15. Januar: Aktionstag für die Generation 60 plus

Was haben Bagels, Kombucha und Erdbeereis gemeinsam – und was verraten sie über Fermentation, Süße und bewussten Genuss?

Ein Bagel wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz gewöhnliches Brötchen. Kombucha dagegen erinnert eher an ein modernes Trendgetränk und Erdbeereis an den Sommer. Trotzdem verbindet die drei Lebensmittel mehr, als zunächst zu erwarten ist: Sie zeigen, wie unterschiedlich Getreide, Fermentation, Früchte, Süße und Genuss in der Ernährung zusammenkommen können.

Der 15. Januar bietet dafür eine ungewöhnlich abwechslungsreiche Auswahl. In den USA werden unter anderem der National Bagel Day, der National Fresh Squeezed Juice Day, der National Booch Day für Kombucha und der National Strawberry Ice Cream Day begangen. Es handelt sich überwiegend um informelle Food-Tage und nicht um staatliche oder internationale Gesundheitstage. Mehrere unabhängige Kalender führen diese Termine für den 15. Januar. (National Today)

Gerade deshalb eignet sich dieser Januartag hervorragend für einen Blick hinter die Lebensmittel: Was macht einen Bagel sättigend? Ist frisch gepresster Saft tatsächlich dasselbe wie Obst? Was passiert bei der Fermentation von Kombucha? Und warum kann auch Erdbeereis seinen Platz in einer ausgewogenen Ernährung haben?

Was ist am 15. Januar 2026?

Am 15. Januar 2026 stehen besonders diese Themen im Kalender:

  • National Bagel Day
  • National Fresh Squeezed Juice Day
  • National Booch Day / National Kombucha Day
  • National Strawberry Ice Cream Day
  • National Hat Day
  • Wikipedia Day
  • Get to Know Your Customers Day, der 2026 auf einen Donnerstag fällt und damit dem turnusmäßigen dritten Donnerstag im Januar entspricht
  • Humanitarian Day
  • National Pothole Day im Vereinigten Königreich

Für NutriKunde besonders interessant sind die vier Food-Tage. Sie eröffnen gemeinsam ein breites Thema zwischen Brot, Getränken, Fermentation, Früchten und bewusstem Genuss. (Checkiday.com)

Warum ist der Bagel mehr als nur ein rundes Brötchen?

Der Bagel unterscheidet sich bereits durch seine Zubereitung von vielen anderen Brotsorten. Der Teigring wird zunächst gekocht und anschließend gebacken. Dadurch entsteht die typische Kombination aus einer festen, leicht glänzenden Oberfläche und einem vergleichsweise dichten, elastischen Inneren.

Ernährungsphysiologisch bleibt ein Bagel allerdings zunächst vor allem ein Getreideprodukt und damit eine Kohlenhydratquelle. Entscheidend ist deshalb, was daraus eine Mahlzeit macht. Ein Bagel mit Frischkäse, Ei, Hüttenkäse, Lachs oder Gemüse kann deutlich anders zusammengesetzt sein als ein Bagel mit süßem Aufstrich.

Gerade die Kombination mit Eiweiß, Gemüse oder anderen ballaststoffreichen Zutaten kann aus dem Gebäck eine ausgewogenere Mahlzeit machen.

Was macht einen Bagel besonders sättigend – oder auch nicht?

Bagels sind relativ kompakt. Ein einzelner Ring kann deshalb mehr Brotmasse enthalten, als seine handliche Größe vermuten lässt. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum die äußere Größe eines Lebensmittels wenig über seinen Energiegehalt aussagt.

Für die Sättigung spielt außerdem die Zusammensetzung eine Rolle. Vollkornvarianten liefern mehr Ballaststoffe als Bagels aus hellem Mehl. Auch ein proteinreicher Belag kann dazu beitragen, dass eine Mahlzeit länger sättigt.

Eine einfache Küchenidee besteht darin, den Bagel nicht nur als Träger für einen Aufstrich zu betrachten, sondern als vollständige Mahlzeit: beispielsweise mit Hüttenkäse, Tomate, Gurke und Kräutern oder mit Ei und Blattgemüse.

