16. Januar: Aktionstag für die Generation 60 plus

Was haben Quinoa, Feigengebäck und scharfes Essen gemeinsam – und was verraten sie über Geschmack, Eiweiß und die Vielfalt unserer Ernährung?

Quinoa sieht auf den ersten Blick aus wie ein kleines Getreidekorn, ist botanisch aber kein Getreide. Feigengebäck wiederum verbindet eine süße Fruchtfüllung mit einem Teigmantel, während Chili und andere scharfe Gewürze den Mund mit einem ganz anderen Reiz überraschen. Drei sehr unterschiedliche Lebensmittel – und doch erzählen sie gemeinsam eine interessante Geschichte über Ernährung: Gute Küche lebt von Vielfalt, unterschiedlichen Texturen und Aromen und davon, Lebensmittel nicht vorschnell in „gesund“ und „ungesund“ einzuteilen.

Der 16. Januar steht unter anderem im Zeichen des National Quinoa Day, des National Fig Newton Day und des International Hot and Spicy Food Day. Damit treffen ein nährstoffreiches Pseudogetreide, ein süßes Gebäck und die weltweite Liebe zu Schärfe aufeinander.

Besonders spannend ist die Kombination aus Quinoa und Chili. Beide können Teil völlig unterschiedlicher Küchen sein, lassen sich aber auch miteinander verbinden. Quinoa kann als Grundlage für einen warmen Getreideersatz, Salat oder eine Gemüsepfanne dienen; Chili bringt dazu Schärfe und Aroma. So entsteht aus zwei scheinbar kleinen Kalenderideen ein gutes Beispiel für abwechslungsreiche Alltagsküche.

Der 16. Januar bietet außerdem Anlass, über Lebensmittelgeschichte nachzudenken. Feigen gehören zu den sehr alten Kulturpflanzen der Menschheit, während Quinoa über Jahrtausende in den Anden kultiviert wurde. Moderne Ernährung ist deshalb häufig weniger neu, als sie auf den ersten Blick erscheint.

Was ist am 16. Januar 2026?

Am 16. Januar stehen unter anderem diese für NutriKunde interessanten Themen im Kalender:

  • National Quinoa Day – Tag der Quinoa
  • National Fig Newton Day – Tag des amerikanischen Feigengebäcks
  • International Hot and Spicy Food Day – informeller Aktionstag für scharfes Essen
  • National Good Teen Day – Tag, der positive Leistungen und Engagement von Jugendlichen würdigt
  • Religious Freedom Day – US-amerikanischer Gedenk- und Aktionstag
  • National Nothing Day – kurioser Aktionstag für einen Tag des „Nichts-Tuns“

Was macht Quinoa ernährungsphysiologisch interessant?

Quinoa gehört botanisch nicht zu den klassischen Getreidearten, wird aber ähnlich verwendet. Die Samen können gekocht und beispielsweise für Salate, Bowls, Beilagen oder warme Gerichte verwendet werden.

Besonders interessant ist Quinoa wegen seiner Kombination aus pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und verschiedenen Mineralstoffen. Im Vergleich zu vielen klassischen Getreidebeilagen besitzt Quinoa ein für pflanzliche Lebensmittel günstiges Aminosäureprofil.

Das macht Quinoa allerdings nicht automatisch zum „Superfood“. Auch Hafer, Vollkornweizen, Roggen, Gerste, Hülsenfrüchte und viele andere Lebensmittel können wertvolle Bestandteile einer abwechslungsreichen Ernährung sein.

Warum sollte Quinoa nicht als Wundermittel betrachtet werden?

Der Begriff „Superfood“ suggeriert leicht, dass ein einzelnes Lebensmittel außergewöhnliche gesundheitliche Wirkungen besitzt. Genau diese Vorstellung führt jedoch häufig zu einer verzerrten Sicht auf Ernährung.

