschichte des Getränks, seiner Zutaten und der Frage nach Zucker und Alkohol interessant.
Keiner dieser drei Termine ist ein offizieller UN-Welttag.
Die Vereinten Nationen führen den 30. August stattdessen als Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens – International Day of the Victims of Enforced Disappearances. Dieser wichtige Menschenrechtstag gehört jedoch nicht in den Ernährungskalender und sollte deshalb nicht künstlich mit Essen oder Trinken verbunden werden.
Was sind Amagwinya?
Amagwinya sind frittierte Stücke aus Hefeteig. Außen werden sie goldbraun und knusprig, während das Innere weich und luftig bleibt.
In Südafrika sind sie unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Besonders geläufig ist auch der Name Vetkoek. Das afrikaanssprachige Wort bedeutet sinngemäß „Fettkuchen“ beziehungsweise „Fettgebäck“.
Die Grundidee ist verblüffend einfach:
Mehl – Hefe – Flüssigkeit – Salz – Fett – Hitze.
Aus diesen wenigen Bestandteilen entsteht ein Lebensmittel, das auf ganz unterschiedliche Weise gegessen werden kann.
Genau diese Einfachheit macht Amagwinya für NutriKunde interessant.
Denn viele traditionelle Gerichte basieren nicht auf einer langen Zutatenliste, sondern auf einer bestimmten Kombination aus Grundnahrungsmittel, Zubereitungstechnik und Esskultur.
Warum sind Amagwinya in Südafrika so bekannt?
Amagwinya gehören zur Alltags- und Straßenküche Südafrikas. Sie werden unter anderem bei Straßenhändlern, an Verkehrsknotenpunkten und in lokalen Geschäften angeboten.
Der Amagwinya Day ist deshalb mehr als ein Tag für ein bestimmtes Gebäck.
Er verweist auch auf die Menschen, die diese Lebensmittel herstellen und verkaufen.
Gerade die Verbindung zwischen Essen und kleinem Lebensmittelhandel macht den Tag interessant. Ein scheinbar einfaches frittiertes Brot kann Teil des täglichen Lebens, einer lokalen Wirtschaft und einer persönlichen Erinnerung sein.
Das zeigt:
Lebensmittel haben nicht nur einen Nährwert – sie haben auch eine soziale und kulturelle Funktion.
Was ist der Unterschied zwischen Amagwinya und Brot?
Amagwinya und Brot können aus ähnlichen Grundzutaten hergestellt werden.
Der entscheidende Unterschied liegt vor allem in der Zubereitung.
Brot wird normalerweise gebacken.
Amagwinya werden dagegen in heißem Fett frittiert.
Dadurch entsteht eine charakteristische Oberfläche und gleichzeitig nimmt das Gebäck während der Zubereitung Fett auf.
Das wirkt sich auch auf den Energiegehalt aus.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist deshalb nicht nur interessant, welche Zutaten im Teig stecken, sondern auch:
Wie wird daraus das fertige Lebensmittel?
Warum macht Frittieren einen Unterschied?
Beim Frittieren wird das Lebensmittel einer hohen Temperatur ausgesetzt und kommt direkt mit heißem Fett in Kontakt.
Die Oberfläche trocknet aus und wird knusprig. Gleichzeitig verändert sich das Aroma durch verschiedene Bräunungsreaktionen.
Außerdem kann Fett in das Lebensmittel gelangen.
Damit verändert sich ein Lebensmittel durch die Zubereitung deutlich.
Ein einfacher Hefeteig und ein frittiertes Hefeteiggebäck sind deshalb ernährungsphysiologisch nicht dasselbe.
Das ist eine wichtige Grundidee für die Lebensmittelkunde:
Die Zubereitung gehört zum Lebensmittel dazu.
Wie werden Amagwinya gegessen?
Amagwinya können pur gegessen werden.
Sie können aber auch gefüllt oder mit verschiedenen Beilagen kombiniert werden.
In Südafrika finden sich sowohl herzhafte als auch süße Varianten. Genannt werden beispielsweise Hackfleisch, Käse, Relish oder Konfitüre. Auch Kombinationen mit anderen typischen Zutaten der südafrikanischen Küche sind möglich.
Dadurch kann aus einem einfachen frittierten Teigstück ein Snack, ein Frühstück oder sogar eine vollständige Mahlzeit werden.
Die eigentliche Frage lautet deshalb weniger:
„Sind Amagwinya gesund?“
Interessanter ist:
„Wie werden sie zubereitet und womit werden sie gegessen?“
Können Amagwinya auch eine ausgewogene Mahlzeit sein?
