20. Dezember: Aktionstag für die Generation 60 plus

20. Dezember: Aktionstag für Solidarität, gemeinsames Essen und winterlichen Genuss

Der 20. Dezember steht bei den Vereinten Nationen ganz im Zeichen der menschlichen Solidarität. Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität erinnert daran, dass Menschen und Gesellschaften aufeinander angewiesen sind und gemeinsame Verantwortung übernehmen können. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte den 20. Dezember im Jahr 2005 zum Internationalen Tag der menschlichen Solidarität. (Vereinte Nationen)

Für NutriKunde lässt sich dieser Tag besonders gut mit einem ganz einfachen Thema verbinden: Essen bringt Menschen zusammen.

Ein gemeinsamer Tisch kann Solidarität sichtbar machen. Jemand bringt eine Suppe vorbei, ein Nachbar bekommt einen Teller vom selbst gekochten Essen, ein Familienrezept wird weitergegeben oder mehrere Menschen tragen zu einem gemeinsamen Essen etwas bei.

Und mitten in der Adventszeit passt dieser Gedanke besonders gut.

Der 20. Dezember ist außerdem ein kurioser kulinarischer Aktionstag: In amerikanischen Food-Day-Kalendern wird National Sangria Day begangen. The Nibble führt den Tag am 20. Dezember; Sangria selbst stammt aus der iberischen Getränketradition und wird heute in zahlreichen Varianten zubereitet. Der Aktionstag ist allerdings kein offizieller internationaler oder staatlicher Feiertag, sondern ein informeller Food Day. (The Nibble)

Internationaler Tag der menschlichen Solidarität

Solidarität klingt zunächst nach einem großen gesellschaftlichen Begriff.

Die Vereinten Nationen verbinden den 20. Dezember unter anderem mit gemeinsamer Verantwortung, Zusammenarbeit, der Bekämpfung von Armut und der Idee, dass unterschiedliche Menschen und Gemeinschaften gemeinsam handeln können. Der Tag soll nicht nur an einen Gedanken erinnern, sondern auch zu konkretem Handeln anregen. (Vereinte Nationen)

Für einen Ernährungskalender muss daraus keine politische oder gesellschaftliche Grundsatzdiskussion werden.

Der praktische Ansatz kann viel kleiner sein:

Wer könnte heute von einer Mahlzeit, einem Einkauf oder einer kleinen Hilfe profitieren?

Vielleicht ist es eine alleinlebende Person. Vielleicht ein älterer Nachbar. Vielleicht ein Familienmitglied, das gerade wenig Zeit zum Kochen hat.

Solidarität beginnt häufig dort, wo jemand aufmerksam hinschaut.

Essen & Trinken: Eine Mahlzeit teilen

Gemeinsames Essen ist eine der einfachsten Formen sozialer Verbindung.

Dabei muss niemand ein großes Festessen veranstalten.

Eine Suppe, ein Eintopf, ein Brot mit Aufstrichen oder ein Teller selbst gemachter Kartoffeln können vollkommen ausreichen.

Gerade in der Adventszeit kann eine bewusst einfache Mahlzeit sogar wohltuend sein. Zwischen Plätzchen, Weihnachtsfeiern und üppigen Festessen darf auch einmal wieder etwas Alltägliches auf den Tisch kommen.

Rezeptidee: Winterlicher Linseneintopf zum Teilen

Für einen unkomplizierten Eintopf eignen sich:

  • rote oder braune Linsen
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Lauch
  • Zwiebeln
  • Gemüsebrühe
  • etwas Tomatenmark
  • Pfeffer
  • Majoran oder Thymian

Zwiebeln und Gemüse kurz anschwitzen. Kartoffeln und Linsen dazugeben, mit Brühe auffüllen und alles weich kochen.

Je nach verwendeter Linsensorte kann die Kochzeit unterschiedlich sein.

Ein Teil des Eintopfs kann püriert werden. Dadurch wird die Konsistenz sämiger, während einige Gemüse- und Linsenstücke erhalten bleiben.