Ist frisch gepresster Saft genauso gesund wie die ganze Frucht?

Frisch gepresster Saft kann Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe liefern und ist geschmacklich etwas ganz anderes als ein stark verarbeitetes Erfrischungsgetränk. Trotzdem sollte Saft nicht einfach mit ganzen Früchten gleichgesetzt werden.

Beim Pressen geht ein erheblicher Teil der ursprünglichen Ballaststoffe verloren. Gleichzeitig kann in einem Glas Saft die Menge mehrerer Früchte stecken. Dadurch wird die Aufnahme von natürlichem Fruchtzucker sehr leicht und schnell möglich.

Eine Orange wird langsam gegessen und muss gekaut werden. Ein Glas Orangensaft ist dagegen innerhalb weniger Minuten getrunken. Für die tägliche Ernährung bleibt deshalb die ganze Frucht meist die bessere Grundlage, während frisch gepresster Saft eher als Genuss oder Ergänzung betrachtet werden kann.

Was verändert sich beim Pressen von Obst?

Beim Pressen wird die Struktur des Lebensmittels verändert. Fruchtfleisch und Saft werden voneinander getrennt, und das Volumen der ursprünglich enthaltenen Früchte lässt sich in flüssiger Form sehr leicht aufnehmen.

Das bedeutet nicht, dass frisch gepresster Saft „schlecht“ wäre. Vielmehr lohnt sich ein realistischer Blick auf die Menge. Ein kleines Glas kann eine sinnvolle Ergänzung sein, während sehr große Saftportionen schnell deutlich mehr Fruchtzucker liefern, als beim Essen einer einzelnen Frucht aufgenommen würde.

Besonders interessant ist deshalb der Vergleich: einmal eine Orange oder einen Apfel bewusst essen und an einem anderen Tag die entsprechende Fruchtmenge als Saft betrachten. Der Unterschied bei Sättigung, Kauaufwand und Trinkgeschwindigkeit wird unmittelbar erfahrbar.

Was ist eigentlich Kombucha?

Kombucha ist ein fermentiertes Getränk auf der Grundlage von gesüßtem Tee. Bei der Fermentation arbeiten Hefen und Bakterien zusammen und verändern einen Teil der vorhandenen Zucker. Dabei entstehen unter anderem Säuren und Kohlendioxid, wodurch Kombucha seinen charakteristischen säuerlichen, teilweise leicht prickelnden Geschmack erhält.

Der Begriff Booch ist eine umgangssprachliche Kurzform für Kombucha. Der National Booch Day wird in amerikanischen Food-Kalendern am 15. Januar geführt. Auch The Nibble nennt den 15. Januar als National Kombucha beziehungsweise National Booch Day. (thenibble.com)

Kombucha sollte allerdings nicht als Wundermittel betrachtet werden. Fermentation ist ein faszinierender Lebensmittelprozess, aber aus einem fermentierten Getränk wird dadurch nicht automatisch ein Gesundheitsgetränk für jeden Anlass.

Warum ist Fermentation für die Ernährung so interessant?

Fermentation gehört zu den ältesten Methoden, Lebensmittel haltbar zu machen und geschmacklich zu verändern. Joghurt, Sauerkraut, Kimchi, Kefir, Sauerteigbrot und viele andere traditionelle Lebensmittel zeigen, wie vielfältig diese Technik ist.

Mikroorganismen bauen dabei bestimmte Bestandteile der Ausgangslebensmittel um. Das verändert Geschmack, Geruch, Konsistenz und teilweise auch die Verfügbarkeit einzelner Nährstoffe.

Für die Küche ist Fermentation deshalb mehr als ein Ernährungstrend. Sie verbindet Lebensmittelkunde mit Kulturgeschichte und handwerklicher Verarbeitung.

Kann Kombucha einfach als zuckerfreies Getränk gelten?

Nein. Auch wenn bei der Fermentation Zucker umgesetzt wird, bedeutet das nicht automatisch, dass jedes Kombucha-Getränk zuckerarm ist. Fertigprodukte können weiterhin Zucker enthalten, und die Zusammensetzung kann je nach Produkt erheblich variieren.

