28. November: Aktionstag für Arme Ritter, Resteküche, regionale Lebensmittel und bewussten Einkauf
Der 28. November ist 2026 ein Samstag – und damit fällt dieser Tag mit Small Business Saturday, dem amerikanischen Aktionstag zur Unterstützung kleiner Unternehmen, zusammen. Gleichzeitig wird am 28. November der National French Toast Day – Tag der Armen Ritter beziehungsweise des French Toast begangen. Hinzu kommt der Turkey Leftover Day – Tag der Truthahnreste, ein kulinarischer Aktionstag rund um die sinnvolle Verwendung von Essensresten.
Für NutriKunde entsteht daraus eine interessante Verbindung.
Denn hinter diesen zunächst sehr unterschiedlichen Themen steckt eine gemeinsame Idee:
Wie lassen sich Lebensmittel sinnvoll verwenden, bewusst einkaufen und mit Genuss verbinden?
Gerade die Armen Ritter sind dafür ein besonders schönes Beispiel. Ein Stück Brot, das nicht mehr ganz frisch ist, muss nicht automatisch im Abfall landen. Mit Ei, Milch und etwas Wärme kann daraus ein völlig neues Gericht entstehen.
Small Business Saturday eröffnet wiederum den Blick auf kleine Geschäfte, Bäckereien, Metzgereien, Hofläden, Cafés und andere regionale Anbieter. Für NutriKunde lässt sich daraus die Frage ableiten:
Woher kommen eigentlich die Lebensmittel, die auf unserem Tisch landen – und welche kleinen Betriebe tragen zu unserer regionalen Ernährung bei?
Für die Generation 60+ kann der 28. November deshalb ein Tag für Resteküche, regionale Lebensmittel, bewussten Einkauf und alte Küchenkenntnisse werden.
National French Toast Day: Warum heißen Arme Ritter eigentlich French Toast?
Der National French Toast Day – Tag des French Toast wird jedes Jahr am 28. November begangen. Der amerikanische Food Day ist ein informeller kulinarischer Aktionstag und kein offizieller internationaler oder deutscher Feiertag. National Day Calendar führt ihn ausdrücklich für den 28. November. Die Organisation erklärt zugleich, dass der Ursprung des Aktionstages selbst nicht eindeutig dokumentiert ist. (National Day Calendar)
Das Gericht selbst ist allerdings wesentlich älter als dieser Aktionstag.
French Toast kennt viele Namen.
In Deutschland sind Arme Ritter bekannt.
In Frankreich heißt das Gericht pain perdu, also sinngemäß „verlorenes Brot“.
In Großbritannien sind unter anderem eggy bread oder gypsy toast gebräuchlich.
In verschiedenen Ländern gibt es weitere Varianten.
National Day Calendar weist ebenfalls auf die unterschiedlichen Bezeichnungen hin und nennt unter anderem „poor knights“, „pain perdu“, „eggy bread“ und „Bombay toast“. (National Day Calendar)
Damit steckt hinter einem scheinbar einfachen Frühstück ein erstaunlich internationales Gericht.
Essen & Trinken: Warum altes Brot für Arme Ritter besonders geeignet ist
Die Grundidee ist denkbar einfach.
Brot wird in einer Mischung aus Ei und Milch eingeweicht und anschließend in der Pfanne gebraten.
Gerade etwas trockeneres Brot eignet sich dafür gut.
Es nimmt Flüssigkeit auf, ohne sofort auseinanderzufallen.
Damit ist French Toast ein schönes Beispiel für eine Küchenidee, die heute wieder besonders interessant ist:
Lebensmittel müssen nicht perfekt frisch aussehen, um noch sinnvoll verwendet werden zu können.
Natürlich gilt das nur für Brot, das noch einwandfrei ist.
Schimmel, ungewöhnlicher Geruch oder andere Anzeichen des Verderbs bedeuten: nicht mehr verwenden.
Aber ein Brot vom Vortag?
Daraus kann ein richtig gutes Essen entstehen.
Eine schöne Frage für den 28. November lautet deshalb:
Was kann aus einem Lebensmittel werden, das für sich allein nicht mehr besonders attraktiv aussieht?
