31. August 2026: Studentenfutter, Picknick und Essen unter freiem Himmel – was macht einen guten Snack unterwegs aus?
Der 31. August verbindet im NutriKunde-Aktionskalender zwei ausgesprochen praktische Ernährungsthemen: den Tag des Studentenfutters – National Trail Mix Day und den Iss-draußen-Tag – National Eat Outside Day. Beide Aktionstage sind informelle US-amerikanische Food Days und keine offiziellen internationalen Gesundheits- oder Welttage.
Auf den ersten Blick könnte der 31. August deshalb wie ein eher leichter kulinarischer Aktionstag wirken. Bei genauerem Hinsehen steckt darin jedoch eine interessante Verbindung: Wie lassen sich Lebensmittel auswählen, kombinieren und transportieren, wenn eine Mahlzeit nicht am heimischen Esstisch stattfindet?
Studentenfutter ist dafür ein besonders gutes Beispiel. Nüsse, Samen, Trockenfrüchte, Getreideprodukte oder Schokolade können zu einer individuellen Mischung zusammengestellt werden. Gleichzeitig zeigt ein genauer Blick auf Zutatenliste und Portionsgröße, dass „Studentenfutter“ nicht automatisch ein ernährungsphysiologisch einheitliches Lebensmittel ist.
Der zweite Aktionstag erweitert das Thema vom Snack zur gesamten Mahlzeit:
Was verändert sich eigentlich, wenn Essen nach draußen verlegt wird?
Was ist am 31. August 2026?
Für den 31. August lassen sich zwei Ernährungsthemen besonders gut belegen:
- Tag des Studentenfutters – National Trail Mix Day, jährlich am 31. August
- Iss-draußen-Tag – National Eat Outside Day, jährlich am 31. August
Der National Trail Mix Day wird von mehreren Food-Day-Kalendern für den 31. August geführt. Der genaue Ursprung des Aktionstages ist allerdings nicht dokumentiert; der National Day Calendar nennt keinen bekannten Gründer. Interessant ist deshalb eine ältere Recherche von CooksInfo: Dort ist bereits für das Jahr 2001 eine Veröffentlichung im San Francisco Examiner dokumentiert, die den 31. August als National Trail Mix Day aufführt. (National Day Calendar)
Auch der Eat Outside Day wird jährlich am 31. August begangen. Der National Day Calendar gibt an, dass der Tag mindestens seit 2006 beobachtet wird, konnte aber ebenfalls keinen eindeutigen Urheber feststellen. (National Day Calendar)
Damit sind beide Termine für den NutriKunde-Kalender interessant, sollten aber klar als informelle Aktionstage eingeordnet werden.
Warum heißt Studentenfutter eigentlich Trail Mix?
Im amerikanischen Sprachraum wird eine Mischung aus Nüssen, Trockenfrüchten und weiteren Zutaten häufig als Trail Mix bezeichnet.
Der Name verweist auf den ursprünglichen praktischen Nutzen: Die Mischung lässt sich leicht transportieren und eignet sich als Proviant für Wanderungen, Camping oder andere Aktivitäten unterwegs.
Ein weiterer Begriff ist Gorp. Der National Day Calendar weist darauf hin, dass Gorp ebenfalls als Bezeichnung für Trail Mix verwendet wird. Die häufig verbreitete Erklärung „Good Ol‘ Raisins and Peanuts“ ist allerdings eher eine nachträgliche Akronym-Erklärung als die gesicherte Herkunft des Wortes. (National Day Calendar)
Interessant ist außerdem die regionale Sprachvielfalt.
In Australien und Neuseeland wird eine entsprechende Mischung häufig Scroggin genannt. (National Day Calendar)
Schon daran zeigt sich:
Studentenfutter ist kein weltweit einheitliches Rezept.
Es handelt sich vielmehr um ein Prinzip:
trockene, transportfähige Lebensmittel miteinander kombinieren.
Was gehört klassischerweise in Studentenfutter?
Eine klassische Mischung kann aus verschiedenen Zutaten bestehen:
Nüsse – Trockenfrüchte – Samen – Getreideprodukte – Schokolade.