Deshalb lohnt sich gerade bei aromatisierten Varianten ein Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben. Ein Getränk mit gesund klingenden Begriffen bleibt dennoch ein Getränk, dessen Zucker- und Energiegehalt berücksichtigt werden sollte.

Wer Kombucha mag, kann ihn deshalb durchaus als geschmackliche Alternative zu stark gesüßten Erfrischungsgetränken einsetzen – aber nicht deshalb, weil jede Kombucha-Flasche automatisch besonders gesund wäre.

Was hat Erdbeereis mitten im Januar zu suchen?

Der National Strawberry Ice Cream Day ist ein schönes Beispiel dafür, wie amerikanische Food-Kalender funktionieren: Auch Lebensmittel, die stark mit einer bestimmten Jahreszeit verbunden werden, bekommen einen festen Kalendertag. The Nibble führt den 15. Januar ebenfalls als National Strawberry Ice Cream Day. (thenibble.com)

Erdbeereis verbindet Fruchtgeschmack mit Zucker und – je nach Rezept – Milchfett oder anderen Zutaten. Die Erdbeere auf der Verpackung macht aus Eiscreme allerdings noch kein Obst.

Gerade darin steckt eine interessante Ernährungsperspektive: Genuss und Gesundheitswert müssen nicht künstlich gegeneinander ausgespielt werden. Ein Dessert darf Dessert bleiben. Entscheidend ist eher, welchen Platz es in der gesamten Ernährung einnimmt.

Wie lässt sich Erdbeereis bewusster genießen?

Bewusster Genuss bedeutet nicht, ein Lebensmittel möglichst stark zu reduzieren oder zu verbieten. Bei Eis kann bereits die Aufmerksamkeit für Geschmack und Menge einen Unterschied machen.

Ein kleineres Glas oder eine kleine Schale, langsam gegessen und tatsächlich genossen, kann befriedigender sein als eine große Portion, die nebenbei konsumiert wird. Frische oder tiefgekühlte Erdbeeren können zusätzlich für Frucht, Farbe und Struktur sorgen.

Eine interessante Küchen-Challenge wäre ein Vergleich von drei Varianten: gekauftes Erdbeereis, selbst gemachtes Erdbeer-Joghurt-Dessert und Naturjoghurt mit pürierten Erdbeeren. Dabei geht es nicht darum, einen Sieger zu bestimmen, sondern Unterschiede bei Süße, Säure, Cremigkeit und Sättigung wahrzunehmen.

Was verbindet Bagel, Saft, Kombucha und Erdbeereis?

Alle vier Lebensmittel zeigen, dass die ursprüngliche Zutat allein noch nicht die ganze Geschichte erzählt.

Getreide kann zu einem dichten Bagel werden. Früchte können als ganze Frucht gegessen, gepresst oder zu einem Dessert verarbeitet werden. Tee kann durch Fermentation ein völlig neues Geschmacksprofil entwickeln. Erdbeeren können Bestandteil eines nährstoffreichen Frühstücks oder eines klassischen Desserts sein.

Ernährung besteht deshalb nicht nur aus einzelnen Nährstoffen. Auch Verarbeitung, Portionsgröße, Kombination, Essgeschwindigkeit, Geschmack und kulturelle Bedeutung spielen eine Rolle.

Was bedeutet das für die Ernährung ab 60?

Mit zunehmendem Alter kann es sinnvoll sein, Mahlzeiten besonders bewusst zusammenzustellen. Dabei geht es nicht darum, vertraute Lebensmittel abzuschaffen. Vielmehr kann die Kombination entscheidend sein.

Ein Bagel wird beispielsweise interessanter, wenn ein proteinreicher Belag und Gemüse dazukommen. Ein Glas Saft kann eine kleine Ergänzung sein, während eine ganze Frucht stärker zur Ballaststoffzufuhr beiträgt. Kombucha kann Abwechslung bei Getränken bringen, sollte aber hinsichtlich Zucker und individueller Verträglichkeit betrachtet werden.

Auch Genuss bleibt wichtig. Gerade liebgewonnene Lebensmittel wie Eis, Kuchen oder Gebäck gehören nicht automatisch aus einer ausgewogenen Ernährung gestrichen. Entscheidend ist das Gesamtbild.

