25. März: Aktionstag für die Generation 60 plus

25. März: Was haben Waffeln, Vollkorn, Pekannüsse und griechischer Kabeljau gemeinsam – und was erzählen sie über Genuss und Ernährung?

Der 25. März verbindet auf ungewöhnliche Weise süße Küche, Vollkorn, Nüsse, Fisch, religiöse Traditionen und moderne Gesundheitsaufklärung. Ein Tag, an dem sich entdecken lässt, dass Ernährungskalender weit mehr sein können als eine Aneinanderreihung von Rezepten und kuriosen Feiertagen.

International steht der Tag unter anderem für den International Waffle Day. In den USA und internationalen Food-Kalendern kommen außerdem der National Lobster Newburg Day und der National Pecan Day hinzu. Besonders interessant für NutriKunde ist jedoch der Vollkorn-Schwerpunkt: Am Mittwoch, 25. März 2026, findet der Whole Day for Whole Grain statt.

Auch Griechenland macht den 25. März zu einem besonderen Ernährungstag. Der Tag verbindet den griechischen Nationalfeiertag mit dem orthodoxen Fest der Verkündigung. Traditionell gehört dazu Kabeljau mit Skordalia – ein gutes Beispiel dafür, wie Religion, Jahreszeit, Vorratshaltung und Esskultur über Jahrhunderte miteinander verbunden wurden.

Was ist am 25. März 2026?

Am 25. März 2026 stehen unter anderem diese Themen im Kalender:

  • International Waffle Day – der internationale Waffeltag, besonders mit der skandinavischen Tradition verbunden
  • Whole Day for Whole Grain – 2026 am 25. März als Vollkorn-Aktion während des amerikanischen National Nutrition Month
  • National Lobster Newburg Day – ein informeller US-Food-Day
  • National Pecan Day – ein informeller Food-Day rund um Pekannüsse
  • 25. März in Griechenland – Nationalfeiertag und Fest der Verkündigung mit besonderer Esskultur
  • Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels – offizieller UN-Gedenktag
  • FND Awareness Day – internationaler Aktionstag zur Aufklärung über die funktionelle neurologische Störung
  • Manatee Appreciation Day – am letzten Mittwoch im März und damit 2026 ebenfalls am 25. März

Der UN-Gedenktag gehört nicht zu den klassischen Ernährungsaktionstagen. Er wird hier dennoch bewusst erwähnt, weil Geschichte, globale Handelswege und Ernährungssysteme miteinander verbunden sind. Der Schwerpunkt sollte dabei eindeutig auf dem würdevollen Gedenken und nicht auf einer künstlichen „Ernährungsumdeutung“ liegen.

Warum wird am 25. März Waffeltag gefeiert?

Der International Waffle Day hat seine besondere Heimat in Schweden und wird auch in Norwegen und Dänemark begangen. Der Termin hängt mit dem Fest der Verkündigung am 25. März zusammen. Im Schwedischen führte die sprachliche Nähe von Vårfrudagen – dem Tag unserer Frau – und Våffeldagen – dem Waffeltag – dazu, dass aus dem religiösen Datum allmählich ein kulinarischer Anlass wurde.

Damit ist der Waffeltag ein schönes Beispiel dafür, wie Sprache, Religion und Esskultur miteinander verschmelzen können. Heute darf daraus ganz einfach ein gemütlicher Waffeltag werden.

Dabei muss eine Waffel nicht zwangsläufig mit viel Zucker, Sahne oder Schokoladensauce serviert werden. Herzhafte Varianten mit Gemüse, Kräutern, Käse oder einem Joghurt-Dip zeigen, wie vielseitig das Grundprinzip ist.

Was macht eine Waffel ernährungsphysiologisch interessant?

Die klassische Waffel besteht häufig aus Mehl, Ei, Milch oder einer Milchalternative und Fett. Dadurch liefert sie Energie, Eiweiß und – abhängig vom verwendeten Mehl – unterschiedlich viele Ballaststoffe.