Quinoa kann eine interessante Abwechslung sein. Es muss aber nicht täglich gegessen werden und ersetzt auch nicht automatisch andere Lebensmittelgruppen.

Viel sinnvoller ist die Frage: Welche Vielfalt bringt ein Lebensmittel in den Speiseplan? Quinoa kann beispielsweise Kartoffeln, Reis, Couscous oder andere Getreideprodukte gelegentlich ergänzen und dadurch neue Geschmacks- und Zubereitungsmöglichkeiten eröffnen.

Wie lässt sich Quinoa im Alltag verwenden?

Gekochte Quinoa kann warm oder kalt gegessen werden. Besonders praktisch ist die Kombination mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Kräutern und einer aromatischen Sauce.

Eine einfache Quinoa-Gemüsepfanne kann beispielsweise mit Paprika, Zucchini, Karotten und Kichererbsen zubereitet werden. Etwas Zitronensaft, Kräuter und Chili sorgen für zusätzliche Aromen.

Auch als Salat funktioniert Quinoa gut. Dabei muss es nicht bei den klassischen Zutaten bleiben. Petersilie, Minze, Granatapfel, geröstete Kerne oder verschiedene Gemüsearten können völlig unterschiedliche Geschmacksrichtungen erzeugen.

Was hat Feigengebäck mit einer uralten Frucht zu tun?

Feigen gehören zu den ältesten kultivierten Früchten und spielen in verschiedenen Regionen des Mittelmeerraums und Westasiens seit Jahrtausenden eine Rolle.

Der National Fig Newton Day bezieht sich dagegen auf das amerikanische Feigengebäck „Fig Newton“. Dabei handelt es sich um einen Teig mit einer süßen Feigenfüllung. Der amerikanische Feigenriegel wurde zu einem industriell hergestellten Gebäck und machte die Kombination aus Feige und Teig weltweit bekannter. (AnydayGuide)

Interessant ist daran die Verbindung zwischen traditioneller Frucht und moderner Lebensmittelindustrie. Aus einer getrockneten oder verarbeiteten Frucht kann sowohl ein traditionelles Lebensmittel als auch ein industrieller Snack entstehen.

Sind Feigen eigentlich gesund?

Frische und getrocknete Feigen können Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Sie liefern unter anderem Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe.

Bei getrockneten Feigen ist allerdings zu berücksichtigen, dass durch den Wasserentzug die natürlichen Zucker und damit auch die Energie auf kleinerem Volumen konzentriert werden.

Eine Handvoll getrockneter Feigen ist deshalb ernährungsphysiologisch etwas anderes als mehrere frische Feigen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum „natürlich“ und „kalorienarm“ nicht dasselbe bedeuten.

Was unterscheidet eine Feige von einem Feigengebäck?

Die Feige selbst ist ein Lebensmittel, das vor allem durch ihre natürlichen Bestandteile geprägt ist. Bei einem Feigengebäck kommen Teig, häufig Zucker und Fett sowie je nach Produkt weitere Zutaten hinzu.

Damit verändert sich die ernährungsphysiologische Einordnung.

Das bedeutet nicht, dass Feigengebäck grundsätzlich verboten wäre. Es gehört eher in die Kategorie Genussgebäck und kann als kleine Portion bewusst gegessen werden. Gerade bei süßen Lebensmitteln hilft eine realistische Einordnung mehr als ein pauschales Verbot.

Warum empfinden Menschen Chili als scharf?

Schärfe ist streng genommen kein Geschmack wie süß, sauer, salzig, bitter oder umami. Das Brennen von Chili entsteht vor allem durch Capsaicin, das bestimmte Nervenrezeptoren aktiviert.

Dadurch entsteht ein Hitze- oder Brenngefühl, obwohl die Temperatur des Essens unverändert sein kann.

Diese Besonderheit macht Chili zu einem faszinierenden Bestandteil der Küche. Eine kleine Menge kann ein Gericht völlig verändern, ohne dass große Mengen Salz, Zucker oder Fett erforderlich sind.