Wer mag, gibt am Ende etwas Petersilie dazu.

Das Schöne an diesem Rezept:

Es lässt sich problemlos für mehrere Personen kochen und am nächsten Tag wieder aufwärmen.

Damit wird aus einem einfachen Gericht gleich ein kleines Solidaritätsessen.

National Sangria Day: Ein Sommergetränk mitten im Dezember

Der National Sangria Day am 20. Dezember wirkt zunächst wie ein Kalenderfehler.

Sangria verbindet man schließlich eher mit Spanien, Sommer, Sonne und einem großen Krug mit Früchten.

Doch genau diese ungewöhnliche Kombination macht den Tag interessant.

The Nibble führt den 20. Dezember als National Sangria Day. Auch Timeanddate bezeichnet den Tag ausdrücklich als inoffiziellen Aktionstag. (The Nibble)

Sangria wird typischerweise aus Wein, Früchten und einer süßenden Zutat hergestellt. Je nach Rezept können außerdem Fruchtsaft, Mineralwasser, Gewürze oder Spirituosen hinzukommen.

Es gibt zahlreiche Varianten.

Auch eine alkoholfreie Sangria ist problemlos möglich.

Winterliche alkoholfreie Sangria

Für eine winterliche Variante können beispielsweise verwendet werden:

  • roter Traubensaft
  • Apfelsaft
  • Orange
  • Apfel
  • Granatapfelkerne
  • Zimt
  • Mineralwasser

Die Früchte klein schneiden und mit den Säften vermischen.

Etwas Zimt gibt eine winterliche Note.

Kurz vor dem Servieren Mineralwasser dazugeben.

So entsteht ein festliches Getränk, das sich gut zu einem gemeinsamen Adventsessen eignet.

Wer Sangria mit Alkohol zubereitet, sollte sie natürlich entsprechend als alkoholisches Getränk behandeln. Gerade im höheren Lebensalter können Medikamente und Alkohol miteinander wechselwirken; bei Unsicherheit ist eine alkoholfreie Variante die unkomplizierte Wahl.

Sangria und die Geschichte des Mischens

Interessant an Sangria ist nicht nur das Getränk selbst, sondern das Prinzip.

Wein wird mit Früchten und weiteren Zutaten kombiniert.

Damit ähnelt Sangria einer ganzen Familie historischer Mischgetränke, bei denen vorhandene Zutaten miteinander verbunden wurden.

Die genaue Entstehungsgeschichte der modernen Sangria lässt sich allerdings nicht auf einen einzigen Zeitpunkt oder eine einzelne Person reduzieren.

Deshalb sollte man vorsichtig sein mit der häufig wiederholten Behauptung, Sangria habe eine eindeutig belegte „Erfindungsgeschichte“ aus einem bestimmten Jahr.

Sicherer ist:

Sangria gehört zur iberischen Getränkekultur und hat sich international zu einem Getränk mit vielen regionalen und persönlichen Varianten entwickelt. (Time and Date)

Was ein Getränk mit Solidarität zu tun hat

Auf den ersten Blick wenig.

Aber ein Krug Sangria – oder besser eine alkoholfreie Variante davon – zeigt etwas, das für den heutigen Aktionstag viel wichtiger ist:

Getränke werden häufig geteilt.

Ein großer Krug steht in der Mitte des Tisches. Jeder nimmt sich ein Glas. Man kommt miteinander ins Gespräch.

Dasselbe funktioniert mit:

  • Tee
  • Punsch
  • alkoholfreiem Glühpunsch
  • Apfelsaft mit Gewürzen
  • heißer Schokolade
  • einer großen Kanne Kaffee

Das Getränk ist dabei nur der Anlass.

Das Entscheidende ist die Gemeinschaft.

Advent: Essen als Gemeinschaftserlebnis

Der 20. Dezember liegt unmittelbar vor den Weihnachtstagen.

In Deutschland werden in dieser Zeit Plätzchen gebacken, Weihnachtsmärkte besucht, Geschenke vorbereitet und Familienessen geplant.