Dazu kommen je nach Rezept beispielsweise Kokoschips, geröstete Hülsenfrüchte, Popcorn, Brezeln oder Müslizutaten.
Genau diese Offenheit macht Trail Mix interessant.
Eine Mischung kann überwiegend aus Nüssen bestehen. Eine andere enthält hauptsächlich Rosinen und andere Trockenfrüchte. Eine dritte erinnert eher an eine Süßigkeit mit Schokolade, Zucker und aromatisierten Bestandteilen.
Deshalb ist Studentenfutter nicht automatisch gleich Studentenfutter.
Sind Nüsse im Studentenfutter ernährungsphysiologisch interessant?
Nüsse liefern unter anderem Fett, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Welche Nährstoffe tatsächlich enthalten sind, hängt von der jeweiligen Nusssorte ab.
Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashews, Pistazien und Erdnüsse unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Zusammensetzung.
Gerade die Kombination aus Fett, Eiweiß und Ballaststoffen macht Nüsse zu einer interessanten Zutat für einen sättigenden Snack.
Harvard Health nennt beispielsweise eine kleine Portion Trail Mix aus Nüssen oder Samen, Trockenfrüchten und dunkler Schokolade als mögliche Snackkombination. (Harvard Health)
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede fertig gekaufte Trail-Mix-Mischung automatisch eine besonders günstige Wahl darstellt.
Warum kann Studentenfutter ziemlich kalorienreich sein?
Hier liegt eine der interessanten Fragen des 31. Augusts.
Nüsse sind nährstoffreich, enthalten aber gleichzeitig relativ viel Energie. Trockenfrüchte enthalten im Vergleich zum frischen Obst deutlich weniger Wasser und dadurch bezogen auf das Gewicht wesentlich konzentriertere Kohlenhydrate.
Kommt anschließend noch Schokolade, Zucker oder eine süße Glasur hinzu, kann aus einem kleinen Beutel schnell ein sehr energiereicher Snack werden.
Das ist kein Grund, Studentenfutter grundsätzlich abzuwerten.
Es zeigt vielmehr, warum Portionsgröße und Zusammensetzung eine Rolle spielen.
Eine Handvoll Nüsse und Trockenfrüchte ist etwas anderes als eine große Tüte mit Schokolinsen, gezuckerten Früchten und gesalzenen Nüssen.
Sind Trockenfrüchte genauso gesund wie frisches Obst?
Trockenfrüchte sind keine einfache Kopie von frischem Obst.
Beim Trocknen wird vor allem Wasser entzogen. Dadurch werden Zucker und Energie auf kleinerem Volumen konzentriert.
Gleichzeitig bleiben viele Inhaltsstoffe erhalten, darunter je nach Frucht Ballaststoffe und verschiedene Mineralstoffe.
Der entscheidende Unterschied ist deshalb häufig nicht nur was gegessen wird, sondern wie viel davon.
Ein voller Teller frischer Trauben und eine kleine Handvoll Rosinen können beispielsweise aus derselben Ausgangsfrucht stammen, unterscheiden sich aber deutlich beim Wassergehalt und beim Volumen.
Für Studentenfutter ist das besonders relevant.
Warum sollte Studentenfutter nicht automatisch gesüßt sein?
Trockenfrüchte bringen bereits eine natürliche Süße mit.
Wer selbst eine Mischung herstellt, kann deshalb ausprobieren, wie wenig zusätzliche Süße tatsächlich notwendig ist.
Eine einfache Variante könnte beispielsweise aus
Mandeln – Walnüssen – Kürbiskernen – ungesüßten Trockenfrüchten
bestehen.
Wer mehr Süße möchte, kann anschließend gezielt etwas dunkle Schokolade oder wenige Schokoladenstückchen ergänzen.
So wird aus dem Begriff „Studentenfutter“ eine kleine Lektion über Zutaten, Geschmack und Lebensmittelverarbeitung.
Warum ist selbst gemischtes Studentenfutter interessant?
Beim Fertigprodukt entscheidet der Hersteller über die Zusammensetzung.
Beim selbst gemischten Trail Mix kann dagegen selbst entschieden werden:
Wie viele Nüsse?