Rezeptidee: Klassische Arme Ritter
Zutaten für 2 Personen
- 4 Scheiben Brot, Toast oder Brötchen vom Vortag
- 2 Eier
- etwa 150 ml Milch
- 1 TL Zucker, optional
- etwas Zimt
- etwas Vanille, optional
- etwas Butter oder Öl zum Braten
- Obst nach Geschmack
Zubereitung
Eier und Milch miteinander verrühren.
Nach Geschmack etwas Zimt und Vanille hinzufügen.
Die Brotscheiben kurz von beiden Seiten in die Mischung tauchen.
Dabei nicht zu lange einweichen, damit das Brot nicht auseinanderfällt.
Butter oder etwas Öl in einer Pfanne erhitzen.
Die Brotscheiben bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
Mit frischem Obst servieren.
Wer möchte, kann etwas Naturjoghurt dazugeben.
Auf zusätzlichen Zucker oder Sirup kann je nach Geschmack verzichtet werden.
Das Ergebnis ist ein einfaches Gericht, das aus einem Lebensmittelrest eine vollständige kleine Mahlzeit machen kann.
Arme Ritter müssen nicht süß sein
Besonders interessant ist, dass French Toast nicht zwangsläufig ein süßes Gericht sein muss.
Eine herzhafte Variante kann mit Kräutern, Gemüse oder Käse kombiniert werden.
Herzhafte Arme Ritter
Dafür:
- Eier
- Milch
- eine Prise Salz
- Pfeffer
- Kräuter
miteinander verrühren.
Das Brot darin wenden und in der Pfanne braten.
Anschließend beispielsweise mit Tomaten, gebratenem Gemüse oder etwas Käse servieren.
So wird aus dem vermeintlichen Frühstücksgericht eine einfache Mittags- oder Abendmahlzeit.
Pain perdu: Ein Gericht gegen Lebensmittelverschwendung
Die französische Bezeichnung pain perdu bedeutet „verlorenes Brot“.
Damit wird die Grundidee des Gerichts besonders deutlich.
Brot, das nicht mehr frisch genug für das normale Frühstück ist, wird durch eine andere Zubereitung wieder interessant.
Auch wenn die tatsächliche Geschichte des Gerichts komplexer ist als die oft erzählte Geschichte einer reinen „Arme-Leute-Speise“, gehört die Verwendung älteren Brotes zu den bekannten Varianten und Erklärungen rund um das Gericht. The Nibble verweist auf sehr alte Vorläufer und darauf, dass French Toast beziehungsweise ähnliche Gerichte in unterschiedlichen Kulturen entstanden und weiterentwickelt wurden. (The Nibble)
Das macht die Armen Ritter für NutriKunde besonders interessant.
Denn hier treffen Küchengeschichte und Lebensmittelwertschätzung aufeinander.
Was kann aus altem Brot noch werden?
Arme Ritter sind nur eine Möglichkeit.
Auch andere Gerichte können Brot vom Vortag sinnvoll verwenden.
Zum Beispiel:
- Semmelbrösel
- Croutons
- Brotsalat
- Knödel
- Brotchips
- Suppeneinlage
- Auflauf
- herzhafte Brotpuddings
- süße Aufläufe
Gerade ältere Generationen kennen viele dieser Methoden noch aus der eigenen Küche.
Früher war es selbstverständlich, Lebensmittel möglichst vollständig zu verwenden.
Eine kleine Küchenfrage:
Welche Restegerichte wurden früher in der Familie gekocht?
Vielleicht entsteht daraus sogar ein neues Familienprojekt.
Mitmach-Aktion: Das vergessene Resterezept
Ein altes Familienrezept auswählen, das ausdrücklich der Resteverwertung diente.
Zum Beispiel:
Arme Ritter
Kartoffelpuffer aus gekochten Kartoffeln
Semmelknödel aus altem Brot
Brotauflauf
Restesuppe
Gröstl
Das Rezept aufschreiben.
Und dazu notieren:
Wer hat es früher gekocht?
Welche Reste wurden verwendet?
Warum wurde das Gericht gerne gegessen?
Damit wird aus einem alten Rezept ein kleines Stück Küchen- und Familiengeschichte.
Turkey Leftover Day: Was tun mit den Resten vom Thanksgiving-Essen?