In anderen Ländern gibt es ebenfalls zahlreiche Bräuche, bei denen Essen und Gemeinschaft miteinander verbunden sind.

Besonders interessant sind die Las Posadas, die in Mexiko und anderen Teilen Lateinamerikas vom 16. bis zum 24. Dezember gefeiert werden. Die Tage sind von Prozessionen, Zusammenkünften und gemeinsamem Essen geprägt.

Der 20. Dezember liegt mitten in dieser traditionellen neuntägigen Zeit.

Auch hier gilt: Nicht jede Familie und jede Region feiert Las Posadas auf dieselbe Weise.

Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf die unterschiedlichen Formen von Advents- und Weihnachtsgemeinschaft.

Solidarität kann auch in der Küche beginnen

Eine Möglichkeit, den 20. Dezember ganz praktisch zu gestalten, ist ein „Essen für zwei“-Tag.

Beim Kochen wird bewusst eine Portion mehr zubereitet.

Diese zusätzliche Portion kann später:

  • eingefroren werden,
  • am nächsten Tag gegessen werden,
  • einem Familienmitglied angeboten werden,
  • einem Nachbarn gebracht werden,
  • oder für jemanden bereitgestellt werden, der gerade nicht selbst kochen kann.

Es geht nicht darum, große Hilfsaktionen zu organisieren.

Es geht um eine kleine, konkrete Handlung.

Ernährung ab 60: Gemeinsam essen tut gut

Ernährung ist nicht nur eine Frage von Nährstoffen.

Auch der soziale Rahmen spielt eine Rolle.

Wer regelmäßig mit anderen isst, hat häufiger einen Anlass, eine Mahlzeit bewusst zuzubereiten und sich Zeit dafür zu nehmen.

Das kann gerade dann wertvoll sein, wenn der Alltag ansonsten von kleinen Einzelmahlzeiten geprägt ist.

Ein gemeinsames Frühstück, ein Mittagessen mit Freunden oder ein Kaffee mit Kuchen können zu festen sozialen Ankern werden.

Dabei muss das Essen weder besonders gesund noch besonders aufwendig sein.

Ein gemeinsamer Teller Kartoffelsuppe kann sozial wertvoller sein als ein aufwendig zubereitetes Menü, das allein gegessen wird.

Eine kleine Idee für Menschen, die allein leben

Wer am 20. Dezember allein isst, kann trotzdem einen kleinen Gemeinschaftsmoment schaffen.

Ein Lieblingsgericht zubereiten.

Den Tisch bewusst decken.

Eine Person anrufen.

Vielleicht sogar gleichzeitig essen.

Ein Telefonat oder Videoanruf während einer Mahlzeit ersetzt natürlich nicht immer persönliche Begegnungen. Aber es kann eine einfache Möglichkeit sein, Nähe herzustellen.

Und manchmal ist genau das die kleine Aktion, die ein gewöhnlicher Winterabend braucht.

DIY-Idee: Das Rezept, das geteilt werden soll

Ein schönes kleines Projekt für heute ist eine „Weitergabe-Karte“.

Auf eine Karte kommt:

Mein Rezept für dich

Darunter:

  • Name des Gerichts
  • Zutaten
  • kurze Zubereitung
  • von wem das Rezept stammt
  • warum es mir wichtig ist

Das kann ein Familienrezept sein.

Oder einfach das Rezept einer Suppe, die an kalten Tagen immer funktioniert.

Die Karte kann an Kinder, Enkel, Freunde oder Nachbarn weitergegeben werden.

So wird aus Ernährung ein Stück Familiengeschichte.

Mitmach-Aktion: Eine Portion mehr

Die heutige Mitmach-Aktion ist denkbar einfach:

Heute wird eine Portion mehr gekocht.

Nicht für einen anonymen Zweck.

Für einen konkreten Menschen.

Vielleicht für jemanden aus der Familie.

Vielleicht für einen Nachbarn.

Vielleicht für eine Person, die gerade krank ist oder wenig Zeit hat.