Wie viel Trockenobst?
Welche Samen?
Gesalzen oder ungesalzen?
Schokolade oder keine Schokolade?
Mit Getreide oder ohne?
Das macht Studentenfutter zu einem sehr einfachen Beispiel für Ernährungskompetenz.
Nicht das Etikett entscheidet, ob die Mischung ausgewogen ist.
Die Zutatenliste zeigt, was tatsächlich darin steckt.
Wie lässt sich ein guter Trail Mix zusammenstellen?
Eine interessante Küchenregel lautet:
eine Nuss – ein Samen – eine Trockenfrucht – eine knusprige Komponente.
Zum Beispiel:
Walnüsse + Kürbiskerne + getrocknete Aprikosen + Haferflocken.
Oder:
Mandeln + Sonnenblumenkerne + Rosinen + Vollkorn-Cerealien.
Für eine süßere Variante kann etwas dunkle Schokolade ergänzt werden.
Für eine herzhafte Variante eignen sich beispielsweise geröstete Kichererbsen oder ungesalzene Nüsse.
Harvard empfiehlt ebenfalls selbst zusammengestellte Snacks wie Trail Mix aus Nüssen, Samen und Trockenfrüchten und nennt daneben unter anderem geröstete Hülsenfrüchte als Snackoption. (The Nutrition Source)
Was ist der Unterschied zwischen Studentenfutter und Müsli?
Beide können ähnliche Zutaten enthalten, erfüllen aber unterschiedliche Zwecke.
Müsli wird normalerweise als Bestandteil einer Mahlzeit gegessen und häufig mit Milch, Joghurt oder einer pflanzlichen Alternative kombiniert.
Studentenfutter ist dagegen typischerweise als trockener Snack gedacht.
Dadurch verändern sich auch die Anforderungen.
Studentenfutter muss transportfähig sein, darf nicht schnell verderben und sollte ohne Besteck gegessen werden können.
Das macht es zu einem interessanten Beispiel für die Verbindung von Lebensmitteltechnologie und Alltag.
Was bedeutet „Essen im Freien“ eigentlich?
Der Eat Outside Day lädt dazu ein, eine Mahlzeit bewusst außerhalb geschlossener Räume einzunehmen.
Das kann ein klassisches Picknick sein.
Es kann aber genauso gut das Frühstück auf dem Balkon, das Mittagessen auf einer Parkbank oder ein Abendessen im Garten sein.
Der National Day Calendar beschreibt den Tag ausdrücklich als Anlass für Picknick, Essen im Park, Essen auf der Terrasse, Outdoor-Potluck oder eine Mahlzeit während einer Wanderung. (National Day Calendar)
Damit braucht es für den 31. August nicht einmal einen großen Ausflug.
Ein anderer Essplatz reicht bereits aus.
Was bedeutet „al fresco“?
Für das Essen im Freien wird häufig der Ausdruck al fresco verwendet.
Gemeint ist damit schlicht das Essen unter freiem Himmel.
Restaurants nutzen den Begriff insbesondere für Außenbereiche wie Terrassen, Innenhöfe oder Straßencafés.
Für NutriKunde ist daran interessant, dass sich Essen dadurch nicht nur räumlich verändert.
Auch die Auswahl der Lebensmittel kann sich verändern.
Im Freien sind Speisen gefragt, die sich gut transportieren lassen, wenig Besteck benötigen und nicht sofort verderben.
Damit führt der Eat Outside Day direkt zum Thema Lebensmittelsicherheit.
Welche Lebensmittel eignen sich besonders für ein Picknick?
Ein Picknick kann sehr unterschiedlich aussehen.
Praktisch sind beispielsweise:
Vollkornbrot – Gemüse – Obst – Käse – Hülsenfrüchteaufstriche – gekochte Eier – Nüsse – Studentenfutter.
Auch Salate können geeignet sein, sofern sie richtig gekühlt und transportiert werden.
Besonders empfindliche Lebensmittel wie rohe Fleisch- oder Fischprodukte, Cremespeisen oder bestimmte Milchprodukte benötigen dagegen mehr Aufmerksamkeit bei Kühlung und Hygiene.
