22. September: Aktionstag für die Generation 60 plus

22. September: Regional essen, weiße Schokolade und Eiswaffeln – und die Frage, was wirklich aus der Nähe kommt

Der 22. September bringt für NutriKunde eine interessante Mischung zusammen: den National Eat Local Day, den Tag der weißen Schokolade, den Tag der Eiswaffel und den amerikanischen Tag der Sturzprävention. Dazu kommen mit dem Welt-Nashorn-Tag und dem Hobbit Day zwei ungewöhnliche Aktionstage.

Besonders spannend ist dabei eine einfache Frage: Was bedeutet eigentlich „regional“ – und wie regional kann eine Mahlzeit tatsächlich sein?

Denn zwischen Bauernmarkt, Supermarkt, Tiefkühltruhe und Gewürzregal liegen oft überraschend viele Kilometer.

1. Was ist der National Eat Local Day?

Der Tag des regionalen Essens – National Eat Local Day findet jedes Jahr am 22. September statt. Er wurde 2013 von der Köchin Sarah Stegner und der Kommunikationsberaterin Cindy Kurman ins Leben gerufen.

Die Initiatoren wollen dazu anregen, ein möglichst vollständig aus regional erzeugten Zutaten bestehendes Gericht zuzubereiten. Auch Restaurants werden aufgefordert, an diesem Tag wenigstens ein Gericht mit Zutaten aus der Region anzubieten.

Es handelt sich nicht um einen offiziellen internationalen Welttag, sondern um einen US-amerikanischen, informellen Food-Day.

Für NutriKunde ist er trotzdem bemerkenswert, weil er direkt eine der wichtigsten Fragen moderner Ernährung berührt: Woher kommt unser Essen?

2. Was bedeutet eigentlich „regional“?

Eine weltweit einheitliche Definition von „regional“ gibt es nicht.

Regional kann bedeuten, dass Lebensmittel aus einem bestimmten Bundesland, einer Region, einem Landkreis oder sogar aus dem unmittelbaren Umfeld stammen. Entscheidend ist deshalb immer, welche Entfernung und welche Herkunft gemeint sind.

Ein Apfel aus dem Nachbarlandkreis ist etwas anderes als ein Apfel aus einer mehrere hundert Kilometer entfernten Anbauregion. Gleichzeitig ist „regional“ nicht automatisch gleichbedeutend mit „ökologisch“, „besonders klimafreundlich“ oder „ernährungsphysiologisch besser“.

Regionalität ist zunächst eine Frage der Herkunft.

3. Ist regionales Essen automatisch nachhaltiger?

Nicht unbedingt.

Kurze Transportwege können Vorteile haben, aber die gesamte Produktionsweise, Lagerung, Kühlung, Verarbeitung und Saison spielen ebenfalls eine Rolle.

Ein regional angebautes Lebensmittel kann beispielsweise lange gekühlt worden sein. Umgekehrt kann ein importiertes Lebensmittel unter bestimmten Bedingungen mit relativ effizientem Transportweg zu uns gelangen.

Für die eigene Küche ist deshalb eine Kombination sinnvoll:

Saisonalität + regionale Herkunft + möglichst wenig Verarbeitung + passende Einkaufswege.

Das ist aussagekräftiger als allein auf das Wort „regional“ zu achten.

4. Wie könnte ein wirklich regionales Septemberessen aussehen?

Der 22. September liegt mitten in einer besonders interessanten Übergangszeit.

In Deutschland können beispielsweise Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, verschiedene Kohlsorten, Kürbis, Bohnen oder viele Kräuter aus regionalem Anbau stammen.

Daraus lässt sich ohne exotische Zutaten ein vollständiges Gericht zusammenstellen:

Ofenkartoffeln mit Kürbis, Möhren und Zwiebeln, dazu Kräuterquark und ein Apfel als Dessert.

Das Entscheidende ist dabei nicht, ein möglichst perfektes Regionalmenü zu konstruieren. Interessanter ist die Frage, welche Zutaten tatsächlich aus der eigenen Region erhältlich sind.

