29. August: Aktionstag für die Generation 60 plus

Aktionstag: Kräuter statt Salz, Zitronensaft und Chop Suey – wie viel Geschmack braucht gutes Essen wirklich?

Der 29. August verbindet im NutriKunde-Aktionskalender drei unterschiedliche, aber überraschend gut zusammenpassende Ernährungsthemen: den Kräuter-statt-Salz-Tag – More Herbs, Less Salt Day, den Tag des Zitronensafts – National Lemon Juice Day und den Chop-Suey-Tag – National Chop Suey Day.

Auf den ersten Blick wirken diese drei informellen Food Days wie eine zufällige Zusammenstellung.

Bei genauerem Hinsehen verbindet sie jedoch eine gemeinsame Frage:

Wie lässt sich Essen aromatisch und abwechslungsreich zubereiten, ohne dass immer mehr Salz, Zucker oder stark verarbeitete Zutaten notwendig sind?

Kräuter und Gewürze können Speisen aromatisieren, Zitronensaft kann Säure und Frische hinzufügen und Chop Suey zeigt, wie Gemüse, Fleisch oder andere Zutaten mit einer aromatischen Sauce zu einem vielseitigen Gericht kombiniert werden können.

Damit wird aus drei kleinen amerikanischen Food Days ein erstaunlich umfangreiches Thema rund um Geschmack, Würzen, Gemüse, Lebensmittelkultur und Ernährungskompetenz.

Was ist am 29. August 2026?

Für den 29. August lassen sich drei Ernährungsthemen besonders gut belegen:

  • Kräuter-statt-Salz-Tag – More Herbs, Less Salt Day, jährlich am 29. August
  • Tag des Zitronensafts – National Lemon Juice Day, jährlich am 29. August
  • Chop-Suey-Tag – National Chop Suey Day, jährlich am 29. August

Alle drei Termine sind informelle Food Days. Sie sind keine offiziellen UN-Welttage.

Mehrere Food-Day-Kalender führen alle drei Termine am 29. August. Auch FoodReference nennt für diesen Tag ausdrücklich More Herbs Less Salt Day, National Lemon Juice Day und National Chop Suey Day. (Food Reference)

Für NutriKunde besonders wertvoll ist allerdings, dass der „More Herbs, Less Salt Day“ ein Thema aufgreift, das von der WHO und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unabhängig davon tatsächlich als relevantes Ernährungsthema behandelt wird.

Die DGE empfiehlt für Erwachsene einen Orientierungswert von bis zu 6 Gramm Speisesalz pro Tag. Die WHO empfiehlt sogar weniger als 5 Gramm Salz pro Tag beziehungsweise weniger als 2 Gramm Natrium. (DGE)

Der Food Day selbst ist also informell – das Ernährungsthema dahinter ist es keineswegs.

Warum gibt es den Kräuter-statt-Salz-Tag?

Der More Herbs, Less Salt Day soll dazu anregen, beim Würzen stärker auf Kräuter und andere aromatische Zutaten zu setzen und weniger Salz zu verwenden.

Der genaue Ursprung des Aktionstages ist allerdings nicht eindeutig dokumentiert. Wie bei vielen amerikanischen Food Days lässt sich kein zweifelsfrei belegter Gründer nennen. (Kuriose Feiertage)

Die Idee dahinter ist trotzdem nachvollziehbar:

Wenn ein Gericht weniger Salz enthalten soll, darf es nicht automatisch weniger Geschmack haben.

Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran oder Koriander können ganz unterschiedliche Aromaprofile erzeugen.

Dazu kommen Gewürze wie Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel oder Kurkuma.

Damit lässt sich ein wichtiger Unterschied zwischen Salz und Gewürzen erkennen:

Salz verändert unter anderem die Geschmackswahrnehmung und kann bestimmte Aromen hervorheben.

Kräuter und Gewürze bringen dagegen eigene Aromastoffe mit.

Ist Salz grundsätzlich schlecht?

Nein.

