23. Juli: Vanilleeis, Pinsa und die Frage, warum Flüssigkeit für die Gesundheit so wichtig ist
Der 23. Juli ist ein ungewöhnlich vielseitiger Ernährungstag. Vanilleeis und die Kombination aus Erdnussbutter und Schokolade stehen für süßen Genuss, die Pinsa für moderne italienische Esskultur und der Refreshment Day für kalte Getränke an heißen Sommertagen.
Gleichzeitig erinnert der Welttag des Sjögren-Syndroms – World Sjögren’s Day an eine Erkrankung, bei der trockene Augen und ein trockener Mund zu den bekanntesten Beschwerden gehören. Damit bekommt das scheinbar einfache Thema „Trinken“ plötzlich eine ganz andere Bedeutung.
Der Tag zeigt deshalb sehr anschaulich, dass Ernährung nicht nur aus Kalorien und Nährstoffen besteht. Flüssigkeit, Mundgesundheit, Geschmacksempfinden, Genuss und die Freude am Essen gehören ebenfalls zu einem guten Ernährungsalltag.
Was ist am 23. Juli 2026?
Der 23. Juli 2026 ist ein Donnerstag.
- Welttag des Sjögren-Syndroms – World Sjögren’s Day – internationaler Awareness-Tag der Sjögren’s Foundation
- Tag des Vanilleeises – National Vanilla Ice Cream Day – informeller US-amerikanischer Food Day
- Erdnussbutter-Schokoladen-Tag – National Peanut Butter and Chocolate Day – informeller US-amerikanischer Food Day
- Tag der Erfrischungen – National Refreshment Day – informeller US-amerikanischer Aktionstag, immer am vierten Donnerstag im Juli
- Internationaler Shiraz-Tag – International Shiraz Day – informeller Weintag, ebenfalls am vierten Donnerstag im Juli
- Tag der Pinsa – deutscher kulinarischer Aktionstag, seit 2020 am 23. Juli
Warum ist der 23. Juli für NutriKunde interessant?
Die Themen des Tages führen direkt zu einer wichtigen Grundfrage: Was braucht der Körper, damit Essen und Trinken überhaupt gut funktionieren?
Bei einem gesunden Menschen erscheint Trinken selbstverständlich. Bei Hitze, im höheren Lebensalter oder bei bestimmten Erkrankungen kann ausreichende Flüssigkeitsversorgung jedoch zu einer echten Herausforderung werden.
Der 23. Juli eignet sich deshalb hervorragend, um Genuss und Gesundheitswissen miteinander zu verbinden. Das Vanilleeis darf dabei genauso seinen Platz haben wie die Frage, warum Wasser im Alltag wichtiger ist als ein süßer Erfrischungsdrink.
Was ist das Sjögren-Syndrom?
Das Sjögren-Syndrom ist eine systemische Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift dabei unter anderem Drüsen an, die für die Produktion von Tränenflüssigkeit und Speichel zuständig sind.
Typische Beschwerden sind deshalb trockene Augen und trockener Mund. Die Erkrankung kann jedoch weitere Organe und Körperbereiche betreffen und ist nicht einfach mit einem vorübergehenden Gefühl von Durst gleichzusetzen.
Der World Sjögren’s Day findet jedes Jahr am 23. Juli statt. Das Datum wurde zu Ehren des schwedischen Augenarztes Henrik Sjögren gewählt, der die Erkrankung im 20. Jahrhundert näher beschrieb.
Warum kann ein trockener Mund die Ernährung beeinflussen?
Speichel hat beim Essen mehrere wichtige Aufgaben. Er befeuchtet die Nahrung, unterstützt den Schluckvorgang und spielt eine Rolle bei der ersten Phase der Verdauung. Außerdem beeinflusst ein trockener Mund das Geschmacksempfinden und kann das Kauen und Schlucken unangenehm machen.
Bei ausgeprägter Mundtrockenheit können trockene Lebensmittel wie Brot, Fleisch oder Cracker schwieriger zu essen sein. Manche Betroffene trinken deshalb während einer Mahlzeit häufiger kleine Mengen.
Auch die Mundgesundheit kann betroffen sein, weil Speichel eine wichtige Schutzfunktion für Zähne und Mundschleimhaut besitzt.