Das einzelne frittierte Gebäck liefert vor allem Energie und Kohlenhydrate und enthält durch die Zubereitung zusätzlich Fett.
Ob daraus eine ausgewogene Mahlzeit entsteht, hängt stark von der Kombination ab.
Ein Amagwinya mit einer sehr fettreichen Füllung unterscheidet sich deutlich von einer Variante, die beispielsweise mit Gemüse und einer geeigneten Eiweißquelle kombiniert wird.
Das bedeutet nicht, dass traditionelle Speisen nach modernen Ernährungskriterien umgebaut werden müssen.
Vielmehr zeigt sich daran ein Grundprinzip:
Nicht ein einzelnes Lebensmittel entscheidet über die Qualität der Ernährung, sondern das gesamte Ernährungsmuster.
Was ist ein Marshmallow?
Ein Marshmallow ist eine weiche, schaumige Süßware.
Moderne Marshmallows bestehen typischerweise aus Zucker, Glukosesirup beziehungsweise ähnlichen Zuckersirupen, Wasser und Gelier- oder Strukturgebern. Häufig wird Gelatine verwendet; es gibt aber auch vegetarische und vegane Varianten mit anderen Geliermitteln.
Die weiche, luftige Konsistenz entsteht unter anderem dadurch, dass Luft in die Zuckermasse eingearbeitet wird.
Damit ist ein Marshmallow ein schönes Beispiel dafür, wie Lebensmitteltechnologie aus relativ einfachen Ausgangsstoffen eine völlig andere Konsistenz erzeugen kann.
Woher kommt der Marshmallow ursprünglich?
Der Name Marshmallow geht tatsächlich auf eine Pflanze zurück:
Althaea officinalis, die Eibischpflanze.
Historisch wurde der Saft beziehungsweise die Substanz aus der Wurzel des Eibischs genutzt. Die heutige Süßware hat mit dieser ursprünglichen Verwendung allerdings nur noch begrenzt zu tun.
Moderne Marshmallows sind industrielle Süßwaren und werden nicht einfach aus Eibischwurzel hergestellt.
Gerade diese Entwicklung ist spannend:
Aus einer Pflanze wurde ein Begriff, aus einem traditionellen Pflanzenstoff eine moderne Süßigkeit.
Was passiert beim Rösten eines Marshmallows?
Beim Erhitzen verändert sich der Marshmallow deutlich.
Die Oberfläche wird warm und beginnt sich zu bräunen. Gleichzeitig kann der Zucker karamellisieren und es entstehen neue Aromastoffe.
Im Inneren wird der Marshmallow weich und teilweise flüssig.
Aus dem weißen, elastischen Ausgangsprodukt wird dadurch eine warme, klebrige und aromatisch deutlich komplexere Süßigkeit.
Das ist ein schönes Beispiel für die Bedeutung von Hitze in der Küche.
Temperatur verändert nicht nur die Farbe – sie verändert auch Geschmack, Geruch und Konsistenz.
Warum wird ein Marshmallow außen braun?
Beim starken Erhitzen von Lebensmitteln können verschiedene chemische Reaktionen ablaufen.
Bei zuckerreichen Lebensmitteln spielt insbesondere die Karamellisierung eine Rolle. Daneben können bei bestimmten Bedingungen auch Reaktionen zwischen reduzierenden Zuckern und Aminoverbindungen zur Bräunung beitragen.
Beim Marshmallow ist die Oberfläche besonders zuckerreich.
Wird sie lange genug erhitzt, entstehen die typischen goldbraunen bis dunkelbraunen Stellen.
Genau deshalb kann ein leicht gerösteter Marshmallow ganz anders schmecken als einer, dessen Oberfläche bereits stark verkohlt ist.
Ist ein gerösteter Marshmallow gesünder als ein normaler?
Nein.
Durch das Rösten wird aus einer Süßigkeit keine ernährungsphysiologisch wertvolle Zwischenmahlzeit.
Marshmallows bestehen hauptsächlich aus Zucker und liefern relativ wenig Vitamine, Mineralstoffe oder Ballaststoffe.
Das Rösten verändert vor allem Geschmack, Farbe und Konsistenz.
Es macht den Marshmallow aber nicht automatisch zu einem gesünderen Lebensmittel.
Damit eignet sich der 30. August gut für eine einfache Ernährungsbotschaft:
Genussmittel dürfen Genussmittel bleiben.
Nicht jedes Lebensmittel muss als „gesund“ verkauft werden, um interessant zu sein.
Was sind S’mores?