Warum vertragen Menschen scharfes Essen unterschiedlich gut?

Die persönliche Wahrnehmung von Schärfe unterscheidet sich erheblich. Wer regelmäßig scharf isst, kann sich an höhere Schärfegrade gewöhnen. Für andere Menschen kann bereits eine kleine Menge Chili sehr intensiv sein.

Deshalb sollte Schärfe nicht zum Wettbewerb werden. Besonders extreme Chili-Challenges sind ernährungsphysiologisch nicht notwendig und können für empfindliche Personen unangenehm oder problematisch sein.

Die bessere Küchenidee lautet: Schärfe so einsetzen, dass sie das Gericht unterstützt und nicht alle anderen Aromen überdeckt.

Kann scharfes Essen eine gesunde Ernährung unterstützen?

Chili kann durchaus Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Der gesundheitliche Wert eines Gerichts hängt jedoch nicht allein davon ab, ob es scharf ist.

Ein Gemüsegericht mit Hülsenfrüchten, Vollkorn und etwas Chili kann beispielsweise sehr nährstoffreich sein. Ein stark scharfes Fertiggericht mit viel Salz und ungünstiger Fettzusammensetzung wird dagegen nicht allein durch seine Schärfe zu einer gesunden Mahlzeit.

Das Entscheidende ist also nicht „scharf oder nicht scharf“, sondern die gesamte Zusammensetzung.

Was sollte beim Kochen mit Chili beachtet werden?

Chili lässt sich am besten schrittweise einsetzen. Eine kleine Menge kann zunächst mitgekocht und später ergänzt werden.

Auch die Kombination mit Säure, Süße, Fett und Milchprodukten beeinflusst die Wahrnehmung der Schärfe. Joghurt oder Quark können beispielsweise bei scharfen Gerichten eine angenehme Ergänzung sein.

Besonders interessant ist das Zusammenspiel verschiedener Aromen: Chili mit Zitrone schmeckt anders als Chili mit Tomate, Knoblauch oder gerösteten Gewürzen.

Was hat Quinoa mit Ernährung ab 60 zu tun?

Quinoa kann gerade wegen seiner Kombination aus Eiweiß und Ballaststoffen eine interessante Beilage sein. Für die Ernährung ab 60 zählt jedoch nicht ein einzelnes „besonderes“ Lebensmittel, sondern eine ausreichende und abwechslungsreiche Versorgung insgesamt.

Eiweißreiche Lebensmittel gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Quinoa kann dazu beitragen, sollte aber mit anderen Eiweißquellen kombiniert werden.

Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Nüsse und Samen können je nach Ernährungsweise ebenfalls wichtige Bestandteile sein. Vielfalt ist auch hier wertvoller als die Fixierung auf ein einzelnes Trendlebensmittel.

Wie lässt sich Quinoa besonders sinnvoll kombinieren?

Eine gute Kombination besteht aus Quinoa, Gemüse und einer zusätzlichen Eiweißquelle.

Zum Beispiel können Quinoa, Brokkoli, Paprika und Kichererbsen mit einem Joghurt-Kräuter-Dressing kombiniert werden. Eine andere Variante verbindet Quinoa mit Ofengemüse, Feta und Kräutern.

Damit wird sichtbar, dass ein Lebensmittel nicht isoliert betrachtet werden muss. Erst durch die Kombination entsteht eine vollständige Mahlzeit mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, Konsistenzen und Nährstoffbeiträgen.

Was kann man aus dem Feigengebäck über Portionsgrößen lernen?

Ein süßes Gebäck kann durchaus Teil eines bewussten Genusses sein. Problematisch wird es häufig erst, wenn aus einer kleinen Genussportion nebenbei eine größere Menge wird.

Feigengebäck eignet sich deshalb gut für einen kleinen Selbsttest: Ein Stück wird bewusst auf einen Teller gelegt und ohne Ablenkung gegessen.