Entscheidend ist deshalb weniger die Waffel selbst als ihre Zusammensetzung und die Menge. Eine kleine Waffel mit Obst und Naturjoghurt kann ernährungsphysiologisch ganz anders aussehen als mehrere große Waffeln mit Zucker, Sahne und süßen Saucen.

Gerade für die Ernährung im höheren Lebensalter kann eine Kombination mit Eiweiß und Obst interessant sein. Joghurt, Quark, Skyr oder eine andere passende Eiweißquelle ergänzen eine süße Mahlzeit beispielsweise sinnvoll.

Warum ist der Vollkorntag am 25. März 2026 besonders interessant?

Der Whole Day for Whole Grain findet 2026 am Mittwoch, 25. März, statt. Der Aktionstag wird vom Whole Grains Council während des amerikanischen National Nutrition Month durchgeführt und möchte Vollkornlebensmittel stärker in den Alltag bringen.

Vollkorn bedeutet, dass die wesentlichen Bestandteile des Getreidekorns erhalten bleiben. Dazu gehören neben dem Mehlkörper auch Schalenbestandteile und Keimling. Dadurch enthalten Vollkornprodukte typischerweise mehr Ballaststoffe und bestimmte Mikronährstoffe als vergleichbare Produkte aus stärker ausgemahlenem Mehl.

Das macht Vollkorn besonders interessant für eine abwechslungsreiche Ernährung. Gleichzeitig muss nicht jede Mahlzeit vollständig auf Vollkorn umgestellt werden. Schon kleine Veränderungen können den Speiseplan abwechslungsreicher machen.

Kann auch eine Waffel zum Vollkorn-Food werden?

Ja. Ein Teil des hellen Mehls kann beispielsweise durch Vollkornmehl ersetzt werden. Dadurch verändern sich Geschmack, Farbe und Konsistenz.

Wer den kräftigeren Geschmack nicht gewohnt ist, kann zunächst mit einem kleineren Anteil beginnen. Auch Haferflocken, gemahlene Nüsse oder Samen können – je nach Rezept – für zusätzliche Struktur sorgen.

Eine solche Küchenidee verbindet gleich zwei Aktionstage: Waffeltag und Vollkorntag.

Was steckt hinter dem National Pecan Day?

Der National Pecan Day gehört zu den informellen amerikanischen Food Days und wird am 25. März begangen. Pekannüsse sind die Samen des Pekannussbaums und gehören botanisch zu den Nüssen.

Wie andere Nüsse liefern Pekannüsse vor allem Fett und Energie, daneben aber auch Eiweiß, Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe. Ihr hoher Energiegehalt ist kein Grund, sie grundsätzlich zu meiden. Entscheidend ist die Menge und die Einordnung in die gesamte Ernährung.

Ein kleiner Anteil gehackter Pekannüsse kann beispielsweise Haferbrei, Joghurt, Salate oder Gemüsegerichte geschmacklich und hinsichtlich der Textur aufwerten.

Warum gehört am 25. März in Griechenland traditionell Fisch auf den Tisch?

Der 25. März ist in Griechenland ein außergewöhnlicher Doppeltermin: Er ist Nationalfeiertag und zugleich das orthodoxe Fest der Verkündigung.

Während der orthodoxen Fastenzeit gelten besondere Speiseregeln. Der 25. März gehört zu den Tagen, an denen traditionell Fisch gegessen werden darf. Daraus entwickelte sich eine sehr charakteristische Festmahlzeit: Kabeljau mit Skordalia, einer würzigen Kartoffel-Knoblauch-Zubereitung. Das griechische Landwirtschaftsportal erklärt ausdrücklich die Verbindung zwischen diesem Feiertag, der Fastenzeit und dem traditionellen Gericht.

Damit wird der 25. März zu einem hervorragenden Beispiel dafür, wie religiöse Kalender Einfluss auf regionale Küche nehmen können.

Was ist Skordalia?