Damit wird deutlich: Flüssigkeit ist nicht nur eine Frage des Durstlöschens, sondern kann unmittelbar mit Essen und Lebensqualität zusammenhängen.
Warum ist ausreichendes Trinken ab 60 besonders wichtig?
Mit zunehmendem Alter kann das Durstgefühl weniger zuverlässig werden. Gleichzeitig können Hitze, körperliche Aktivität, Fieber oder bestimmte Medikamente den Flüssigkeitsbedarf beeinflussen.
Deshalb ist es sinnvoll, Trinken nicht ausschließlich vom Durst abhängig zu machen. Wasser oder andere geeignete Getränke können regelmäßig über den Tag verteilt angeboten werden.
Auch bei älteren Menschen gilt allerdings: Bestimmte Erkrankungen können eine ärztlich festgelegte Begrenzung der Flüssigkeitsmenge notwendig machen. Wer beispielsweise wegen einer Erkrankung eine spezielle Trinkmenge einhalten soll, sollte diese medizinische Vorgabe beachten.
Was ist Vanilleeis?
Vanilleeis gehört zu den klassischen Speiseeissorten und ist besonders wegen seines milden, aromatischen Geschmacks beliebt. Echte Vanille stammt von Orchideen der Gattung Vanilla, wobei die Gewinnung der Vanilleschoten aufwendig ist.
Der National Vanilla Ice Cream Day findet jedes Jahr am 23. Juli statt. Er ist ein informeller US-amerikanischer Food Day und kein offizieller internationaler Aktionstag.
Interessant ist die scheinbare Einfachheit der Sorte. Gerade weil Vanille relativ mild schmeckt, lässt sie sich mit vielen anderen Zutaten kombinieren – von Früchten und Nüssen bis zu Kuchen und Schokolade.
Ist Vanilleeis besser als andere Eissorten?
Nicht automatisch. Die Bezeichnung „Vanille“ sagt zunächst wenig über den gesamten Nährwert des Eises aus.
Speiseeis kann je nach Rezeptur unterschiedlich viel Zucker, Fett und Energie enthalten. Bei einem klassischen Sahneeis spielt außerdem der Fettgehalt eine Rolle. Wassereis oder Fruchteis kann eine andere Zusammensetzung besitzen, ist aber deshalb ebenfalls nicht automatisch „gesund“.
Vanilleeis kann also einfach das sein, was es sein soll: ein Dessert und ein Genussmittel.
Interessant wird es bei der Portion. Eine Kugel Vanilleeis mit frischen Beeren kann beispielsweise ein anderes Dessert ergeben als ein großer Eisbecher mit mehreren Kugeln, Sahne, Schokoladensauce und zusätzlichen Süßigkeiten.
Warum passen Erdnussbutter und Schokolade so gut zusammen?
Erdnussbutter und Schokolade verbinden unterschiedliche Geschmackseindrücke: die cremige, leicht salzige und nussige Erdnuss mit der süßen und aromatischen Schokolade.
Der National Peanut Butter and Chocolate Day wird jedes Jahr am 23. Juli gefeiert. Der Ursprung des Aktionstages ist nicht eindeutig dokumentiert; er gehört damit zu den informellen amerikanischen Food Days.
Die Kombination selbst ist dagegen gut in der amerikanischen Süßwarenkultur verankert. Besonders bekannt wurde sie durch Erdnussbutter-Pralinen und -Cups.
Ist Erdnussbutter ernährungsphysiologisch interessant?
Erdnüsse sind Hülsenfrüchte und liefern Eiweiß, Fett und verschiedene Mikronährstoffe. Erdnussbutter kann deshalb durchaus Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.
Allerdings ist sie energiereich. Bei gesüßten Varianten können zusätzlich Zucker und weitere Zutaten hinzukommen. Für den Alltag lohnt sich daher ein Blick auf die Zutatenliste.
Eine einfache Variante aus Erdnüssen und möglichst wenigen zusätzlichen Zutaten lässt sich beispielsweise auf Vollkornbrot verwenden. Zusammen mit Obst kann daraus ein sättigender Snack entstehen.