Ein besonders bekanntes Beispiel für geröstete Marshmallows sind die amerikanischen S’mores.
Dabei wird ein gerösteter Marshmallow zusammen mit Schokolade zwischen zwei knusprige Graham Crackers gelegt.
Aus drei relativ einfachen Bestandteilen entsteht ein typisches amerikanisches Lagerfeuer-Dessert.
Auch hier spielt die Zubereitung eine große Rolle.
Der warme Marshmallow bringt die Schokolade zum Schmelzen und verbindet die einzelnen Bestandteile miteinander.
So entsteht ein Lebensmittel-Erlebnis, das mit den einzelnen Zutaten allein kaum vergleichbar ist.
Warum passen Marshmallows so gut zum Sommer?
Marshmallows werden in den USA besonders stark mit Lagerfeuern, Camping und geselligem Zusammensein verbunden.
Der Reiz besteht deshalb nicht allein im Geschmack.
Das Rösten wird zu einer kleinen gemeinsamen Aktivität:
Stock auswählen – Marshmallow aufspießen – langsam erhitzen – drehen – beobachten – probieren.
Dabei wird das Lebensmittel fast nebenbei zum Mittelpunkt einer sozialen Situation.
Das ist auch für NutriKunde interessant.
Denn Esskultur entsteht nicht nur in Restaurants oder Küchen.
Sie entsteht auch am Lagerfeuer, beim Picknick oder beim gemeinsamen Kochen.
Was ist der Mai Tai?
Der Mai Tai ist ein klassischer Cocktail, der eng mit der amerikanischen Tiki-Kultur verbunden ist.
Als Erfinder gilt der US-amerikanische Gastronom Victor J. Bergeron, besser bekannt als Trader Vic. Der Cocktail wurde in den 1940er-Jahren in Kalifornien bekannt.
Traditionell gehören unter anderem Rum, Limettensaft und Orgeat beziehungsweise Mandelsirup zum Getränk.
Je nach Rezept kommen weitere Zutaten hinzu.
Der Mai Tai zeigt damit ein weiteres Mal, wie aus wenigen Grundzutaten ein stark identitätsstiftendes Produkt entstehen kann.
Warum ist der Mai Tai für NutriKunde interessant?
Der Mai Tai ist kein Gesundheitsthema.
Aber er eignet sich hervorragend, um über Alkohol, Zucker und Portionsgrößen bei Getränken zu sprechen.
Cocktails können neben Alkohol auch erhebliche Mengen Zucker enthalten – beispielsweise durch Sirupe, Säfte oder Liköre.
Gleichzeitig wird Flüssigkeit häufig weniger bewusst wahrgenommen als feste Nahrung.
Ein Glas kann deshalb relativ schnell getrunken sein, obwohl es energetisch durchaus relevant sein kann.
Das ist besonders interessant, weil alkoholische Getränke nicht einfach als „Getränke wie Wasser“ betrachtet werden sollten.
Kann ein Cocktail eine Mahlzeit ersetzen?
Ernährungsphysiologisch ist ein Cocktail keine vollwertige Mahlzeit.
Alkohol liefert zwar Energie, aber keine vergleichbare Versorgung mit essenziellen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.
Auch ein zuckerreicher Cocktail liefert zwar Energie, aber nicht automatisch die Nährstoffdichte einer ausgewogenen Mahlzeit.
Der Mai Tai kann deshalb als Genussmittel betrachtet werden.
Und auch hier gilt:
Genuss muss nicht mit Gesundheitsversprechen verwechselt werden.
Was verbindet Amagwinya und Marshmallows?
Auf den ersten Blick fast nichts.
Das eine ist ein frittiertes Hefeteiggebäck, das andere eine weiche Süßware.
Doch beide zeigen eindrucksvoll, wie stark die Zubereitung ein Lebensmittel verändert.
Beim Amagwinya sorgt heißes Fett für eine knusprige Oberfläche.
Beim Marshmallow sorgt Hitze für Bräunung, Karamellaromen und eine veränderte Konsistenz.
Beide Lebensmittel sind außerdem eng mit bestimmten sozialen Situationen verbunden:
Amagwinya mit südafrikanischer Alltags- und Straßenküche, Marshmallows mit Lagerfeuer, Camping und gemeinschaftlichem Genuss.
Damit wird aus einem scheinbaren Kuriositätentag ein spannendes Thema über Lebensmittelkultur.
Was kann man vom 30. August über Ernährung lernen?
Der Tag zeigt vor allem drei Dinge.
Erstens:
Zutaten allein erklären ein Lebensmittel nicht.
