Was haben Pastrami, Wintergemüse und ein indisches Erntefest gemeinsam – und was verraten sie über Geschmack, Haltbarkeit und eine vielseitige Ernährung?
Ein kräftig gewürztes Pastrami-Sandwich und ein großer Topf voller Wintergemüse scheinen kulinarisch kaum etwas miteinander zu tun zu haben. Das eine steht für die amerikanische Delikatessen-Küche, das andere für die regionale Küche Gujarats in Indien. Doch beide erzählen eine ähnliche Geschichte: Lebensmittel werden durch Verarbeitung, Gewürze, Zubereitungsarten und Tradition zu etwas völlig Neuem.
Der 14. Januar ist dafür ein bemerkenswert vielseitiger Kalendertag. In den amerikanischen Food-Kalendern findet sich der National Hot Pastrami Sandwich Day. In Gujarat fällt der Tag mit Uttarayan beziehungsweise Makar Sankranti zusammen, zu dem traditionell unter anderem das Gemüsegericht Undhiyu und Süßigkeiten aus Sesam und Jaggery gehören. Auch der National Undhiyu Day wird für den 14. Januar geführt. (National Day Calendar)
Damit lässt sich der Tag hervorragend für NutriKunde nutzen: Es geht um Fleisch, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Gewürze, saisonale Lebensmittel, Süßes, Haltbarmachung und die Frage, wie Kultur unsere Ernährung prägt.
Was ist am 14. Januar 2026?
Am 14. Januar 2026 finden sich unter anderem:
- National Hot Pastrami Sandwich Day
- National Undhiyu Day
- Makar Sankranti / Uttarayan in vielen Regionen Indiens
- International Kite Day
- World Logic Day
- National Dress Up Your Pet Day
- Organize Your Home Day
- Take the Stairs Day
- Orthodox New Year
- Cesarean Section Day
- Healthy Weight, Healthy Look Day
Für den NutriKunde-Aktionskalender sind vor allem Pastrami, Undhiyu und Makar Sankranti interessant. World Logic Day bietet zusätzlich eine ungewöhnliche Verbindung zur Lebensmittelkompetenz: Gute Ernährung braucht nicht nur Geschmack, sondern auch die Fähigkeit, Informationen kritisch zu prüfen. World Logic Day wird jährlich am 14. Januar begangen und wurde von der UNESCO gemeinsam mit dem International Council for Philosophy and Human Sciences angestoßen. (National Today)
Was ist Pastrami eigentlich?
Pastrami ist ein gewürztes, gepökeltes und geräuchertes beziehungsweise weiterverarbeitetes Fleisch, das besonders mit der jüdisch-amerikanischen Delikatessenkultur verbunden ist. Klassisch wird es dünn aufgeschnitten und warm auf Roggenbrot serviert, häufig zusammen mit Senf und Gewürzgurken.
Seine Geschichte zeigt zugleich, wie eng Geschmack und Haltbarkeit miteinander verbunden waren. Verfahren wie Pökeln, Trocknen und Räuchern entstanden nicht nur aus kulinarischer Experimentierfreude, sondern auch aus dem Bedürfnis, Fleisch länger haltbar zu machen.
Das heute bekannte Pastrami-Sandwich ist damit ein Beispiel dafür, wie aus einer Methode zur Lebensmittelkonservierung eine eigene Esskultur entstehen kann.
Warum schmeckt Pastrami so intensiv?
Der charakteristische Geschmack entsteht nicht durch einen einzigen Bestandteil. Pökelung, Gewürze, Raucharomen, die Fleischstruktur und die Kombination mit Brot und Senf wirken zusammen.
Gerade solche Lebensmittel zeigen, warum Geschmack nicht allein von Fett oder Zucker abhängt. Salz, Säure, Schärfe, Röstaromen und Gewürze können ebenfalls sehr starke Geschmackssignale erzeugen.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht lohnt sich bei verarbeitetem Fleisch allerdings ein bewusster Umgang mit der Menge. Ein Pastrami-Sandwich kann ein besonderer Genuss sein, sollte aber nicht mit einer täglichen Grundlage der Ernährung verwechselt werden.