Der Turkey Leftover Day – Tag der Truthahnreste wird am 28. November geführt und steht im Zusammenhang mit der Verwendung von übrig gebliebenem Truthahn nach Thanksgiving. Mehrere Kalender führen ihn jährlich am 28. November. (Checkiday)
Für Deutschland ist der Tag nicht als offizieller Aktionstag etabliert.
Trotzdem ist das Thema interessant.
Denn die Grundfrage betrifft nicht nur Truthahn:
Was kann aus den Resten einer großen Mahlzeit noch entstehen?
Nach Familienfesten bleiben häufig größere Mengen zurück.
Fleisch.
Kartoffeln.
Gemüse.
Soßen.
Brot.
Beilagen.
Desserts.
Statt alles am nächsten Tag genauso wieder aufzuwärmen, können Reste neu kombiniert werden.
Rezeptidee: Winterlicher Resteteller
Aus übrig gebliebenem gegartem Gemüse, Kartoffeln und Fleisch kann beispielsweise eine Pfanne entstehen.
Grundprinzip
Kartoffeln klein schneiden.
Gemüse hinzufügen.
Etwas Fleisch oder eine andere Proteinquelle ergänzen.
Alles in einer Pfanne erwärmen.
Mit Kräutern und Gewürzen neu abschmecken.
Dazu passt ein kleiner Salat.
So entsteht aus mehreren Resten ein neues Gericht.
Es muss nicht mehr nach dem Essen vom Vortag aussehen.
Das ist eine der großen Stärken guter Resteküche.
Lebensmittelreste richtig beurteilen
Resteverwertung ist sinnvoll – aber Sicherheit geht vor.
Gekochte Speisen sollten nach dem Essen möglichst zeitnah gekühlt werden und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen.
Wie lange ein bestimmtes Lebensmittel sicher aufbewahrt werden kann, hängt unter anderem von Lebensmittel, Zubereitung, Kühlung und Lagerbedingungen ab.
Bei Unsicherheit sollte ein Lebensmittel nicht aus Sparsamkeit gegessen werden.
Gerade bei Fleisch, Fisch, Eiern und anderen leicht verderblichen Lebensmitteln ist besondere Vorsicht angebracht.
Die Botschaft lautet deshalb nicht:
„Nichts wegwerfen!“
Sondern:
„Einwandfreie Lebensmittel möglichst sinnvoll verwenden – verdorbene Lebensmittel aber konsequent aussortieren.“
Small Business Saturday: Wer sorgt eigentlich für unser Essen vor Ort?
Der Small Business Saturday findet in den USA jedes Jahr am Samstag nach Thanksgiving statt. 2026 fällt er auf Samstag, den 28. November. Die US-amerikanische Small Business Administration (SBA) bestätigt das Datum für 2026 und beschreibt den Tag als Gelegenheit, kleine Unternehmen und ihre Beiträge zu den Gemeinden zu unterstützen. Der Aktionstag wurde 2010 von American Express ins Leben gerufen und wird seit 2011 von der SBA mitgetragen. (SBA)
Für NutriKunde ist dabei nicht der amerikanische Einkaufstag als solcher entscheidend.
Interessant ist die Verbindung zu regionaler Ernährung.
Denn auch in Deutschland gibt es zahlreiche kleine Betriebe, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder verkaufen:
- Bäckereien
- Metzgereien
- Hofläden
- Direktvermarkter
- kleine Käsereien
- regionale Mühlen
- Fischgeschäfte
- Wochenmarktstände
- kleine Cafés
- Konditoreien
- Imkereien
- regionale Lebensmittelgeschäfte
Ein Aktionstag wie Small Business Saturday kann deshalb als Anlass dienen, einmal genauer hinzuschauen:
Welche kleinen Lebensmittelbetriebe gibt es eigentlich in der eigenen Umgebung?
Regional einkaufen: Was bedeutet „regional“ überhaupt?
Der Begriff „regional“ ist im Alltag nicht immer eindeutig.
Ein Lebensmittel kann aus der näheren Umgebung stammen.
Ein anderes wird zwar in Deutschland hergestellt, aber die Rohstoffe kommen teilweise von weit entfernten Orten.
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Herkunft.
