Was haben Tortilla-Chips, Koriander und Cocktails gemeinsam – und was verraten sie über Geschmack, Genuss und bewusste Ernährung?
Manche Menschen können von einer Schale knuspriger Tortilla-Chips kaum genug bekommen, andere würden Koriander am liebsten aus jedem Gericht entfernen. Und während ein Cocktail für die einen ein kleines Stück Genusskultur bedeutet, gehört für andere ein alkoholfreier Drink längst zu einem gelungenen Abend. Der 24. Februar verbindet deshalb überraschend unterschiedliche Themen rund um Geschmack, Essgewohnheiten und Genuss.
Im Mittelpunkt steht der National Tortilla Chip Day, ein informeller US-amerikanischer Food-Day, der jedes Jahr am 24. Februar stattfindet. Dazu kommen der International I Hate Coriander Day und der World Bartender Day. Ergänzt wird der Tag durch weitere kulinarische Aktionstage wie den Peanut Butter Cup Cheesecake Day, den National Steakburger Day und den National Tortamali Day.
Gerade diese Mischung zeigt, wie unterschiedlich Ernährung betrachtet werden kann: einmal als alltägliche Lebensmittelwahl, einmal als kulturelle Tradition, einmal als Genuss und manchmal sogar als persönliche Geschmacksfrage. Für eine bewusste Ernährung muss dabei keineswegs jeder Genuss verschwinden.
Was ist am 24. Februar 2026?
- National Tortilla Chip Day – ein informeller Food-Day rund um Tortilla-Chips und ihre zahlreichen Kombinationen.
- World Bartender Day / International Bartenders’ Day – ein internationaler Aktionstag für das Handwerk und die Kultur des Bartendens.
- International I Hate Coriander Day – ein informeller Tag für Menschen, die Koriander nicht mögen.
- Peanut Butter Cup Cheesecake Day – ein informeller US-amerikanischer Food-Day rund um Käsekuchen mit Erdnussbutter-Schokoladen-Konfekt.
- National Steakburger Day – ein jüngerer, informeller US-Food-Day rund um den Steakburger.
- National Tortamali Day – ein persönlicher, informeller Food-Day, der traditionelle Tortillas, Tamales und Chili miteinander verbindet.
- National Tartar Sauce Day – ein weiterer informeller Food-Day rund um die würzige Sauce, die besonders häufig zu Fisch und frittierten Speisen serviert wird.
Warum sind Tortilla-Chips am 24. Februar ein Aktionstag?
Tortilla-Chips sind aus Mais-Tortillas hergestellt, die in Stücke geschnitten und üblicherweise frittiert oder gebacken werden. Bekannt wurden sie insbesondere in den USA als Snack und als Begleiter von Salsa, Guacamole, Käse-Dips oder Nachos.
Interessant ist dabei die Geschichte ihrer Verbreitung: Häufig wird Rebecca Webb Carranza genannt, die in den 1940er-Jahren in Los Angeles aus nicht perfekt geformten Tortillas knusprige Dreiecke machte. Aus einem Produkt, das ursprünglich als Ausschuss hätte gelten können, entstand damit ein weltweit bekanntes Snackprodukt.
Ernährungsphysiologisch sind Tortilla-Chips allerdings nicht automatisch problematisch oder automatisch gesund. Entscheidend sind Menge, Zubereitung, Salzgehalt, Fett und vor allem die Frage, womit und in welchem Rahmen sie gegessen werden.
Was macht Tortilla-Chips ernährungsphysiologisch interessant?
Eine einzelne Tortilla-Chip ist mengenmäßig kaum relevant. Interessanter wird die Gesamtportion. Aus wenigen Chips kann schnell eine große Snackportion werden, besonders wenn nebenbei gegessen wird.
Auch die Begleiter verändern die Mahlzeit deutlich. Eine Portion Chips mit einer stark gesalzenen, fettreichen Käsesauce ist etwas anderes als eine kleine Menge Chips mit Tomatensalsa, Bohnenmus, Gemüse oder einer selbst zubereiteten Avocado-Creme.