Die Verbindung mit Schokolade verändert natürlich den Charakter: Dann steht meist der Genuss im Vordergrund.
Was ist eine Pinsa?
Die Pinsa ist eine moderne Variante eines flachen italienischen Teiggebäcks. Sie wird häufig oval geformt und mit verschiedenen Zutaten belegt.
Die heutige Pinsa-Romana ist ein relativ modernes Produkt, das sich in den vergangenen Jahrzehnten in der Gastronomie verbreitet hat. Die Bezeichnung wird häufig mit einer besonderen Teigmischung und längerer Teigführung verbunden.
Der Tag der Pinsa wird in Deutschland seit 2020 am 23. Juli begangen. Damit handelt es sich um einen deutschen kulinarischen Aktionstag und nicht um einen offiziellen internationalen Feiertag.
Kann Pinsa Teil einer ausgewogenen Ernährung sein?
Natürlich. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung Pinsa als die konkrete Zusammensetzung.
Ein dünner Teig mit reichlich Gemüse, einer passenden Eiweißquelle und einer moderaten Menge Käse kann eine andere Mahlzeit ergeben als eine sehr üppig belegte Variante mit viel Käse, Wurst und fettreichen Saucen.
Auch die Portionsgröße spielt eine Rolle. Dazu passt ein großer Salat oder Gemüse als Beilage besser als noch eine zusätzliche schwere Vorspeise.
Die Pinsa zeigt damit etwas Grundsätzliches: Nicht einzelne Gerichte müssen perfekt sein. Entscheidend ist, wie sie in den gesamten Ernährungsalltag passen.
Was bedeutet „Erfrischung“ an einem heißen Sommertag?
Der National Refreshment Day wurde 2015 von der Traveler Beer Company ins Leben gerufen und findet immer am vierten Donnerstag im Juli statt. 2026 fällt er deshalb auf den 23. Juli.
Im Mittelpunkt stehen kalte und erfrischende Getränke. In den amerikanischen Beschreibungen spielen dabei auch alkoholische Getränke eine Rolle.
Aus Sicht der Ernährung lohnt sich jedoch eine etwas andere Interpretation: Ein heißer Sommertag ist eine gute Gelegenheit, bewusst zu trinken – und dabei nicht jedes Erfrischungsgetränk automatisch mit Zucker oder Alkohol zu verbinden.
Wasser, Mineralwasser, ungesüßter Tee oder selbst aromatisiertes Wasser mit Zitrone, Beeren oder Minze können ebenso erfrischend sein.
Was hat der Shiraz-Tag mit Ernährung zu tun?
Shiraz beziehungsweise Syrah ist eine Rebsorte, aus der vor allem kräftige Rotweine hergestellt werden. Der International Shiraz Day wird am vierten Donnerstag im Juli begangen und fällt 2026 auf den 23. Juli.
Der Tag ist ein informeller Weintag und sollte gesundheitlich entsprechend eingeordnet werden. Wein ist kein notwendiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und Alkohol bringt gesundheitliche Risiken mit sich.
Der kulturelle Aspekt kann trotzdem interessant sein: Weinbau verbindet Landwirtschaft, Klima, Boden, Handwerk und regionale Esskultur. Für einen Ernährungskalender ist das ein sinnvoller Anlass, über die Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln und Getränken nachzudenken, ohne den Alkoholkonsum selbst zu verherrlichen.
Was verbindet Vanilleeis, Pinsa und Erfrischungsgetränke?
Alle drei Themen gehören zur Sommerkultur des Essens. Eis kühlt und schmeckt süß, kalte Getränke sorgen für Erfrischung und eine Pinsa lässt sich leicht mit einem sommerlichen Essen verbinden.
Doch gerade im Sommer kann der Unterschied zwischen Genuss und tatsächlichem Flüssigkeitsbedarf leicht übersehen werden.
Ein Eis oder ein süßes Getränk kann Teil eines schönen Sommertages sein. Es ersetzt aber nicht automatisch die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr. Wer viel schwitzt oder körperlich aktiv ist, sollte deshalb besonders auf geeignete Getränke achten.
Welche Küchen-Challenge passt zum 23. Juli?