Salz beziehungsweise Natrium ist für den menschlichen Körper notwendig. Natrium spielt unter anderem eine Rolle bei Flüssigkeitshaushalt, Nervenfunktion und Muskelarbeit.

Das Problem entsteht bei einer dauerhaft zu hohen Aufnahme.

Die WHO weist darauf hin, dass eine hohe Natriumaufnahme mit erhöhtem Blutdruck verbunden ist und dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Für Erwachsene empfiehlt sie weniger als 2 Gramm Natrium beziehungsweise 5 Gramm Salz pro Tag. (Weltgesundheitsorganisation)

Die DGE nennt als Orientierungswert bis zu 6 Gramm Speisesalz pro Tag. (DGE)

Damit ist die Botschaft des 29. August nicht:

„Salz ist verboten.“

Sondern:

„Salz bewusst einsetzen und Geschmack auch über andere Zutaten entwickeln.“

Woher kommt das Salz in unserer Ernährung?

Viele Menschen denken beim Thema Salz zunächst an den Salzstreuer.

Der ist allerdings nicht die einzige Quelle.

Die WHO weist darauf hin, dass Natrium beziehungsweise Salz häufig bereits in verarbeiteten Lebensmitteln steckt. Dazu gehören beispielsweise Brot, verarbeitete Fleischwaren, Käse, salzige Snacks sowie Würzmittel wie Sojasauce, Fischsauce oder Brühe. (Weltgesundheitsorganisation)

Auch die DGE weist darauf hin, dass Brot und Brötchen in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Salzaufnahme leisten, gefolgt unter anderem von Fleisch- und Wurstwaren sowie Käse. (BZfE)

Deshalb reicht es nicht immer aus, einfach den Salzstreuer vom Tisch zu nehmen.

Interessanter ist ein Blick auf die gesamte Ernährung.

Kann man mit Kräutern wirklich Salz ersetzen?

Nicht vollständig und nicht bei jedem Gericht.

Aber Kräuter können dabei helfen, den Geschmack eines Gerichts stärker über Aromen aufzubauen.

Ein einfaches Beispiel:

Kartoffeln können mit viel Salz gewürzt werden.

Oder sie können mit Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, Pfeffer und etwas Öl aromatisiert werden.

Das Ergebnis schmeckt nicht „wie stark gesalzene Kartoffeln“.

Es schmeckt anders.

Genau darin liegt die eigentliche Idee.

Weniger Salz muss nicht weniger Geschmack bedeuten.

Welche Kräuter eignen sich besonders?

Das hängt vom Gericht ab.

Basilikum passt beispielsweise hervorragend zu Tomaten, Pasta und mediterranen Gerichten.

Petersilie eignet sich für Kartoffeln, Suppen, Gemüse, Fisch und viele kalte Speisen.

Dill harmoniert mit Gurken, Kartoffeln und Fisch.

Rosmarin und Thymian passen gut zu Ofengemüse, Kartoffeln und Fleisch.

Minze kann Salate, Joghurtgerichte und Hülsenfrüchte auffrischen.

Koriander spielt in verschiedenen asiatischen, lateinamerikanischen und orientalisch geprägten Küchen eine wichtige Rolle.

Damit wird aus dem Salzthema gleichzeitig eine kleine Reise durch internationale Küchen.

Was kann Zitronensaft beim Kochen bewirken?

Zitronensaft bringt vor allem Säure und Frische in ein Gericht.

Das ist kulinarisch sehr interessant.

Säure kann einen Geschmack deutlich verändern, ohne selbst große Mengen an Energie oder Salz beizutragen.

Ein Spritzer Zitronensaft kann beispielsweise Gemüse, Fisch, Salate, Hülsenfrüchte oder Saucen aromatisieren.

Auch deshalb kann Zitrone beim bewussteren Würzen eine interessante Rolle spielen.

Denn manchmal fehlt einem Gericht gar nicht Salz.

Vielleicht fehlt ihm einfach Säure.

Warum schmeckt Zitronensaft so sauer?

Die typische Säure der Zitrone stammt vor allem von Citronensäure.