Welche kleine Küchen-Challenge passt zum 15. Januar?

Eine passende Challenge lautet: „Ein Lebensmittel – drei Möglichkeiten.“

Ein Bagel kann beispielsweise einmal herzhaft mit Ei und Gemüse, einmal mit Hüttenkäse und Kräutern und einmal süß mit Naturjoghurt und Obst kombiniert werden. Dabei wird beobachtet, welche Variante am längsten sättigt und welche geschmacklich am überzeugendsten ist.

Alternativ lässt sich ein kleiner Getränkevergleich durchführen: Wasser, frisch gepresster Orangensaft und Kombucha werden ohne Ablenkung verkostet. Säure, Süße, Fruchtigkeit und Mundgefühl können bewusst verglichen werden.

So wird aus einem amerikanischen Food-Tag eine kleine Übung in Lebensmittelkompetenz.

Was hat der 15. Januar mit Bewegung zu tun?

Der Tag bietet auch einen einfachen Anlass, Ernährung nicht isoliert zu betrachten. Nach einem Frühstück oder Mittagessen mit Brot, Gemüse, Ei oder Obst kann ein Spaziergang die Mahlzeit sinnvoll ergänzen.

Gerade im Januar muss Bewegung nicht kompliziert sein. Ein Spaziergang durch den Winter, ein Besuch auf dem Markt oder eine kleine Runde durch den Park verbinden frische Luft, Bewegung und den Blick auf saisonale Lebensmittel.

Die Idee dahinter ist einfach: Ernährung findet nicht nur auf dem Teller statt. Auch Alltag, Bewegung, Schlaf, soziale Kontakte und die Freude am Essen gehören zu einem umfassenderen Verständnis von Gesundheit.

Was kann Wikipedia Day mit Ernährung zu tun haben?

Der 15. Januar ist auch Wikipedia Day. Für NutriKunde lässt sich daraus ein interessantes Thema ableiten: Gute Ernährungsentscheidungen benötigen verlässliche Informationen.

Gerade bei Ernährung kursieren zahlreiche Behauptungen über „Superfoods“, Detox, Zucker, Fett, Fermentation oder einzelne Vitamine. Nicht jede gut klingende Aussage ist wissenschaftlich belastbar.

Wikipedia kann ein guter Einstieg in ein Thema sein, sollte bei wichtigen Gesundheitsfragen aber nicht die einzige Informationsquelle bleiben. Spannend ist deshalb die kleine Rechercheübung: Eine Behauptung über ein Lebensmittel auswählen und anschließend prüfen, welche wissenschaftlichen oder institutionellen Quellen sie tatsächlich stützen.

Welche Mitmach-Aktion passt zum Tag?

Der 15. Januar kann zum „Frühstück mit Lebensmittelgeschichte“ werden. Ein Bagel wird nicht einfach nur gegessen, sondern zum Anlass genommen, über Brottraditionen, Einwanderung, Getreide, Beläge und moderne Ernährung nachzudenken.

Dazu passt ein kleines Frühstück mit Bagel, Gemüse, einer Eiweißquelle und einem Stück Obst. Anschließend kann verglichen werden, wie sich unterschiedliche Kombinationen auf Geschmack und Sättigung auswirken.

Wer keinen Bagel zur Hand hat, kann dieselbe Idee mit einem Vollkornbrötchen oder einer Scheibe Sauerteigbrot umsetzen. Wichtiger als die exakte Form ist das Prinzip: Ein alltägliches Lebensmittel wird bewusst betrachtet.

Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

 

Für den 15. Januar passt besonders gut die Verbindung von Bagel, frisch gepresstem Saft und Kombucha: drei sehr unterschiedliche Lebensmittel bzw. Getränke, an denen sich erstaunlich viel über Kohlenhydrate, Fermentation, Süße, Sättigung und bewussten Genuss erklären lässt. Die Food-Tage für Bagel, frisch gepressten Saft, Booch/Kombucha und Erdbeereis sind für den 15. Januar 2026 mehrfach belegt. (National Today)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/