Der 31. August eignet sich deshalb hervorragend für eine kleine Frage:
Was lässt sich eigentlich sicher mitnehmen, wenn keine Küche und kein Kühlschrank in unmittelbarer Nähe sind?
Warum spielt die Temperatur beim Essen im Freien eine Rolle?
Sobald leicht verderbliche Lebensmittel längere Zeit warm stehen, können sich Mikroorganismen vermehren.
Das betrifft beispielsweise Fleisch, Fisch, Milchprodukte, bestimmte Feinkostsalate oder Speisen mit Ei.
Ein Picknick ist deshalb nicht automatisch unkomplizierter als eine Mahlzeit zu Hause.
Im Gegenteil:
Transport, Kühlung, Sonneneinstrahlung und Standzeit müssen berücksichtigt werden.
Das ist ein schönes NutriKunde-Thema, weil sich Genuss und Lebensmittelsicherheit unmittelbar miteinander verbinden lassen.
Muss ein Picknick immer gesund sein?
Nein.
Ein Picknick kann aus Obst, Gemüse und Vollkornbrot bestehen.
Es kann aber ebenso Kuchen, Chips, Eis oder andere Genussmittel enthalten.
Entscheidend ist die Gesamtheit der Mahlzeit.
Der Eat Outside Day ist deshalb kein „Gesundheitstag für das Essen im Freien“, sondern zunächst ein kulinarischer Anlass.
Gerade das macht ihn interessant.
Denn eine ausgewogene Ernährung muss nicht bedeuten, dass jede Mahlzeit nach einem starren Muster zusammengestellt wird.
Was verbindet Studentenfutter und Picknick?
Mehr, als es zunächst scheint.
Beide Themen drehen sich um Essen außerhalb der klassischen Mahlzeitensituation.
Studentenfutter ist ein Snack für unterwegs.
Ein Picknick ist eine Mahlzeit unterwegs oder außerhalb des Hauses.
Beide benötigen Lebensmittel, die praktisch transportiert werden können.
Und beide werfen dieselben Fragen auf:
Was hält sich? Was macht satt? Was schmeckt? Was lässt sich ohne großen Aufwand essen? Und was muss gekühlt werden?
Damit wird aus zwei informellen Food Days ein erstaunlich geschlossenes Ernährungsthema.
Wie hat sich das Essen im Freien entwickelt?
Menschen haben selbstverständlich schon lange außerhalb geschlossener Räume gegessen.
Das moderne Picknick entwickelte sich jedoch zu einer eigenen gesellschaftlichen Form des Essens.
National Today beschreibt beispielsweise, wie sich das Essen im Freien in Europa und später in den USA mit Parks, Ausflügen und Freizeitkultur verband. (National Today)
Der heutige Picknickkorb ist damit nicht einfach nur eine Transportbox für Lebensmittel.
Er gehört zu einer langen Geschichte von Ausflug, Freizeit, Gemeinschaft und Essen.
Warum schmeckt Essen draußen manchmal anders?
Das lässt sich nicht allein mit der Lebensmittelzusammensetzung erklären.
Beim Essen im Freien verändern sich Umgebung, Gerüche, Geräusche und die Art des Essens.
Ein Brot mit Käse auf einer Wiese ist dieselbe Kombination wie am Küchentisch – und wird trotzdem häufig völlig anders wahrgenommen.
Auch die soziale Situation spielt eine Rolle.
Essen wird beim Picknick häufig geteilt, gemeinsam vorbereitet und langsamer konsumiert.
Damit wird aus einem einfachen Essen ein Erlebnis rund um Lebensmittel.
Was ist für Menschen ab 60 besonders interessant?
Studentenfutter kann eine praktische Zwischenmahlzeit sein, insbesondere wenn eine kleine, transportfähige Portion benötigt wird.
Allerdings sind harte Nüsse für Menschen mit verändertem Kauvermögen nicht immer angenehm. Dann können fein gehackte Nüsse, Nussmus oder weichere Bestandteile eine Alternative sein.
Bei Trockenfrüchten lohnt sich ebenfalls ein Blick auf die Konsistenz.