5. Was ist National White Chocolate Day?

Der Tag der weißen Schokolade – National White Chocolate Day wird jährlich am 22. September in US-amerikanischen Food-Kalendern geführt. Er ist ein informeller Food-Day und kein offizieller Feiertag.

Weiße Schokolade unterscheidet sich von Milch- und Zartbitterschokolade vor allem dadurch, dass sie keine Kakaomasse beziehungsweise Kakaofeststoffe enthält.

Sie enthält dagegen Kakaobutter, Zucker und meist Milchbestandteile.

Damit stammt sie durchaus aus dem Kakaobaum, schmeckt aber anders als Schokolade mit Kakaomasse.

6. Warum ist weiße Schokolade trotzdem „Schokolade“?

Das ist tatsächlich eine interessante lebensmittelrechtliche und technologische Frage.

Kakaobohnen bestehen nicht nur aus den dunklen Kakaofeststoffen. Aus ihnen wird auch Kakaobutter gewonnen. Bei weißer Schokolade wird vor allem diese Kakaobutter verwendet und mit weiteren Zutaten kombiniert.

Dadurch fehlen die dunklen Bestandteile, die für den typischen kräftigen Kakaogeschmack und die dunkle Farbe sorgen.

Der helle Farbton ist also kein Zeichen dafür, dass überhaupt kein Bestandteil der Kakaobohne enthalten ist.

7. Ist weiße Schokolade ernährungsphysiologisch etwas völlig anderes?

Sie unterscheidet sich von dunkler Schokolade deutlich in ihrer Zusammensetzung.

Da die Kakaofeststoffe fehlen, enthält sie beispielsweise deutlich weniger der Stoffe, die mit dem Kakaopulver verbunden sind. Gleichzeitig liefert sie viel Energie, vor allem durch Zucker und Fett.

Das macht weiße Schokolade nicht zu einem „verbotenen“ Lebensmittel. Sie gehört vielmehr in die Kategorie der Süßwaren und kann bewusst in kleinen Mengen genossen werden.

Gerade beim Vergleich von Schokoladen lohnt sich deshalb der Blick auf Zutatenliste und Nährwerttabelle statt nur auf die Farbe.

8. Was ist National Ice Cream Cone Day?

Der Tag der Eiswaffel – National Ice Cream Cone Day wird ebenfalls am 22. September begangen.

Auch dieser Termin ist ein informeller US-amerikanischer Food-Day. Das Datum ist in mehreren Food-Kalendern fest etabliert.

Die essbare Eiswaffel löste ein praktisches Problem: Das Eis konnte direkt in einem essbaren Behälter verkauft und gegessen werden.

Die häufig erzählte Verbindung zur Weltausstellung von St. Louis 1904 gehört zur Geschichte der Eiswaffel, wobei die Frage nach dem allerersten Erfinder historisch nicht eindeutig geklärt ist.

9. Warum gibt es verschiedene Eiswaffeln?

Eiswaffeln sind nicht alle gleich.

Es gibt beispielsweise:

  • dünne Waffel- oder Hörnchenformen
  • Zuckerwaffeln
  • knusprige Waffelbecher
  • größere Waffelhörnchen

Sie unterscheiden sich in Zutaten, Herstellungsverfahren, Knusprigkeit und Geschmack.

Für die Ernährung ist dabei vor allem interessant, dass die Waffel selbst zusätzliche Energie liefert. Wer zwei Kugeln Eis im Hörnchen isst, nimmt deshalb nicht nur das Eis, sondern auch den essbaren Behälter auf.

Das ist kein Problem – aber ein schönes Beispiel dafür, dass Verpackung und Lebensmittel manchmal dasselbe Produkt sind.

10. Was hat der Tag der Sturzprävention mit Ernährung zu tun?

Der Tag der Sturzprävention – Falls Prevention Awareness Day findet in den USA am 22. September 2026 statt. Er wird vom National Council on Aging und Partnerorganisationen getragen und richtet sich besonders auf die Vermeidung von Stürzen bei älteren Menschen.

Für NutriKunde ist dieser Tag besonders interessant, weil Sturzprävention nicht nur mit Bewegung und Wohnumgebung zusammenhängt.