Der Aktionstag kann deshalb als Anlass dienen, nicht nur auf das Lebensmittel selbst, sondern auf das gesamte Snackmuster zu schauen.
Warum passen Tortilla-Chips und Gemüse trotzdem gut zusammen?
Knusprige Chips können als kleine Ergänzung zu einer größeren Auswahl an Lebensmitteln dienen. Salsa aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Kräutern bringt beispielsweise mehr Gemüse auf den Tisch.
Auch Guacamole lässt sich mit Tomaten, Zwiebeln, Limettensaft und Kräutern kombinieren. Bohnen-Dips liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.
Die praktische Idee lautet deshalb nicht „Chips verbieten“, sondern die Snackschale abwechslungsreicher gestalten: weniger Chips als alleiniger Mittelpunkt und mehr unterschiedliche Zutaten daneben.
Warum schmeckt Koriander für manche Menschen nach Seife?
Koriander gehört zu den spannendsten Beispielen dafür, dass Geschmack nicht ausschließlich eine Frage persönlicher Erziehung oder Gewohnheit ist.
Forschungsarbeiten haben einen Zusammenhang zwischen bestimmten genetischen Varianten und der Wahrnehmung des typischen Korianderaromas untersucht. Besonders eine Variante in der Nähe von Geruchsrezeptor-Genen, darunter OR6A2, wird mit der Wahrnehmung bestimmter aldehydischer Duftstoffe des Korianders in Verbindung gebracht.
Das bedeutet nicht, dass jeder Koriander-Verächter genetisch festgelegt ist. Geschmack entsteht aus einem Zusammenspiel von Genetik, Geruchswahrnehmung, Erfahrungen, Kultur und Gewöhnung.
Warum ist der Koriander-Tag für Ernährung interessant?
Der „International I Hate Coriander Day“ ist kein offizieller Gesundheits- oder UN-Aktionstag, sondern ein informeller Food-Day. Für den NutriKunde-Kalender ist er trotzdem interessant, weil er eine wichtige Frage aufwirft: Warum schmeckt dasselbe Lebensmittel verschiedenen Menschen so unterschiedlich?
Diese Frage betrifft nicht nur Koriander. Auch Bitterstoffe, Kaffee, bestimmte Käsesorten, Fisch, Oliven oder sehr scharfe Speisen werden von Menschen völlig unterschiedlich bewertet.
Gerade bei älteren Menschen können sich Geschmacks- und Geruchswahrnehmung zudem verändern. Deshalb lohnt es sich, beim Kochen mit Kräutern, Gewürzen, Säure, Röstaromen und unterschiedlichen Konsistenzen zu arbeiten.
Muss Koriander auf den Tisch, wenn er nicht schmeckt?
Nein. Eine abwechslungsreiche Ernährung funktioniert auch ohne einzelne Lebensmittel.
Wer Koriander nicht mag, kann Gerichte beispielsweise mit Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Minze oder anderen Kräutern verändern. Entscheidend ist, dass eine Abneigung gegen ein einzelnes Lebensmittel nicht automatisch zu einer einseitigen Ernährung führt.
Gerade bei älteren Menschen sollte Essen möglichst angenehm und appetitanregend bleiben. Wenn ein bestimmtes Gewürz ein Gericht unattraktiv macht, ist eine passende Alternative oft sinnvoller, als sich zum Essen zu zwingen.
Was hat der World Bartender Day mit Ernährung zu tun?
Der World Bartender Day beziehungsweise International Bartenders’ Day wird jährlich am 24. Februar begangen. Das Datum erinnert zugleich an die Gründung der International Bartenders Association im Jahr 1951.
Auf den ersten Blick scheint ein Tag für Barkeeper wenig mit Ernährung zu tun zu haben. Bei genauerem Hinsehen geht es jedoch ebenfalls um Zutaten, Geschmack, Aromen, Mengen, Zubereitung und Genuss.
Cocktails sind letztlich flüssige Rezepturen. Alkohol, Zucker, Fruchtsäfte, Bitterstoffe, Kräuter, Gewürze, Säure und Kohlensäure werden miteinander kombiniert. Genau deshalb lässt sich der Tag auch als Anlass nehmen, über bewussten Getränkekonsum nachzudenken.