Bei Direktvermarktern lässt sich häufig leichter nachvollziehen, wo ein Produkt entstanden ist.
Auf dem Wochenmarkt kann man nachfragen.
Beim Hofladen lässt sich häufig mehr über Herstellung und Herkunft erfahren.
Und bei kleinen Bäckereien oder Metzgereien kann das Gespräch mit dem Personal interessante Informationen liefern.
Eine schöne Frage für den 28. November lautet:
Welche Lebensmittel kommen eigentlich wirklich aus meiner Region?
Kleine Einkaufs-Challenge: Ein regionales Lebensmittel
Der 28. November könnte genutzt werden, um bewusst ein regionales Lebensmittel auszuwählen.
Nicht zehn.
Nur eines.
Zum Beispiel:
- Kartoffeln
- Äpfel
- Eier
- Honig
- Brot
- Käse
- Gemüse
- Fleisch
- Saft
Dabei wird auf die Herkunft geachtet.
Wer möchte, kann zusätzlich recherchieren:
Wer produziert es?
Wie weit ist der Betrieb entfernt?
Wie wird das Lebensmittel hergestellt?
Ist es saisonal?
So wird aus einem Einkauf eine kleine Entdeckungsreise durch die eigene Region.
Small Business Saturday und die Generation 60+
Für Menschen ab 60 kann der regionale Einkauf noch eine weitere Bedeutung haben.
Ein Einkauf im kleinen Geschäft kann soziale Begegnung sein.
Man kennt vielleicht die Verkäuferin.
Man trifft Nachbarn.
Man spricht kurz über das Wetter.
Man bekommt einen Rezepttipp.
Oder man erfährt, welches Gemüse gerade besonders gut ist.
Damit wird Einkaufen mehr als eine reine Versorgungstätigkeit.
Es kann Teil des sozialen Alltags sein.
Gerade in Zeiten, in denen viele Einkäufe anonym und digital stattfinden, kann diese persönliche Verbindung interessant sein.
DIY-Idee: Die persönliche Regionalkarte
Eine ungewöhnliche NutriKunde-Idee könnte eine kleine Regionalkarte der Lebensmittel sein.
Auf einem Blatt Papier werden Lebensmittelbetriebe aus der näheren Umgebung notiert.
Zum Beispiel:
Bäckerei → Brot
Hofladen → Kartoffeln
Imkerei → Honig
Metzgerei → Fleisch
Käserei → Käse
Wochenmarkt → Gemüse
Dazu kann jeweils stehen:
Was wird dort verkauft?
Woher stammen die Produkte?
Was wurde dort schon ausprobiert?
Mit der Zeit entsteht eine persönliche kulinarische Landkarte.
Regionale Lebensmittel und Erinnerungen
Vielleicht gab es früher einen bestimmten Bäcker.
Vielleicht wurde Milch beim Bauern gekauft.
Vielleicht wurde Obst im Herbst gemeinsam eingelagert.
Vielleicht wurde Brot nur einmal pro Woche gekauft.
Vielleicht kam der Käse immer vom Wochenmarkt.
Solche Einkaufsgewohnheiten gehören ebenfalls zur Essgeschichte einer Generation.
Der 28. November bietet deshalb einen guten Anlass, einmal zu fragen:
Wie hat sich das Einkaufen von Lebensmitteln im Laufe des eigenen Lebens verändert?
Was hat sich beim Lebensmitteleinkauf verändert?
Früher waren viele Lebensmittel stärker an Jahreszeiten gebunden.
Erdbeeren im Winter waren keine Selbstverständlichkeit.
Tomaten gab es nicht ganzjährig in derselben Verfügbarkeit.
Obst wurde eingekocht oder als Kompott haltbar gemacht.
Kartoffeln wurden eingelagert.
Marmelade wurde selbst hergestellt.
Heute sind viele Lebensmittel nahezu jederzeit verfügbar.
Das ist bequem.
Gleichzeitig kann dadurch das Gefühl für Saison und Herkunft verloren gehen.
Der 28. November kann deshalb ein kleiner Saison- und Herkunftstag werden.
Winterküche Ende November: Was ist jetzt eigentlich saisonal?
Ende November passen viele klassische Wintergemüse hervorragend auf den Speiseplan.