Sie aktiviert Säurerezeptoren im Mund und erzeugt dadurch das charakteristische saure Geschmacksempfinden.

Zitronensaft wird deshalb nicht nur wegen seines Vitamin-C-Gehalts verwendet.

Seine kulinarische Bedeutung liegt vor allem in Säure, Aroma und Frische.

Das macht ihn zu einem sehr vielseitigen Küchenbestandteil.

Enthält Zitronensaft viel Vitamin C?

Zitronen enthalten Vitamin C.

Allerdings sollte man aus der bloßen Tatsache, dass Zitronensaft Vitamin C enthält, nicht automatisch schließen, dass jedes Glas Zitronenwasser eine besonders große Vitamin-C-Menge liefert.

Die tatsächliche Menge hängt unter anderem davon ab, wie viel Saft verwendet wird.

Für die Ernährung ist deshalb die gesamte Lebensmittelzufuhr entscheidend.

Zitrone kann eine sinnvolle Ergänzung sein, aber sie ist kein Ersatz für eine insgesamt abwechslungsreiche Ernährung mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten.

Warum verhindert Zitronensaft, dass Obst braun wird?

Das lässt sich sehr schön beim Kochen beobachten.

Wenn Äpfel, Bananen oder Avocados angeschnitten werden, kann sich ihre Oberfläche mit der Zeit bräunlich verfärben.

Dabei handelt es sich um enzymatische Bräunungsreaktionen.

Säure kann diese Prozesse hemmen.

Deshalb wird Zitronensaft beispielsweise gerne auf angeschnittene Äpfel oder Avocados gegeben.

Damit ist Zitronensaft nicht nur ein Würzmittel.

Er kann gleichzeitig eine technologische Funktion in der Küche erfüllen.

Was hat Zitronensaft mit Fleisch und Fisch zu tun?

Zitronensaft wird häufig für Marinaden und Dressings verwendet.

Die Säure verändert die Oberfläche bestimmter Lebensmittel und kann zusammen mit Öl, Kräutern und Gewürzen ein aromatisches Profil erzeugen.

Bei Fisch ist die Kombination aus Zitrone, Kräutern und Gewürzen besonders verbreitet.

Dabei sollte allerdings zwischen Marinieren und tatsächlichem Garen unterschieden werden.

Die Säure des Zitronensafts ersetzt beispielsweise bei rohem Fisch nicht automatisch eine sichere thermische Zubereitung.

Für die Lebensmittelsicherheit bleibt die richtige Kühlung und Zubereitung entscheidend.

Was ist Chop Suey?

Chop Suey ist ein Gericht aus der chinesisch-amerikanischen Küche.

Typischerweise werden verschiedene Gemüsearten mit Fleisch oder anderen Zutaten kombiniert und in einer würzigen Sauce serviert. Häufig kommen beispielsweise Sprossen, Pilze oder Bambussprossen zum Einsatz.

Serviert werden kann Chop Suey mit Reis oder Nudeln.

Der entscheidende Punkt ist jedoch:

Chop Suey ist kein einzelnes, weltweit festgelegtes Rezept.

Es gibt zahlreiche Varianten.

Das macht das Gericht für NutriKunde besonders interessant.

Ist Chop Suey eigentlich ein chinesisches Gericht?

Hier wird es kulturgeschichtlich spannend.

Chop Suey gilt heute vor allem als chinesisch-amerikanisches Gericht.

Über seine genaue Entstehung gibt es allerdings zahlreiche Geschichten.

Eine verbreitete Erzählung verbindet Chop Suey mit dem Besuch des chinesischen Diplomaten Li Hongzhang in den USA im Jahr 1896.

Andere Erklärungen führen das Gericht auf chinesische Einwanderer und die Küche der chinesischen Gemeinden in den Vereinigten Staaten zurück.

Lebensmittelhistoriker betrachten einige dieser spektakulären Entstehungsgeschichten allerdings mit Vorsicht. Die Herkunft des Gerichts ist komplexer als die oft erzählte Geschichte von einem einzelnen Erfinder.