Warum sind alkoholfreie Cocktails eine interessante Alternative?
Ein alkoholfreier Cocktail muss nicht einfach aus süßer Limonade bestehen. Kräuter, Zitrusfrüchte, ungesüßter Tee, Mineralwasser, Gurke, Beeren oder Gewürze können interessante Aromen liefern.
Dadurch entsteht eine kleine Küchen-Challenge: Ein Getränk soll möglichst aromatisch sein, ohne dass große Mengen Zucker oder Alkohol notwendig sind.
Für einen alkoholfreien Abend können beispielsweise Mineralwasser, Limette, Minze und ein kräftiger Kräutertee kombiniert werden. Auch gefrorene Beeren oder dünne Gurkenscheiben sorgen für Aroma und eine ansprechende Optik.
Was ist der Peanut Butter Cup Cheesecake Day?
Der Peanut Butter Cup Cheesecake Day gehört zu den zahlreichen informellen amerikanischen Food-Days. Gefeiert wird ein Käsekuchen, der Erdnussbutter und schokoladenüberzogene Erdnussbutter-Konfekte miteinander verbindet.
Er ist vor allem ein Genuss- und Desserttag und sollte nicht mit einem offiziellen Ernährungstag verwechselt werden.
Für NutriKunde ist er trotzdem interessant, weil sich daran ein grundlegendes Ernährungsthema erklären lässt: Süßspeisen dürfen Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Entscheidend sind Häufigkeit, Portion und der gesamte Ernährungsalltag.
Was steckt hinter dem National Steakburger Day?
Der National Steakburger Day ist ein relativ junger und informeller US-Food-Day, der mit dem Restaurantunternehmen Freddy’s verbunden ist. Er wurde 2025 von dem Unternehmen als eigener Aktionstag rund um dessen Steakburger etabliert und 2026 erneut am 24. Februar beworben.
Damit handelt es sich nicht um einen allgemein anerkannten internationalen Ernährungstag. Gerade deshalb sollte er im Aktionskalender als informeller Food-Day eingeordnet werden.
Er bietet aber eine gute Gelegenheit, über Burger als Mahlzeit nachzudenken: Vollkornbrötchen, Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte als Alternative zum Fleischpatty und eine bewusst gewählte Portionsgröße können aus einem klassischen Fast-Food-Thema eine vielseitigere Mahlzeit machen.
Was ist National Tortamali Day?
Der National Tortamali Day ist ein besonders persönlicher und ungewöhnlicher Food-Day. Er wurde 2022 von einer Frau ins Leben gerufen, die damit das kulinarische Erbe ihrer verstorbenen Großmutter bewahren wollte.
Im Mittelpunkt stehen traditionelle Tortillas, Tamales und grünes beziehungsweise rotes Chili. Dazu gehören auch Erinnerungen an gemeinsames Kochen und an Speisen, die innerhalb einer Familie weitergegeben wurden.
Das macht diesen kleinen Aktionstag für einen Ernährungskalender besonders interessant: Essen ist nicht nur Nährstoffzufuhr. Rezepte können Familiengeschichte, Herkunft, Gemeinschaft und Erinnerungen transportieren.
Warum sind Familienrezepte gerade im höheren Alter wertvoll?
Beim gemeinsamen Kochen werden nicht nur Rezepte weitergegeben. Es werden auch Techniken, Erfahrungen und persönliche Erinnerungen bewahrt.
Ein altes Familienrezept kann Anlass sein, sich zu fragen: Wie wurde früher gekocht? Welche Zutaten waren verfügbar? Was wurde selbst hergestellt? Welche Speisen gab es nur an bestimmten Festtagen?
Gerade für Menschen ab 60 kann daraus eine schöne Küchen-Challenge entstehen: Ein traditionelles Rezept auswählen, gemeinsam zubereiten und anschließend festhalten, welche Zutaten verändert wurden und warum.
Was lässt sich aus dem 24. Februar für die Ernährung ab 60 mitnehmen?