Weiche Trockenfrüchte können angenehmer zu essen sein als sehr harte Produkte.
Beim Essen im Freien kommen weitere Aspekte hinzu: Trinkmenge, Sonnenschutz, Kühlung empfindlicher Lebensmittel und eine gute Erreichbarkeit von Sitz- und Schattenmöglichkeiten können bei einem längeren Ausflug wichtiger werden.
Der Aktionstag lässt sich damit problemlos von einem amerikanischen Food Day zu einem praktischen Alltagsthema erweitern.
Was sollte bei Nussallergien beachtet werden?
Studentenfutter enthält häufig mehrere Nüsse und Samen.
Für Menschen mit einer Nussallergie kann deshalb bereits eine kleine Menge problematisch sein.
Auch Kreuzkontakte bei Herstellung und Verpackung können relevant sein.
Wer Studentenfutter für eine Gruppe zusammenstellt, sollte daher nicht einfach davon ausgehen, dass alle Menschen Nüsse vertragen.
Eine allergenbewusste Variante kann beispielsweise ohne Nüsse zusammengestellt werden.
Geeignet sind – abhängig von individuellen Verträglichkeiten – etwa Haferflocken, ungesüßte Trockenfrüchte, gepuffte Getreideprodukte oder geröstete Hülsenfrüchte.
Kleine Küchen-Challenge
Der persönliche NutriKunde-Trail-Mix.
Vier Schalen werden aufgestellt:
Nüsse – Samen – Trockenfrüchte – knusprige Zutaten.
Aus jeder Schale wird eine Zutat ausgewählt.
Anschließend wird die Mischung probiert und beurteilt:
Süße – Knusprigkeit – Sättigung – Geschmack – Transportfähigkeit.
Danach kann eine zweite Mischung entstehen.
Zum Beispiel mit weniger Trockenfrüchten und mehr Nüssen.
Oder mit einer herzhaften Komponente.
So lässt sich unmittelbar erfahren, wie stark schon kleine Veränderungen die Mischung verändern.
NutriKunde-Mitmach-Aktion
Aus dem 31. August lässt sich eine kleine „Picknick ohne Einwegstress“-Aktion entwickeln.
Eine Mahlzeit für draußen wird möglichst vollständig mit wiederverwendbaren Behältern und Trinkgefäßen zusammengestellt.
Dazu kommen:
ein saisonales Obst – zwei Gemüsesorten – eine Eiweißquelle – ein Vollkornprodukt – ein selbst gemischter Trail Mix.
Anschließend wird geprüft:
Was musste gekühlt werden?
Was konnte ungekühlt transportiert werden?
Welche Verpackungen waren wirklich notwendig?
Was blieb übrig?
Und was hätte sich einfacher lösen lassen?
Damit verbindet die Mitmach-Aktion Ernährung, Lebensmittelkunde, Alltag und Nachhaltigkeit, ohne aus dem Food Day künstlich einen offiziellen Nachhaltigkeitstag zu machen.
Gibt es am 31. August noch weitere interessante Tage?
Der 31. August ist nicht ausschließlich ein Food-Day-Termin.
International wird beispielsweise der International Day for People of African Descent – Internationaler Tag für Menschen afrikanischer Abstammung am 31. August begangen. Dieser Tag ist ein offizieller internationaler Gedenk- und Aktionstag, aber kein Ernährungstag. (National Today)
Für den NutriKunde-Aktionskalender sollte er deshalb nicht künstlich als Ernährungsthema ausgegeben werden.
Auch International Overdose Awareness Day – Internationaler Tag zur Überdosierungsaufklärung fällt auf den 31. August. Er gehört in den Bereich Gesundheit und Prävention, bietet aber ohne einen konkreten ernährungsbezogenen Schwerpunkt keinen Anlass, ihn zu einem Lebensmittelthema umzudeuten. (National Today)
Interessant ist außerdem, dass am 31. August in verschiedenen Kalendern Bacon Day beziehungsweise International Bacon Day auftaucht. Die Quellenlage ist hier allerdings uneinheitlicher als bei Trail Mix Day und Eat Outside Day. Deshalb würde ich ihn für den belastbaren NutriKunde-Kalender nicht als gleichrangigen Hauptaktionstag behandeln. Eine Food-Day-Datenbank führt ihn zwar am 31. August, andere etablierte Kalender führen „Bacon Day“ beispielsweise am 30. Dezember. (Holidays and Observances)
Das ist genau die Art von Termin, bei der eine saubere redaktionelle Trennung sinnvoller ist als eine möglichst lange, aber unsichere Liste.