Gerade deshalb sollte man Chop Suey nicht einfach als „traditionelles chinesisches Nationalgericht“ bezeichnen.

Es ist vielmehr ein interessantes Beispiel für chinesische Einwanderung, Anpassung und kulinarischen Austausch.

Was bedeutet Chop Suey?

Der Name wird häufig mit einem Ausdruck aus dem Kantonesischen beziehungsweise Taishanischen in Verbindung gebracht, der sinngemäß auf gemischte oder verschiedene Stücke verweist.

Das passt erstaunlich gut zur kulinarischen Idee.

Chop Suey ist gerade kein Gericht, das zwingend eine einzige Zutatenliste benötigt.

Es kann verschiedene Gemüse, Fleischsorten und Saucen miteinander verbinden.

Damit erinnert es an ein Grundprinzip vieler Alltagsküchen:

Was vorhanden ist, wird sinnvoll miteinander kombiniert.

Ist Chop Suey automatisch gesund?

Auch hier sollte man nicht mit einfachen Etiketten arbeiten.

Ein Chop Suey mit viel Gemüse kann eine sehr gemüsereiche Mahlzeit sein.

Eine Variante mit großen Mengen Fleisch, einer sehr salzigen Sauce und wenig Gemüse sieht dagegen ernährungsphysiologisch anders aus.

Auch Reis oder Nudeln verändern die Zusammensetzung der Mahlzeit.

Und besonders die Sauce kann einen erheblichen Anteil an Salz liefern.

Gerade deshalb passt Chop Suey hervorragend zum More Herbs, Less Salt Day.

Wie viel Salz kann in asiatischen Saucen stecken?

Würzsaucen wie Sojasauce können sehr salzreich sein.

Die WHO nennt Sojasauce, Fischsauce und Brühe ausdrücklich als mögliche Quellen für viel Natrium. (Weltgesundheitsorganisation)

Das bedeutet nicht, dass solche Saucen aus der Küche verschwinden müssen.

Viel interessanter ist die Frage:

Wie viel davon wird tatsächlich benötigt?

Eine Sauce kann beispielsweise mit Knoblauch, Ingwer, Chili, Zitronensaft oder Limettensaft, Kräutern und Gewürzen aromatisiert werden.

So kann ein Teil der geschmacklichen Wirkung aus anderen Quellen kommen.

Kann Säure helfen, weniger Salz zu verwenden?

Ja, zumindest kulinarisch kann Säure dazu beitragen, dass Speisen trotz reduzierter Salzzugabe geschmacklich interessant bleiben.

Zitronensaft, Essig oder andere saure Zutaten können einen deutlichen Kontrast erzeugen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Säure Salz eins zu eins ersetzt.

Ein Gericht mit sehr wenig Salz schmeckt nicht automatisch wie das Original, nur weil Zitronensaft hinzugefügt wird.

Es geht vielmehr darum, mehrere Geschmacksdimensionen miteinander zu kombinieren.

Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Ernährungskompetenz.

Was bedeutet „Geschmack“ eigentlich?

Geschmack und Aroma sind nicht dasselbe.

Die grundlegenden Geschmacksrichtungen umfassen unter anderem süß, sauer, salzig, bitter und umami.

Aromen entstehen dagegen zu einem großen Teil über den Geruchssinn.

Deshalb kann ein Gericht durch Kräuter, Gewürze und aromatische Zutaten sehr viel komplexer werden, ohne dass dafür zwangsläufig mehr Salz benötigt wird.

Ein Beispiel:

Tomate + Basilikum + Knoblauch + Olivenöl + Zitronensaft

erzeugt ein völlig anderes Geschmackserlebnis als eine lediglich stärker gesalzene Tomate.

Das ist die eigentliche kulinarische Idee hinter dem 29. August.

Was verbindet Kräuter, Zitrone und Chop Suey?

Alle drei Themen zeigen, dass Würzen mehr ist als Salzen.

Kräuter liefern Aroma.