Eine passende Challenge ist eine „Erfrischung ohne Zucker“-Runde.
Drei Getränke werden vorbereitet: Mineralwasser mit Zitrone, Wasser mit Gurke und Minze sowie ein ungesüßter kalter Tee mit frischen Beeren.
Anschließend kann verglichen werden, welches Getränk tatsächlich als erfrischend empfunden wird. Dazu passt eine kleine Kugel Vanilleeis mit frischen Beeren als Dessert.
Die Challenge zeigt auf einfache Weise, dass Sommergetränke nicht zwangsläufig süß oder alkoholisch sein müssen.
Was kann eine Ernährung ab 60 vom 23. Juli mitnehmen?
Der wichtigste Gedanke des Tages lautet bewusst trinken und bewusst genießen.
Für Menschen ab 60 kann es sinnvoll sein, Getränke regelmäßig über den Tag zu verteilen und nicht erst auf starken Durst zu warten. Gleichzeitig sollten süße Getränke und alkoholische Getränke nicht mit Wasser gleichgesetzt werden.
Beim Essen lohnt sich die Kombination aus Genuss und Nährstoffqualität: Eine Pinsa kann Gemüse und Eiweiß enthalten, Erdnussbutter kann in kleinen Mengen eine interessante Zutat sein und Vanilleeis darf als Dessert einfach Freude machen.
Bei anhaltender Mundtrockenheit, Schluckproblemen oder ungewöhnlich starkem Durst sollte allerdings nicht nur die Ernährung verändert werden. Solche Beschwerden können medizinisch abgeklärt werden müssen.
Welche Mitmach-Aktion passt zum 23. Juli?
Der 23. Juli eignet sich für einen sommerlichen Genuss- und Trinktag.
Über den Tag verteilt werden bewusst geeignete Getränke bereitgestellt. Zum Mittagessen gibt es eine selbst belegte Pinsa mit viel Gemüse. Am Nachmittag darf eine kleine Portion Vanilleeis folgen.
Wer möchte, kann zusätzlich eine kleine Erdnussbutter-Schokoladen-Kostprobe einplanen und überlegen, wie sich aus wenigen Zutaten ein besonderer Genuss herstellen lässt.
Der Gesundheitsaspekt bleibt dabei einfach: Genuss darf sein – Flüssigkeit, ausgewogene Mahlzeiten und bewusste Portionsgrößen gehören trotzdem zum Alltag.
Kurz & praktisch
- Sjögren-Syndrom: kann unter anderem trockene Augen und Mundtrockenheit verursachen und dadurch auch das Essen beeinflussen.
- Vanilleeis: klassischer Sommergenuss – informeller Food Day.
- Erdnussbutter & Schokolade: beliebte Kombination – ebenfalls informeller Food Day.
- Pinsa: moderne italienische Esskultur, in Deutschland eigener kulinarischer Aktionstag am 23. Juli.
- Erfrischung: Wasser und ungesüßte Getränke sind für den Alltag besonders geeignet.
- Shiraz: kulturell interessantes Wein-Thema, aber Alkohol ist kein notwendiger Bestandteil einer gesunden Ernährung.
- Ab 60: regelmäßig trinken, Mundtrockenheit ernst nehmen und Genuss bewusst in den Alltag integrieren.
- Küchen-Challenge: drei alkoholfreie, möglichst ungesüßte Sommergetränke ausprobieren.
Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.
Beim 23. Juli ist diesmal besonders World Sjögren’s Day für den Gesundheitsbereich interessant. Dazu kommen Vanilleeis, Erdnussbutter mit Schokolade, Pinsa und der sommerliche Refreshment Day. Die verschiedenen Themen lassen sich sinnvoll über Genuss, Flüssigkeit, Mundtrockenheit, Ernährung und Lebensqualität miteinander verbinden.
Die wichtigsten Quellen:
- Sjögren’s Foundation – World Sjögren’s Day – offizieller Hintergrund und Geschichte des Aktionstags.
- National Day Calendar – National Vanilla Ice Cream Day – Hintergrund des informellen Vanilleeis-Tages.
- National Day Calendar – National Refreshment Day – Terminregel und Ursprung des vierten Donnerstags im Juli.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/