Skordalia ist eine traditionelle griechische Beilage beziehungsweise Zubereitung mit Knoblauch. Je nach Rezept können Kartoffeln, Brot, Olivenöl, Essig oder Zitronensaft und weitere Zutaten verwendet werden.

Zusammen mit Fisch entsteht daraus eine Kombination aus knusprigem oder gebratenem Fisch und einer kräftigen, cremigen Beilage.

Für die heutige Küche lässt sich das Prinzip auch leichter interpretieren: Ein Fischgericht mit einer Kartoffel-Knoblauch-Creme, Gemüse und einem frischen Salat kann die Grundidee aufnehmen, ohne ein historisches Rezept exakt nachahmen zu müssen.

Was kann die griechische Tradition über Vorratshaltung erzählen?

Besonders interessant ist die Geschichte des Kabeljaus. In früheren Zeiten war frischer Fisch nicht überall verfügbar. Gesalzener und konservierter Fisch konnte über längere Zeit gelagert und transportiert werden.

Damit zeigt ein traditionelles Festessen gleichzeitig etwas über die Geschichte der Lebensmittelkonservierung. Heute stehen Kühlschränke, Gefriergeräte und moderne Transportwege zur Verfügung. Früher bestimmten dagegen Haltbarkeit, Jahreszeit, Entfernung und lokale Verfügbarkeit wesentlich stärker, was auf den Tisch kam.

Viele traditionelle Gerichte sind deshalb auch kleine Geschichten über frühere Formen der Vorratshaltung.

Warum ist Vollkorn gerade für die Ernährung ab 60 interessant?

Mit zunehmendem Alter kann eine ballaststoffreiche und insgesamt abwechslungsreiche Ernährung besonders sinnvoll sein. Vollkornprodukte können dabei einen wichtigen Beitrag leisten.

Ballaststoffe unterstützen unter anderem eine normale Verdauung und tragen dazu bei, dass Mahlzeiten länger sättigen. Gleichzeitig sollte bei ballaststoffreicheren Lebensmitteln auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Für Menschen, die bisher überwiegend Weißbrot, helle Brötchen oder stark ausgemahlene Getreideprodukte essen, kann eine schrittweise Umstellung angenehmer sein als ein radikaler Wechsel.

Auch die persönliche Verträglichkeit spielt eine Rolle. Nicht jedes Vollkornprodukt passt zu jedem Menschen gleich gut.

Sind Nüsse wie Pekannüsse im höheren Lebensalter sinnvoll?

Nüsse können eine interessante Ergänzung des Speiseplans sein. Sie liefern ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe.

Allerdings sind sie energiereich. Eine kleine Portion genügt deshalb meist vollkommen.

Bei Kauproblemen können Nüsse fein gehackt oder gemahlen verwendet werden. So lassen sie sich beispielsweise in Haferbrei, Joghurt, Gemüsegerichte oder Backwaren integrieren, ohne dass harte Stücke gekaut werden müssen.

Bei bekannten Allergien gelten selbstverständlich individuelle Einschränkungen.

Was hat der 25. März mit funktioneller Neurologie zu tun?

Der FND Awareness Day findet jährlich am 25. März statt und macht auf die funktionelle neurologische Störung, kurz FND, aufmerksam. FND kann sehr unterschiedliche neurologische Symptome verursachen und Menschen in ihrem Alltag erheblich beeinträchtigen.

Wichtig ist eine sensible Betrachtung: FND ist keine bloße Einbildung und sollte nicht auf Stress oder psychische Faktoren reduziert werden. Die Erscheinungsformen können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein.

Für einen Ernährungskalender ist dieser Aktionstag vor allem deshalb interessant, weil er daran erinnert, dass gesundheitliche Einschränkungen individuelle Anpassungen im Alltag erforderlich machen können – auch beim Einkaufen, Kochen, Essen und bei Bewegung.

Welche Rolle können gemeinsame Mahlzeiten für ältere Menschen spielen?

Essen ist nicht nur Nährstoffversorgung. Eine gemeinsame Mahlzeit kann soziale Kontakte schaffen, Erinnerungen wecken und Tagesstruktur geben.