Zitronensaft liefert Säure und Frische.

Gewürze bringen Schärfe, Wärme oder andere Aromanuancen.

Eine Sauce verbindet unterschiedliche Zutaten.

Damit lässt sich eine einfache Küchenfrage formulieren:

Wie viele verschiedene Geschmackseindrücke lassen sich erzeugen, bevor überhaupt nach dem Salzstreuer gegriffen wird?

Was ist für Menschen ab 60 besonders interessant?

Mit zunehmendem Alter können sich Geschmack und Geruch verändern. Dadurch kann Essen weniger intensiv wahrgenommen werden.

Das kann dazu führen, dass stärker gesalzen oder stärker gesüßt wird.

Gerade deshalb können Kräuter, Gewürze und Säure interessante Möglichkeiten sein, Speisen aromatischer zu gestalten.

Bei Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder ärztlich empfohlenen Ernährungsvorgaben können individuelle Empfehlungen natürlich wichtiger sein als allgemeine Aktionstag-Ideen.

Für den Alltag bleibt aber ein einfacher Ansatz:

Mehr Aroma muss nicht automatisch mehr Salz bedeuten.

Eine kräftige Kräutermischung, geröstete Gewürze, Knoblauch, Zwiebeln oder etwas Zitronensaft können einem Gericht neue Geschmacksrichtungen geben.

Kleine Küchen-Challenge

Ein Gericht – zwei Würzungen.

Ein einfaches Gericht auswählen, beispielsweise Ofenkartoffeln, Gemüse oder eine Gemüsesuppe.

Variante eins wird wie gewohnt gewürzt.

Bei Variante zwei wird zunächst deutlich weniger Salz verwendet.

Dafür kommen Kräuter, Gewürze, Knoblauch und etwas Zitronensaft zum Einsatz.

Anschließend wird verglichen:

Welche Variante schmeckt aromatischer?

Welche wirkt salziger?

Welche wirkt frischer?

Was fehlt tatsächlich – Salz oder vielleicht Säure?

Die Challenge zeigt sehr unmittelbar, dass Würzen ein Zusammenspiel verschiedener Geschmackseindrücke ist.

NutriKunde-Mitmach-Aktion

Eine kleine „Gewürz- und Säurewerkstatt“ kann daraus entstehen.

Drei kleine Schälchen vorbereiten:

frische Kräuter – Gewürzmischung – Zitronensaft.

Dazu ein neutrales Lebensmittel wie gekochte Kartoffeln oder gedünstetes Gemüse.

Zunächst wird probiert, wie das Lebensmittel ohne zusätzliche Würzung schmeckt.

Danach wird jeweils nur eine Komponente ergänzt.

Zum Schluss können zwei oder drei Komponenten miteinander kombiniert werden.

Die interessante Erkenntnis:

Ein Lebensmittel kann völlig unterschiedlich schmecken, obwohl seine Grundzutaten unverändert bleiben.

Welche weiteren Aktionstage gibt es am 29. August?

Der 29. August ist auch außerhalb des Ernährungsbereichs ein wichtiger internationaler Aktionstag.

Die Vereinten Nationen begehen den Internationalen Tag gegen Nuklearversuche – International Day against Nuclear Tests.

Dieser offizielle UN-Tag gehört jedoch nicht in den NutriKunde-Ernährungskalender.

Außerdem finden sich am 29. August unter anderem Gesundheitstage wie der National Sarcoidosis Awareness Day sowie verschiedene regionale und kulturelle Aktionstage.

Für NutriKunde ist eine klare Abgrenzung sinnvoll:

Nicht jeder Aktionstag eines Kalenders muss zu einem Ernährungstag gemacht werden.

Die drei Food Days des 29. August bieten bereits genügend eigenständigen Inhalt.

Warum ist der 29. August für NutriKunde interessant?

Weil sich aus drei informellen Food Days ein echtes Ernährungsthema entwickeln lässt.

Kräuter statt Salz führt zur Frage nach Natrium, Blutdruck und Geschmack.