Auch Ernährung kann im weiteren Sinne eine Rolle spielen: Eine ausreichende Versorgung mit Energie, Protein und wichtigen Nährstoffen unterstützt den Erhalt von Muskelmasse und körperlicher Leistungsfähigkeit.

Das ersetzt natürlich keine individuelle medizinische oder physiotherapeutische Beratung.

11. Warum ist Sturzprävention für Menschen ab 60 besonders interessant?

Mit zunehmendem Alter können Muskelkraft, Gleichgewicht, Sehvermögen und Reaktionsfähigkeit nachlassen. Gleichzeitig können Medikamente, Erkrankungen oder ungeeignete Wohnbedingungen das Sturzrisiko erhöhen.

Deshalb besteht Sturzprävention aus mehreren Bausteinen:

Bewegung + Kraft + Gleichgewicht + gutes Sehen + sichere Umgebung + angemessene Ernährung.

Eine ausgewogene Ernährung ist also nicht die alleinige Antwort, sondern ein Bestandteil eines größeren Ganzen.

Für NutriKunde bietet sich hier eine wichtige Verbindung zwischen Ernährung und Alltagsgesundheit.

12. Was hat Protein mit dem Thema zu tun?

Muskeln brauchen unter anderem Protein als Baustoff.

Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Nüsse und Samen können zur Proteinversorgung beitragen. Welche Menge individuell sinnvoll ist, hängt unter anderem von Alter, Körpergewicht, Aktivität und gesundheitlicher Situation ab.

Für ältere Menschen kann es praktisch sein, Proteinquellen nicht nur bei einer einzigen Mahlzeit einzuplanen.

Ein Frühstück mit Joghurt oder Quark, ein Mittagessen mit Hülsenfrüchten oder Fisch und ein Abendessen mit Ei oder einer anderen geeigneten Proteinquelle können beispielsweise unterschiedliche Möglichkeiten bieten.

13. Was ist der Welt-Nashorn-Tag?

Der Welt-Nashorn-Tag – World Rhino Day findet seit 2011 jedes Jahr am 22. September statt. Die International Rhino Foundation bestätigt den Termin auch für 2026.

Mit Ernährung hat dieser Tag zunächst wenig zu tun.

Für NutriKunde lässt sich aber eine interessante Brücke zur Landwirtschaft schlagen: Ernährung betrifft nicht nur das, was auf dem Teller liegt, sondern auch Landnutzung, Lebensräume, Tierhaltung und die Frage, wie viel Fläche für unterschiedliche menschliche und ökologische Bedürfnisse zur Verfügung steht.

Damit eignet sich der Tag eher als weiterführendes Nachhaltigkeitsthema als als klassischer Ernährungstag.

14. Was hat der Hobbit Day mit Ernährung zu tun?

Der Hobbit Day – Hobbit-Tag wird am 22. September gefeiert und ist ein inoffizieller Tolkien-Aktionstag. Er bezieht sich auf die Geburtstage von Bilbo und Frodo Beutlin.

Er ist für NutriKunde natürlich kein Ernährungstag im engeren Sinn.

Aber wer an Hobbits denkt, denkt fast zwangsläufig auch an Essen: Frühstück, zweites Frühstück, Mittagessen, Tee, Abendessen und weitere Mahlzeiten gehören zur bekannten kulinarischen Vorstellung des Auenlandes.

Daraus lässt sich eine charmante Küchenidee entwickeln: Wie viele kleine Mahlzeiten braucht ein Mensch tatsächlich – und wann wird aus Gewohnheit unnötiges Snacken?

15. Was kann ein regionaler Einkauf wirklich sichtbar machen?

Ein besonders interessanter Selbstversuch besteht darin, einen Einkauf einmal konsequent nach Herkunft zu betrachten.

Nicht nur fragen:

„Was möchte ich kaufen?“

sondern:

„Wo wurde es erzeugt?“

Bei Obst und Gemüse ist die Herkunft häufig relativ leicht zu erkennen. Schwieriger wird es bei verarbeiteten Lebensmitteln.