Die Zubereitung verändert Eigenschaften und Nährwerte.
Zweitens:
Lebensmittel haben eine kulturelle Geschichte.
Amagwinya erzählen etwas über Südafrika, Marshmallows über amerikanische Freizeit- und Süßwarenkultur und der Mai Tai über die Tiki-Kultur.
Drittens:
Nicht jedes Lebensmittel muss gesund sein, um interessant zu sein.
Manchmal besteht der Wert eines Aktionstages gerade darin, ein Lebensmittel genauer kennenzulernen.
Wie lässt sich Amagwinya ernährungsbewusst kombinieren?
Wer Amagwinya selbst zubereitet oder probiert, kann den Schwerpunkt auf die Kombination legen.
Ein frittiertes Gebäck kann beispielsweise mit Gemüse, einem proteinreichen Bestandteil und einer aromatischen Beilage kombiniert werden.
So entsteht eine Mahlzeit, bei der nicht nur das frittierte Gebäck im Mittelpunkt steht.
Auch die Portionsgröße kann eine Rolle spielen.
Ein kleines Amagwinya als Bestandteil einer Mahlzeit ist etwas anderes als mehrere große Stücke mit fettreichen Füllungen.
Die Idee lautet deshalb nicht:
Traditionelle Küche gegen moderne Ernährung.
Sondern:
Traditionelle Lebensmittel verstehen und sinnvoll in unterschiedliche Mahlzeiten einordnen.
Was ist für Menschen ab 60 besonders interessant?
Bei Amagwinya kann die weiche Konsistenz des Inneren angenehm sein. Die knusprige beziehungsweise frittierte Oberfläche kann dagegen je nach Zubereitung schwieriger zu kauen sein.
Interessant ist deshalb auch hier die Zubereitungsform.
Bei Marshmallows spielt weniger der Nährstoffgehalt als die Menge eine Rolle. Sie können gelegentlich als Süßigkeit genossen werden, sind aber kein Ersatz für Obst, Milchprodukte, Nüsse oder andere nährstoffreiche Lebensmittel.
Bei Cocktails wie dem Mai Tai sollte zusätzlich berücksichtigt werden, dass Alkohol im höheren Lebensalter anders wirken kann und sich mit bestimmten Medikamenten oder gesundheitlichen Situationen problematisch verbinden kann.
Der 30. August kann deshalb auch als Anlass dienen, Genuss und Alltagstauglichkeit miteinander zu verbinden.
Kleine Küchen-Challenge
Ein Teig – zwei Zubereitungen.
Einen einfachen Hefeteig herstellen und gedanklich oder praktisch zwei Varianten vergleichen:
Backen oder Frittieren?
Wie unterscheiden sich Oberfläche, Geruch, Geschmack und Konsistenz?
Noch spannender wird der Vergleich, wenn anschließend überlegt wird:
Welche Zubereitung eignet sich für welches Gericht?
So wird aus einem südafrikanischen Food Day eine kleine Lektion über Kochtechniken.
NutriKunde-Mitmach-Aktion
Eine kleine „Weltreise mit drei Lebensmitteln“ kann den 30. August begleiten.
Drei Stationen auswählen:
Südafrika – Amagwinya
USA – gerösteter Marshmallow beziehungsweise S’mores
Karibisch geprägte Tiki-Kultur – Mai Tai
Zu jeder Station wird eine Frage beantwortet:
Was wird gegessen oder getrunken?
Wie wird es zubereitet?
Welche Zutaten sind typisch?
Welche kulturelle Geschichte steckt dahinter?
Und schließlich:
Welche Rolle spielt das Lebensmittel heute?
Damit wird aus drei informellen Aktionstagen eine kleine kulinarische Weltreise.
Welche weiteren Aktionstage gibt es am 30. August?
Neben den Ernährungsthemen gibt es am 30. August zahlreiche weitere Aktionstage.
Die Vereinten Nationen begehen an diesem Datum den Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens. Dieser offizielle internationale Tag ist ein wichtiges Menschenrechtsthema, gehört aber nicht in einen Lebensmittel- und Ernährungskalender.
In verschiedenen Kalendern finden sich außerdem unter anderem der National Beach Day, der National Grief Awareness Day und weitere Themen.
Für NutriKunde ist es sinnvoll, diese Termine nicht künstlich mit Ernährung zu verbinden.
Interessanter ist dagegen der National Mai Tai Day, der in mehreren Food- und Cocktailkalendern am 30. August geführt wird.
Er bleibt allerdings ein informeller Genuss- und Cocktailtag und kein offizieller internationaler Gesundheits- oder Ernährungstag.