Gerade traditionelle Gerichte eignen sich dafür besonders gut. Eine griechische Fischmahlzeit, selbst gebackene Waffeln oder ein gemeinsames Vollkornfrühstück können Anlass für Gespräche über Reisen, Familienrezepte und frühere Essgewohnheiten sein.

Dabei muss kein aufwendiges Menü entstehen. Auch eine einfache Mahlzeit kann zum sozialen Ereignis werden.

Welche Küchen-Challenge passt zum 25. März?

Die heutige Küchen-Challenge lautet:

Eine Waffel – zwei Varianten.

Eine Waffel wird klassisch süß zubereitet, die zweite herzhaft. Für die süße Variante können beispielsweise Naturjoghurt und Obst verwendet werden. Die herzhafte Version lässt sich mit Kräutern, Gemüse oder einer kleinen Menge Käse kombinieren.

Wer möchte, kann zusätzlich einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen.

So werden Waffeltag und Vollkorntag praktisch miteinander verbunden.

Welche Bewegungsidee passt zum Tag?

Nach einer Mahlzeit kann ein kurzer Spaziergang durch den Frühling eine gute Ergänzung sein.

Dabei muss kein sportliches Ziel verfolgt werden. Ein Weg durch einen Park, ein Gartenrundgang oder ein Spaziergang durch die nähere Umgebung reicht aus.

Wer gemeinsam unterwegs ist, kann den Spaziergang mit einer kleinen Erinnerungsrunde verbinden: Welche Gerichte wurden früher besonders häufig gekocht? Welche Rezepte sind aus der Familie verschwunden? Und welches Gericht sollte eigentlich einmal wieder zubereitet werden?

Warum gehört der UN-Gedenktag ebenfalls in den Kalender?

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels wird jedes Jahr am 25. März begangen. Die Vereinten Nationen erinnern damit an Millionen Menschen, die entrechtet, verschleppt und versklavt wurden, und machen zugleich auf die bis heute wirkenden Folgen von Rassismus und Diskriminierung aufmerksam.

Für NutriKunde ist dabei eine behutsame Verbindung zur Ernährungsgeschichte möglich: Lebensmittel, Landwirtschaft, Handel und globale Wirtschaft waren und sind Teil historischer Macht- und Ausbeutungsverhältnisse.

Dieser Zusammenhang sollte jedoch nicht zum Anlass genommen werden, einen Gedenktag zu einem „Food Day“ umzudeuten. Vielmehr kann er dazu anregen, auch die Geschichte hinter Lebensmitteln und globalen Handelswegen bewusster wahrzunehmen.

Was kann am 25. März ganz praktisch ausprobiert werden?

Der Tag bietet viele Möglichkeiten:

  • eine Vollkornwaffel ausprobieren
  • Waffeln einmal herzhaft zubereiten
  • Pekannüsse sparsam als Topping einsetzen
  • ein Vollkornprodukt auswählen, das bisher noch nicht auf dem Speiseplan stand
  • ein traditionelles griechisches Fischgericht kennenlernen
  • ein altes Familienrezept wieder hervorholen
  • gemeinsam kochen und essen
  • nach dem Essen einen Spaziergang unternehmen
  • sich mit der Geschichte eines Lebensmittels beschäftigen
  • bewusst wahrnehmen, wie stark Ernährung von Kultur, Religion, Landwirtschaft und Handel geprägt ist

So wird aus einer Sammlung verschiedener Aktionstage ein gemeinsamer roter Faden: Essen erzählt Geschichten.

Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

Der 25. März ist für den NutriKunde-Kalender ausgesprochen ergiebig: Neben mehreren informellen Food Days gibt es mit dem Whole Day for Whole Grain, dem griechischen 25.-März-Fest mit seiner besonderen Esskultur und dem FND Awareness Day auch interessante Gesundheits- und Ernährungsthemen. Besonders schön ist die Verbindung von Waffeln, Vollkorn und einer traditionellen griechischen Fischmahlzeit. (Getreiderat)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/