Der Tag zeigt mehrere wichtige Seiten einer ausgewogenen Ernährung: Genuss, Vielfalt, persönliche Vorlieben und bewusster Umgang mit bestimmten Lebensmitteln.
Mit zunehmendem Alter können Appetit, Geruchs- und Geschmacksempfinden sowie das Durstgefühl verändert sein. Umso wichtiger können aromatische Kräuter, Gewürze, unterschiedliche Konsistenzen und abwechslungsreiche Mahlzeiten werden.
Dabei muss eine gesunde Ernährung nicht langweilig sein. Ein kleiner Genussmoment mit Tortilla-Chips, ein aromatisches alkoholfreies Getränk oder ein Stück Käsekuchen können durchaus dazugehören.
Welche Küchen-Challenge passt zum 24. Februar?
Eine passende Herausforderung lautet: Ein Lieblingsgericht mit drei verschiedenen Geschmacksrichtungen neu zusammenstellen.
Zum Beispiel können knusprige Tortilla-Chips mit einer frischen Tomatensalsa, einem milden Bohnen-Dip und einer Kräutercreme kombiniert werden. Dabei lassen sich bewusst unterschiedliche Aromen ausprobieren: säuerlich, würzig, cremig, scharf oder frisch.
Wer Koriander nicht mag, kann einen Teil der Salsa mit Koriander und einen anderen Teil mit Petersilie oder Minze zubereiten. So wird aus einem informellen Food-Day gleichzeitig ein kleines Geschmacksexperiment.
Was wäre eine passende Mitmach-Aktion?
Ein gemeinsamer Geschmackstest ohne Vorurteile kann überraschend viel über die eigene Ernährung verraten.
Dazu werden beispielsweise drei Kräuter, zwei verschiedene Salsas oder mehrere alkoholfreie Getränke probiert. Nicht nur „schmeckt“ oder „schmeckt nicht“ sollte bewertet werden. Interessanter sind Fragen wie: Ist das Aroma frisch, bitter, säuerlich, süß, würzig oder ungewohnt?
So wird aus einem kuriosen Food-Day eine kleine Übung in bewusster Wahrnehmung.
Was kann Bewegung mit diesem Aktionstag zu tun haben?
Nach einem genussvollen Essen kann ein Spaziergang die perfekte Ergänzung sein. Eine kleine Runde durch die Natur verbindet Bewegung mit einem bewussteren Umgang mit Essen.
Dabei lässt sich der Tag sogar mit einem kulinarischen Beobachtungsspiel verbinden: Welche Kräuter wachsen bereits? Welche Pflanzen werden in der Küche verwendet? Welche Gerüche fallen unterwegs auf?
Gerade im Frühjahr kann daraus ein guter Anlass werden, die Wahrnehmung wieder stärker auf Gerüche, Farben und saisonale Lebensmittel zu richten.
Was bleibt vom 24. Februar als Ernährungsidee?
Der 24. Februar zeigt, dass Ernährung weit mehr ist als eine Liste vermeintlich „guter“ oder „schlechter“ Lebensmittel. Tortilla-Chips stehen für Knusprigkeit und Snackkultur, Koriander für individuelle Geschmackswahrnehmung, Cocktails für Getränkekultur und Familienrezepte für die emotionale Seite des Essens.
Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb: Bewusste Ernährung bedeutet nicht Verzicht auf Genuss, sondern einen bewussten Umgang mit Auswahl, Menge, Häufigkeit und persönlichen Vorlieben.
Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.
Die Datumsprüfung wurde besonders für die Kernpunkte abgesichert: National Tortilla Chip Day und World/International Bartenders’ Day sind für den 24. Februar bestätigt; der Bartender-Tag wird auch von der International Bartenders Association selbst geführt. Der Koriander-Tag ist als informeller Food-Day belegt, und die genetische Komponente der Koriander-Wahrnehmung ist wissenschaftlich untersucht. (National Day Calendar)
Auch Peanut Butter Cup Cheesecake Day, National Steakburger Day und National Tortamali Day wurde bewusst als informelle bzw. jüngere Food-Days eingeordnet und nicht als offizielle Gesundheitstage dargestellt. (cheesecakedays.com)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/