Wie süß schmeckt es tatsächlich? Wie intensiv ist die Feigenfüllung? Würde ein halbes Stück bereits ausreichen?

Solche Fragen helfen mehr als die pauschale Einteilung in „erlaubt“ und „verboten“.

Welche Küchen-Challenge passt zum 16. Januar?

Die heutige Drei-Aromen-Challenge kann mit einer einfachen Quinoa-Basis beginnen.

Eine Portion wird mild mit Kräutern und Zitronensaft gewürzt. Eine zweite bekommt geröstete Gewürze. Die dritte wird vorsichtig mit Chili abgeschmeckt.

Anschließend wird verglichen, welche Variante am intensivsten schmeckt und ob für die schärfste Version tatsächlich mehr Salz oder Fett benötigt wird.

Als kleine Dessert-Ergänzung kann ein Stück Feigengebäck bewusst probiert werden. Damit stehen auf einem Teller drei ganz unterschiedliche Geschmackserlebnisse: nussig-herzhaft, scharf-aromatisch und süß-fruchtig.

Warum ist Geschmack für eine langfristige Ernährung so wichtig?

Eine Ernährung, die dauerhaft funktionieren soll, muss nicht nur nährstoffreich, sondern auch genussvoll sein.

Wer verschiedene Gewürze, Kräuter, Gemüsearten, Getreideprodukte und Zubereitungsformen kennt, hat mehr Möglichkeiten, Mahlzeiten abwechslungsreich zu gestalten.

Das kann gerade dann hilfreich sein, wenn bestimmte Lebensmittel reduziert werden sollen. Weniger Salz oder Zucker bedeutet nicht automatisch weniger Geschmack. Kräuter, Säure, Röstaromen, Gewürze und unterschiedliche Konsistenzen können einen großen Teil des Geschmackserlebnisses übernehmen.

Welche Rolle spielt Vielfalt für die Ernährung?

Vielfalt schützt vor einer zu einseitigen Ernährung. Wer immer dieselben fünf Lebensmittel verwendet, verpasst nicht nur kulinarische Möglichkeiten, sondern möglicherweise auch unterschiedliche Nährstoffquellen.

Quinoa, Feigen und Chili stehen am 16. Januar stellvertretend für diese Vielfalt.

Dabei muss niemand exotische Lebensmittel ständig einkaufen. Schon ein Wechsel zwischen verschiedenen Getreidearten, Hülsenfrüchten, Gemüse- und Obstsorten sowie unterschiedlichen Gewürzen kann den Speiseplan deutlich abwechslungsreicher machen.

Was kann der 16. Januar praktisch anregen?

Heute könnte eine Mahlzeit bewusst aus drei Komponenten aufgebaut werden: einer sättigenden Grundlage, reichlich Gemüse und einer aromatischen Ergänzung.

Quinoa kann die Grundlage bilden, Gemüse bringt Farbe und Ballaststoffe, Chili oder andere Gewürze sorgen für Charakter. Als Nachtisch oder kleine Genussportion kann eine Frucht oder ein Stück Feigengebäck folgen.

Anschließend lohnt sich ein kurzer Spaziergang oder eine andere Bewegungseinheit. So wird aus einem kuriosen Food Day ein ganz normaler, aber bewusster Ernährungstag.

Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

Für den 16. Januar 2026 ist der Ernährungskern besonders stark: Quinoa, Feigengebäck und scharfes Essen verbinden moderne Ernährungsfragen mit alten Kulturtechniken, Geschmack und Genuss. Die drei Food Days sind für den 16. Januar in mehreren Kalenderquellen belegt; der  „International Hot and Spicy Food Day“ ist als informellen Aktionstag eingeordnet. (Checkiday.com)

 

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

National Day Calendar – International Hot and Spicy Food Day

The Nibble – Januar-Food-Holidays

Checkiday – 16. Januar 2026

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/