Eine Packung kann in Deutschland hergestellt worden sein, während einzelne Rohstoffe aus mehreren Ländern stammen. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf Zutatenlisten und Herkunftsangaben.

NutriKunde-Mitmach-Aktion

Der 22. September eignet sich hervorragend für einen Regional-Teller-Test.

Ein komplettes Abendessen wird zusammengestellt, bei dem möglichst viele Zutaten aus der näheren Umgebung stammen.

Danach wird notiert:

  • Welche Zutaten stammen aus der Region?
  • Welche kommen aus Deutschland?
  • Welche kommen aus Europa?
  • Welche stammen von außerhalb Europas?
  • Welche Zutat war überraschend weit gereist?

Das Ergebnis kann wesentlich interessanter sein als ein pauschales „regional ist besser“.

Kleine Küchen-Challenge

Ein Lieblingsgericht auswählen und eine einzige Zutat durch eine regionale Alternative ersetzen.

Beispiele:

Apfel statt exotischer Frucht.

Kartoffel statt importierter Beilage.

Regionaler Joghurt statt eines weit gereisten Spezialprodukts.

Kräuter aus dem eigenen Garten oder Balkon statt getrockneter Gewürzmischung.

Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Aufmerksamkeit für die Herkunft.

Weitere Aktionstage am 22. September

Neben den Ernährungsthemen werden am 22. September unter anderem der Elephant Appreciation Day, der National Centenarian’s Day, der World Car Free Day, der International Day of Nomadic Heritage und der Hobbit Day geführt.

Für NutriKunde sind insbesondere der Centenarian’s Day und der Car-Free Day interessant, weil sie sich mit gesundem Altern, Bewegung, Alltagsmobilität und regionalem Einkauf verbinden lassen.

Was bleibt vom 22. September?

Der 22. September stellt eine überraschend moderne Ernährungsfrage:

Wie nah ist das Essen auf unserem Teller eigentlich an seinem Ursprung?

Der National Eat Local Day macht daraus eine praktische Küchenaufgabe. Die weiße Schokolade und die Eiswaffel erinnern daran, dass selbst kleine Genussmittel eine interessante Lebensmittelgeschichte besitzen. Die Sturzprävention erweitert den Blick auf die Ernährung des älteren Menschen.

Und ganz nebenbei zeigt der Tag: Ein sinnvoller Ernährungskalender muss nicht jeden Aktionstag zu einem Gesundheitstag machen. Manchmal reicht eine gute Frage.

Kurz & praktisch

22. September 2026

  • Tag des regionalen Essens – National Eat Local Day
  • Tag der weißen Schokolade – National White Chocolate Day
  • Tag der Eiswaffel – National Ice Cream Cone Day
  • Tag der Sturzprävention – Falls Prevention Awareness Day
  • Welt-Nashorn-Tag – World Rhino Day
  • Elefanten-Wertschätzungstag – Elephant Appreciation Day
  • Tag der Hundertjährigen – National Centenarian’s Day
  • Hobbit-Tag – Hobbit Day
  • Autofreier Welttag – World Car Free Day

Küchenidee: Ein möglichst regionales Septembergericht aus Kartoffeln, Kürbis, Möhren, Zwiebeln und einer regionalen Proteinquelle.

Die Tagesfrage: Welche Zutat auf dem Teller hat die kürzeste – und welche die längste Reise hinter sich?

 

Für den 22. September ist die Kombination für NutriKunde besonders interessant: regional essen, weiße Schokolade, Eiswaffeln und Sturzprävention. Dazu kommen mit dem Welt-Nashorn-Tag und dem Hobbit Day zwei eher ungewöhnliche Randthemen. Wichtig ist außerdem eine Korrektur zum Vortag: Der kalendarische Herbstanfang 2026 liegt am 23. September, nicht am 22. September. Der 22. September ist aber in den USA der feste Termin des Falls Prevention Awareness Day, der ursprünglich bewusst an den Herbstbeginn gekoppelt wurde. (Besserwisser Kalender)

National Eat Local Day – offizielle Aktionsseite

International Rhino Foundation – World Rhino Day

National Day Calendar – 22. September

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/