Was ist Undhiyu?
Undhiyu ist ein traditionelles Gemüsegericht aus Gujarat im Westen Indiens. Es besteht aus einer vielfältigen Mischung saisonaler Zutaten, zu denen je nach Variante beispielsweise Bohnen, Auberginen, Kartoffeln, Yamswurzel, grüne Erbsen, unreife Banane und kleine Teigtaschen aus Kichererbsenmehl und Bockshornklee gehören.
Der Name verweist auf eine traditionelle Zubereitungsweise, bei der das Gericht in einem Tontopf gewissermaßen „verkehrt herum“ gegart wurde. Heute wird Undhiyu meist in einem Topf oder anderen modernen Kochgefäßen langsam gegart.
Besonders interessant ist das Gericht aus NutriKunde-Sicht, weil nicht ein einzelnes „Superfood“ im Mittelpunkt steht, sondern die Kombination vieler verschiedener pflanzlicher Lebensmittel.
Warum passt Undhiyu so gut zum Januar?
Undhiyu ist eng mit der Winterzeit und dem Fest Uttarayan verbunden. Gerade die Verwendung saisonaler Gemüse macht das Gericht zu einem Beispiel für eine Ernährung, die sich an dem orientiert, was zu einer bestimmten Jahreszeit verfügbar ist.
Das ist auch für heutige Küchen interessant. Saisonales Kochen muss nicht bedeuten, jeden Tag nur wenige Lebensmittel zur Verfügung zu haben. Im Gegenteil: Eine Saison kann viele verschiedene Gemüsearten hervorbringen, die gemeinsam ein abwechslungsreiches Gericht ergeben.
Undhiyu zeigt damit eine Ernährungsidee, die heute wieder an Bedeutung gewinnt: Vielfalt entsteht häufig durch Kombination, nicht durch ein einzelnes außergewöhnliches Lebensmittel.
Was hat Makar Sankranti mit Essen zu tun?
Makar Sankranti ist ein bedeutendes Fest, das in verschiedenen Regionen Indiens mit unterschiedlichen Speisen verbunden ist. Es steht unter anderem im Zusammenhang mit Ernte, Jahreszeit und dem Übergang der Sonne in das Zeichen Steinbock.
Die kulinarischen Traditionen unterscheiden sich regional erheblich. In Gujarat gehören Undhiyu sowie Süßigkeiten aus Sesam und Jaggery zur Festkultur. In anderen Regionen Indiens spielen wiederum andere Gerichte eine wichtige Rolle.
Gerade diese regionale Vielfalt macht Makar Sankranti für einen internationalen Ernährungskalender interessant: Ein Fest kann überall anders aussehen – und trotzdem über Lebensmittel, Ernte und Gemeinschaft verbunden sein.
Warum sind Sesam und Jaggery an diesem Tag so interessant?
Sesam liefert unter anderem Fett, Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Jaggery ist ein traditionelles unraffiniertes beziehungsweise weniger stark verarbeitetes Zuckerprodukt, das in vielen indischen Süßspeisen verwendet wird.
Aus beidem entstehen beispielsweise kleine Süßigkeiten wie Til Chikki oder Til Barfi. Sie sind energiereich und süß, bringen aber durch den Sesam zugleich eine andere Lebensmittelqualität mit als reiner Zucker.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum „natürlich“ nicht automatisch „kalorienarm“ bedeutet. Auch traditionelle Lebensmittel können sehr energiereich sein. Entscheidend bleibt die Menge und die Einordnung in die gesamte Ernährung.
Was verrät Undhiyu über pflanzliche Vielfalt?
Sehr viel. In einem klassischen Undhiyu treffen unterschiedliche Gemüse, Hülsenfrüchte beziehungsweise Hülsenfruchtprodukte, Kräuter, Gewürze und je nach Rezept weitere Zutaten aufeinander.