Und wenn niemand gefunden wird, der eine zusätzliche Portion benötigt, kann sie auch für den nächsten Tag zurückgestellt werden.

Solidarität muss nicht groß beginnen.

Sie kann mit einem zusätzlichen Teller Suppe anfangen.

Kleine Küchenaktion: Was ist eigentlich noch da?

Solidarität und Lebensmittelwertschätzung lassen sich außerdem miteinander verbinden.

Vor dem Einkauf einmal Schrank, Kühlschrank und Gefrierfach kontrollieren.

Was ist vorhanden?

  • eine halbe Packung Linsen?
  • Kartoffeln?
  • Möhren?
  • eine angebrochene Packung Reis?
  • Tiefkühlgemüse?
  • ein Stück Käse?

Daraus entsteht vielleicht bereits ein Abendessen.

So wird weniger weggeworfen und gleichzeitig die eigene Vorratsküche besser kennengelernt.

Ein kleiner Blick auf die Adventsküche

Der 20. Dezember ist auch ein guter Zeitpunkt, einmal innezuhalten.

Die großen Weihnachtseinkäufe sind vielleicht bereits erledigt.

Die Küche ist voller Zutaten.

Plätzchen stehen bereit.

Vielleicht ist sogar schon ein Teil des Weihnachtsessens vorbereitet.

Da lohnt sich die Frage:

Muss jetzt noch mehr eingekauft werden – oder reicht das, was bereits vorhanden ist?

Gerade vor Weihnachten kann ein bewusster Blick auf die Vorräte unnötige Doppelkäufe verhindern.

Und vielleicht findet sich dabei sogar eine vergessene Zutat, aus der noch etwas Leckeres entstehen kann.

Ein internationaler Gedanke: Essen verbindet

Nahezu jede Esskultur kennt Formen des Teilens.

Ein gemeinsamer Topf.

Eine Schüssel in der Mitte des Tisches.

Brot, das geteilt wird.

Ein Getränk, das herumgereicht wird.

Ein Fest, zu dem jeder etwas beiträgt.

Die konkrete Form ist überall verschieden.

Das Grundprinzip ist jedoch erstaunlich universell:

Gemeinsam essen schafft Gelegenheit für Begegnung.

Genau deshalb passt der Internationale Tag der menschlichen Solidarität so gut in einen Ernährungskalender.

Die Vereinten Nationen verstehen Solidarität ausdrücklich als gemeinsamen Wert und als Aufforderung zu praktischer Zusammenarbeit. (Vereinte Nationen)

Was bleibt vom 20. Dezember?

Der 20. Dezember muss kein spektakulärer Aktionstag sein.

Seine Stärke liegt gerade in der einfachen Idee.

Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität erinnert daran, dass Menschen füreinander Verantwortung übernehmen können. (Vereinte Nationen)

Der kuriose National Sangria Day bringt dagegen ein Stück internationale Ess- und Trinkkultur in den Kalender. (The Nibble)

Dazwischen liegt eine einfache Verbindung:

Essen kann Menschen zusammenbringen.

Eine Suppe kann geteilt werden.

Ein Rezept kann weitergegeben werden.

Eine Portion kann mehr gekocht werden.

Ein Getränk kann zum Gespräch einladen.

Und manchmal reicht genau das.

Kurz & praktisch: Die besten Ideen für den 20. Dezember

  • den Internationalen Tag der menschlichen Solidarität zum Anlass nehmen
  • eine Portion mehr kochen
  • eine Suppe mit jemandem teilen
  • einen Nachbarn oder Freund zum Essen einladen
  • ein Familienrezept aufschreiben
  • eine Rezeptkarte verschenken
  • alkoholfreie Winter-Sangria ausprobieren
  • Obst und Gewürze kreativ kombinieren
  • Kühlschrank und Vorräte vor dem Weihnachtseinkauf prüfen
  • aus vorhandenen Zutaten ein gemeinsames Essen kochen
  • eine Person während der Mahlzeit anrufen
  • sich bewusst Zeit für ein gemeinsames Essen nehmen

 

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/