Zitronensaft führt zu Säure, Vitamin C, Lebensmittelverarbeitung und kulinarischer Aromatik.

Chop Suey führt zu Gemüse, Saucen, chinesisch-amerikanischer Esskultur und der Frage, wie Gerichte durch Migration und kulturellen Austausch entstehen.

Damit ist der 29. August kein bloßer Sammeltermin kurioser Food Days.

Er wird zu einem Tag über eine der wichtigsten Fähigkeiten beim Kochen:

Lebensmittel so zu kombinieren und zu würzen, dass Geschmack entsteht.

Wichtiger als das Datum ist das Thema

Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

Der 29. August ist deshalb nicht der einzige Tag, an dem weniger Salz, mehr Kräuter oder Zitronensaft in der Küche interessant sind.

Die Frage, wie sich Geschmack ohne übermäßige Salzzugabe entwickeln lässt, kann das ganze Jahr begleiten.

Auch Zitronensaft ist kein saisonaler Ein-Tages-Anlass.

Und Chop Suey zeigt ein Prinzip, das in vielen Küchen der Welt vorkommt:

Aus unterschiedlichen Zutaten entsteht durch geschickte Kombination ein neues Gericht.

Der Kalender liefert den Anlass.

Die Küchenidee bleibt dauerhaft interessant.

Was bleibt vom 29. August?

Der 29. August verbindet drei scheinbar einfache Lebensmittelthemen zu einer wichtigen Erkenntnis.

Kräuter und Gewürze können helfen, Speisen aromatisch zu gestalten.

Zitronensaft bringt Säure und Frische und kann in der Küche weit mehr als nur Getränke aromatisieren.

Chop Suey zeigt, wie Gemüse, Fleisch, Saucen und verschiedene kulinarische Einflüsse zu einem Gericht zusammenfinden können.

Und über allem steht eine einfache Frage:

Muss ein Gericht wirklich stärker gesalzen werden – oder fehlt ihm vielleicht einfach ein anderes Aroma?

Wer diese Frage beim Kochen stellt, betreibt bereits ein kleines Stück Ernährungskompetenz.

Kurz & praktisch

29. August 2026 merken:

Der More Herbs, Less Salt Day macht darauf aufmerksam, dass Kräuter und Gewürze wichtige Geschmacksträger sein können. Das Thema ist auch unabhängig vom informellen Food Day ernährungswissenschaftlich relevant: WHO und DGE empfehlen, die Salzaufnahme zu begrenzen.

Der National Lemon Juice Day bietet Gelegenheit, Zitronensaft einmal nicht nur als Getränkezutat zu betrachten. Säure kann Salate, Gemüse, Fisch und Saucen verändern und außerdem bei bestimmten Lebensmitteln die enzymatische Bräunung verlangsamen.

Der National Chop Suey Day führt in die chinesisch-amerikanische Küche. Chop Suey ist kein festgelegtes chinesisches Nationalgericht, sondern ein Gericht mit komplexer Geschichte, vielen Varianten und deutlichen Einflüssen der chinesischen Einwanderung in die USA.

Die praktische Idee für NutriKunde: Ein vertrautes Gericht einmal mit weniger Salz, dafür mit Kräutern, Gewürzen und etwas Zitronensaft zubereiten – und beobachten, wie sich der Geschmack verändert.

 

Die drei Food Days sind informell, aber das Salzthema selbst ist fachlich sehr gut abgesichert. Die DGE nennt bis zu 6 g Speisesalz pro Tag als Orientierungswert und empfiehlt ausdrücklich, zum Würzen bevorzugt Kräuter und Gewürze einzusetzen. (DGE) Die WHO empfiehlt für Erwachsene weniger als 5 g Salz beziehungsweise 2 g Natrium täglich. (Weltgesundheitsorganisation)

Bei Chop Suey ist die Herkunft komplex und mit verschiedenen chinesisch-amerikanischen Entwicklungslinien verbunden. Genau das macht das Thema für den Kalender eigentlich interessanter. (en.wikipedia.org)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/