Dadurch entstehen unterschiedliche Farben, Aromen, Konsistenzen und Nährstoffprofile. Genau diese Vielfalt ist ein interessanter Gegenentwurf zu einer Ernährung, die sich auf wenige ständig wiederkehrende Lebensmittel beschränkt.
Eine abwechslungsreiche Gemüseauswahl kann außerdem helfen, verschiedene Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen. Das Entscheidende ist dabei nicht, jeden Tag ein bestimmtes exotisches Gemüse zu kaufen, sondern regelmäßig zwischen unterschiedlichen pflanzlichen Lebensmitteln zu wechseln.
Warum sind Gewürze in solchen Gerichten so wichtig?
Gewürze sind weit mehr als Dekoration. Sie können einem Gericht Wärme, Schärfe, Süße, Frische oder Tiefe geben und damit die gesamte Wahrnehmung verändern.
Knoblauch, Ingwer, Chili, Koriander und weitere Gewürze gehören in unterschiedlichen Varianten zu Undhiyu. Sie machen aus einer Mischung von Gemüse ein eigenständiges Gericht mit einer klaren kulinarischen Identität.
Für die alltägliche Küche steckt darin eine praktische Idee: Mehr Vielfalt beim Würzen kann helfen, immer wieder dieselben Grundzutaten völlig unterschiedlich erscheinen zu lassen.
Kann ein kräftiges Pastrami-Sandwich trotzdem ausgewogen sein?
Ja – sofern die gesamte Mahlzeit betrachtet wird. Das Sandwich selbst liefert vor allem Brot und Fleisch; Senf, Gurken oder andere Beilagen ergänzen Geschmack und Struktur.
Interessanter wird es, wenn zusätzlich Gemüse oder ein großer Salat auf dem Teller stehen. Dann wird aus dem stark aromatischen Sandwich eine Mahlzeit mit unterschiedlichen Lebensmittelgruppen.
Dabei muss ein einzelnes Essen nicht perfekt sein. Eine ausgewogene Ernährung entsteht über Tage und Wochen. Ein traditionelles Pastrami-Sandwich kann deshalb durchaus als gelegentlicher Genuss dazugehören, ohne zum täglichen Ernährungsmodell werden zu müssen.
Was hat „Take the Stairs Day“ mit Ernährung zu tun?
Der 14. Januar bietet mit Take the Stairs Day auch einen kleinen Bewegungsimpuls. Ernährung und Bewegung müssen nicht getrennt voneinander betrachtet werden.
Eine Treppe statt des Aufzugs, ein kurzer zusätzlicher Spaziergang oder ein Weg zu Fuß sind einfache Möglichkeiten, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Gerade im Winter ist es sinnvoll, Bewegung nicht nur als sportliches Training zu verstehen.
Auch für die Ernährung ab 60 kann dieser Gedanke interessant sein: Regelmäßige Alltagsbewegung ergänzt eine abwechslungsreiche Ernährung und unterstützt einen aktiven Lebensstil.
Was bedeutet Ernährung ab 60 an einem Tag wie diesem?
Mit zunehmendem Alter wird die Zusammensetzung der Mahlzeiten besonders interessant. Häufig lohnt es sich, stärker auf ausreichend Eiweiß, Gemüse, Ballaststoffe und eine insgesamt nährstoffreiche Auswahl zu achten.
Ein Pastrami-Sandwich liefert zwar Eiweiß, ist aber gleichzeitig ein verarbeitetes Fleischprodukt. Undhiyu bringt dagegen eine große Vielfalt an Gemüse auf den Teller. Eine sinnvolle Küchenidee kann deshalb darin bestehen, unterschiedliche Lebensmittelqualitäten miteinander zu kombinieren, statt einzelne Lebensmittel pauschal als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten.
Auch Genuss bleibt ein wichtiger Bestandteil. Ernährung ab 60 sollte nicht nur möglichst gesund, sondern auch schmackhaft, alltagstauglich und sozial angenehm sein.
Was hat World Logic Day mit Ernährungswissen zu tun?
Mehr, als zunächst vermutet wird. Der 14. Januar erinnert mit dem World Logic Day daran, Informationen kritisch zu prüfen.