Warum ist der 30. August trotzdem ein guter NutriKunde-Tag?
Gerade weil die drei kulinarischen Themen so unterschiedlich sind.
Amagwinya zeigen die Bedeutung von Teig, Frittieren und südafrikanischer Esskultur.
Geröstete Marshmallows zeigen, was Hitze mit Zucker und Konsistenz macht.
Der Mai Tai führt zu Cocktails, Alkohol, Zucker und internationaler Getränkekultur.
Zusammen ergeben sie eine kleine Lebensmittelkunde über die Frage:
Was passiert eigentlich mit einem Lebensmittel, wenn Menschen es erhitzen, frittieren, mischen oder mit anderen Zutaten verbinden?
Wichtiger als das Datum ist das Thema
Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.
Der 30. August ist deshalb kein Tag, an dem zwingend Amagwinya frittiert, Marshmallows geröstet oder ein Mai Tai gemischt werden müssen.
Interessant sind die Themen dahinter.
Ein Hefeteig kann auch an einem anderen Tag zum Ausgangspunkt für die Frage werden, wie Backen und Frittieren Lebensmittel verändern.
Marshmallows können jederzeit Anlass sein, über Zucker, Süßwaren und die Wirkung von Hitze zu sprechen.
Und ein Cocktail kann an jedem Tag zeigen, dass Getränke ebenfalls Energie, Zucker und Alkohol enthalten können.
Der Kalender liefert den Anlass.
Die Lebensmittelkunde bleibt das ganze Jahr interessant.
Was bleibt vom 30. August?
Der 30. August zeigt, wie viel Ernährungsgeschichte in scheinbar einfachen Lebensmitteln steckt.
Amagwinya sind mehr als frittiertes Brot. Sie gehören zur südafrikanischen Esskultur und zeigen, wie ein einfaches Grundrezept Teil des Alltags und einer lokalen Esskultur werden kann.
Geröstete Marshmallows sind mehr als Zucker und Geliermittel. Sie stehen für Lagerfeuer, Camping, S’mores und gemeinschaftlichen Genuss – und zeigen gleichzeitig, wie stark Hitze Geschmack und Konsistenz verändern kann.
Der Mai Tai wiederum führt in die Welt der Cocktails und macht sichtbar, dass auch Getränke unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten betrachtet werden können.
Damit bleibt eine einfache Frage:
Wie viel Geschichte, Kultur und Lebensmittelkunde steckt eigentlich in einem einzigen Bissen oder Schluck?
Kurz & praktisch
30. August 2026 merken:
Der Amagwinya Day macht ein südafrikanisches frittiertes Hefeteiggebäck zum Thema. Besonders interessant sind die verschiedenen Füllungen, die Bedeutung als Alltags- und Streetfood sowie der Einfluss der Zubereitung auf Fettgehalt, Geschmack und Konsistenz.
Der National Toasted Marshmallow Day lädt dazu ein, Marshmallows über Hitze zu verändern und dabei Karamellisierung, Bräunung und Süßwarenkunde zu entdecken. Aus gerösteten Marshmallows entstehen beispielsweise die bekannten amerikanischen S’mores.
Der National Mai Tai Day ergänzt den Tag um die Getränkeseite. Hier stehen Cocktailgeschichte, Alkohol, Zucker und Portionsgrößen im Mittelpunkt.
Die praktische Idee für NutriKunde: Ein einfaches Lebensmittel auswählen und beobachten, wie stark sich Geschmack, Konsistenz und ernährungsphysiologische Eigenschaften durch die Zubereitung verändern.
Der National Day Calendar führt den 30. August 2026 als National Toasted Marshmallow Day und nennt die National Confectioners Association als Sponsor. (National Day Calendar) Der Amagwinya Day ist für den 30. August durch mehrere unabhängige Kalender sowie südafrikanische Quellen belegt; besonders interessant ist die Veröffentlichung von ANC Today, die den Tag ausdrücklich am 30. August nennt. (Awareness Days) Auch The Nibble führt den Toasted Marshmallow Day am 30. August und listet den Mai Tai Day für dieses Datum. (The Nibble)
Die UN-Abgrenzung ist ebenfalls sauber: Der 30. August ist offiziell der Internationale Tag der Opfer des Verschwindenlassens; ein offizieller UN-Ernährungstag liegt an diesem Datum nicht vor. (Vereinte Nationen)
Ausgewählte Quellen: National Day Calendar – National Toasted Marshmallow Day · The Nibble – August Food Holidays · Vereinte Nationen – Liste der Internationalen Tage
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/