Wichtiger als das Datum ist das Thema
Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.
Der 31. August muss deshalb nicht zum Anlass genommen werden, zwingend ein Picknick zu veranstalten oder Studentenfutter zu essen.
Der eigentliche Wert liegt in den Fragen dahinter:
Welche Lebensmittel eignen sich für unterwegs?
Wie lässt sich ein Snack sinnvoll zusammenstellen?
Was unterscheidet Nüsse, Trockenfrüchte und Schokolade ernährungsphysiologisch?
Wie bleibt ein Picknick sicher?
Und:
Wie verändert sich unser Essen, wenn wir den Ort wechseln?
Diese Fragen sind auch im Januar, März oder November interessant.
Was bleibt vom 31. August?
Der 31. August zeigt, dass ein scheinbar einfacher Snack erstaunlich viele Ernährungsthemen miteinander verbinden kann.
Studentenfutter führt zu Nüssen, Samen, Trockenfrüchten, Portionsgrößen, Zutatenlisten und Lebensmittelverarbeitung. Der Eat Outside Day erweitert das Thema um Picknick, Transport, Lebensmittelsicherheit, Esskultur und gemeinsames Essen.
Beide Aktionstage haben keinen offiziellen internationalen Status.
Gerade deshalb sollte man sie nicht größer machen, als sie sind.
Aber als Anlass für praktische Lebensmittelkunde funktionieren sie hervorragend.
Denn manchmal beginnt Ernährungskompetenz mit einer sehr einfachen Frage:
Was steckt eigentlich in dem Snack, den man gerade in die Tasche packt?
Kurz & praktisch
31. August 2026 merken:
Der National Trail Mix Day erinnert an Studentenfutter und damit an die Kombination von Nüssen, Samen und Trockenfrüchten zu einem praktischen Snack für unterwegs. Besonders interessant sind dabei Zusammensetzung, Portionsgröße und die Frage, wie stark sich selbst gemischte Varianten von fertigen Produkten unterscheiden.
Der National Eat Outside Day macht das Essen im Freien zum Thema. Picknick, Wanderung oder Mahlzeit im Garten bieten Gelegenheit, über transportfähige Lebensmittel, Kühlung und Lebensmittelhygiene nachzudenken.
Die praktische Idee für NutriKunde: Einen eigenen Trail Mix zusammenstellen und anschließend eine kleine Mahlzeit für draußen planen – mit Blick auf Geschmack, Sättigung, Zutaten, Verpackung und sichere Aufbewahrung.
Der National Trail Mix Day wird jährlich am 31. August geführt. Der genaue Ursprung ist nicht dokumentiert; eine Recherche von CooksInfo verweist jedoch auf einen bereits 2001 veröffentlichten Hinweis auf den 31. August als Trail Mix Day. (National Day Calendar)
Der National Eat Outside Day findet ebenfalls jährlich am 31. August statt. Auch hier ist kein eindeutiger Gründer dokumentiert; der National Day Calendar gibt an, dass der Tag mindestens seit 2006 beobachtet wird. (National Day Calendar)
Damit ist der 31. August ein guter NutriKunde-Termin für die Verbindung von Snack, Outdoor-Ernährung, Picknick, Lebensmittelhygiene und praktischer Ernährungskompetenz – ohne die beiden informellen Food Days fälschlich zu offiziellen internationalen Aktionstagen zu erklären.
Für diesen Tag ergeben sich vor allem Studentenfutter/Trail Mix und Essen im Freien; einen belastbaren offiziellen internationalen Ernährungstag gibt es nicht. Der Trail-Mix-Tag ist immerhin bereits seit mindestens 2001 in Quellen für den 31. August nachweisbar. (CooksInfo)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/