Gerade im Bereich Ernährung gibt es zahlreiche scheinbar logische Aussagen: „Natürlich ist immer gesund“, „Fermentiert bedeutet automatisch gut“, „Dieses Lebensmittel verbrennt Fett“ oder „Dieses Produkt enthält besonders viele Vitamine und muss deshalb täglich gegessen werden“.
Solche Aussagen lassen sich mit einfachen Fragen überprüfen: Was genau ist gemeint? Welche Menge ist relevant? Gibt es belastbare Untersuchungen? Gilt die Aussage für alle Menschen? Und wird ein einzelner Inhaltsstoff vielleicht überbewertet?
Damit wird Lebensmittelkompetenz zu einer Art praktischer Logik des Alltags.
Welche Küchen-Challenge passt zum 14. Januar?
Die passende Küchen-Challenge „Ein Gemüse – drei Gewürzwelten“ funktioniert auch ohne exotische Zutaten.
Eine Karotte, Kartoffel, Aubergine oder ein anderes verfügbares Gemüse wird in drei kleinen Portionen unterschiedlich gewürzt. Eine Variante kann mediterran, eine orientalisch und eine indisch inspiriert sein.
Anschließend wird verglichen: Welche Gewürze verändern das Gemüse am stärksten? Welche Kombination schmeckt besonders intensiv? Und welche Variante benötigt dadurch vielleicht weniger Salz?
So wird aus dem Aktionstag eine praktische Lektion über Geschmack, Gewürze und Lebensmittelvielfalt.
Welche Mitmach-Aktion passt zu Makar Sankranti?
Eine kleine Winter-Ernte-Mahlzeit kann die Idee des Festes aufgreifen, ohne traditionelle Speisen vollständig nachkochen zu müssen.
Dazu passen verschiedene Wintergemüse, ein Getreideprodukt oder Hülsenfrüchte und eine kleine süße Komponente mit Sesam. Entscheidend ist die Idee hinter dem Teller: verschiedene Lebensmittelgruppen, unterschiedliche Farben und Aromen sowie ein bewusster Blick auf saisonale Zutaten.
Wer die indische Küche kennenlernen möchte, kann natürlich auch ein vereinfachtes Undhiyu ausprobieren. Schon die Beschäftigung mit den vielen verschiedenen Gemüsesorten zeigt, wie vielfältig eine pflanzenbetonte Küche sein kann.
Was kann der 14. Januar schließlich über Genuss lehren?
Pastrami und Undhiyu könnten unterschiedlicher kaum sein – und gerade deshalb passen sie so gut zusammen. Das eine zeigt, wie Fleisch durch Konservierung, Gewürze und handwerkliche Verarbeitung zu einer kulinarischen Spezialität wurde. Das andere zeigt, wie eine Vielzahl saisonaler pflanzlicher Lebensmittel zu einem traditionellen Festgericht verbunden werden kann.
Beide Beispiele machen deutlich: Gute Ernährung besteht nicht aus einer einzigen Vorschrift. Sie lebt von Vielfalt, Qualität, Menge, Zubereitung, Kultur und bewusstem Genuss.
Der 14. Januar ist damit ein guter Tag, um nicht nur darüber nachzudenken, was gegessen wird, sondern auch darüber, warum bestimmte Lebensmittel auf unseren Tellern gelandet sind.
Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.
Für den 14. Januar ist die Kombination diesmal besonders intressant: Hot Pastrami, das Gujarati-Wintergericht Undhiyu und Makar Sankranti eröffnen einen starken Bogen von Fleischkonservierung über saisonales Gemüse bis zu einer traditionsreichen Esskultur. Dazu passt der Welttag der Logik überraschend gut: Auch Ernährung lässt sich als Zusammenspiel vieler einzelner Entscheidungen verstehen.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
- National Day Calendar – National Hot Pastrami Sandwich Day National Day Calendar
- UNESCO – World Logic Day, 14. Januar UNESCO: World Logic Day
- National Today – 14. Januar mit Pastrami, Undhiyu und weiteren Tagesbezügen National Today: January 14
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/