Zum Beispiel:
- Kohl
- Möhren
- Pastinaken
- Sellerie
- Lauch
- Rote Bete
- Kürbis
- Kartoffeln
- Zwiebeln
Je nach Region und Lagerung stehen weitere Gemüse zur Verfügung.
Daraus können entstehen:
- Suppen
- Eintöpfe
- Ofengemüse
- Kartoffelgerichte
- Aufläufe
- Gemüsepfannen
Die Kombination mit Resteküche macht den 28. November besonders praktisch.
Rezeptidee: Winterliches Ofengemüse gegen den November-Blues
Zutaten für 2 Personen
- 3 Kartoffeln
- 2 Möhren
- 1 kleine Rote Bete
- 1 Stück Sellerie
- 1 Zwiebel
- 1–2 EL Öl
- Thymian
- Pfeffer
- wenig Salz
Das Gemüse wird gewaschen, geschält, soweit nötig, und in ähnliche Stücke geschnitten.
Mit etwas Öl und Kräutern vermischen.
Auf einem Backblech verteilen und bei etwa 200 °C garen, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist.
Dazu passt Naturjoghurt mit Kräutern.
Das Gericht kann leicht an vorhandene Vorräte angepasst werden.
Das Prinzip:
Nicht nach einem perfekten Rezept einkaufen.
Sondern:
Mit dem kochen, was gerade vorhanden ist.
Kleine Küchen-Challenge: Drei Lebensmittel zuerst
Heute werden drei Lebensmittel ausgesucht, die im Vorrat oder Kühlschrank zuerst verwendet werden sollen.
Zum Beispiel:
1. Das Brot vom Vortag.
2. Die Kartoffeln, die bald aufgebraucht werden sollten.
3. Das Gemüsefach mit kleinen Resten.
Dann wird daraus ein Essen geplant.
Diese einfache Methode kann helfen, Lebensmittel bewusster wahrzunehmen.
French Toast international: Ein Gericht mit vielen Verwandten
Arme Ritter sind kein ausschließlich amerikanisches oder französisches Gericht.
Ähnliche Zubereitungen finden sich in vielen Ländern.
Das ist kulinarisch besonders spannend.
Denn die Grundidee ist überall ähnlich:
Brot + Flüssigkeit + Hitze = neues Gericht.
Die Zutaten und Gewürze verändern sich.
So können aus derselben Grundidee ganz unterschiedliche Gerichte entstehen.
In Deutschland kennt man Arme Ritter.
In Frankreich pain perdu.
In den USA French toast.
In Großbritannien eggy bread.
National Day Calendar nennt ebenfalls mehrere internationale Bezeichnungen für ähnliche Gerichte. (National Day Calendar)
Eine internationale French-Toast-Verkostung
Für eine kleine Küchenaktion können drei Varianten ausprobiert werden.
Deutsch
Arme Ritter mit Zimt und Apfel.
Französisch inspiriert
Pain perdu mit etwas Vanille und Beeren.
Herzhaft
French Toast mit Kräutern und Käse.
Drei Varianten.
Ein Grundrezept.
Ganz unterschiedliche Ergebnisse.
Die Frage:
Welche Variante passt am besten zum eigenen Geschmack?
Ernährung ab 60: Ein einfaches Gericht kann wertvoll sein
Arme Ritter können – je nach Zubereitung – Ei, Milch und Brot miteinander verbinden.
Wer dazu Obst und beispielsweise Naturjoghurt serviert, erhält eine abwechslungsreichere Mahlzeit.
Dabei muss ein Gericht nicht kompliziert sein, um sinnvoll in den Alltag zu passen.
Gerade für Menschen ab 60 kann eine einfache Küche Vorteile haben:
- wenige Zutaten
- leicht vorzubereiten
- gut portionierbar
- flexibel an vorhandene Lebensmittel anpassbar
- gut für Resteverwertung geeignet
Entscheidend bleibt die gesamte Ernährung über den Tag und die Woche.
Kleine Frühstücks-Challenge für den 28. November
„Frühstück aus dem Vorrat“
Heute wird nicht extra für das Frühstück eingekauft.
Stattdessen wird geschaut:
Welches Brot ist noch da?
Welche Früchte gibt es?
Sind Eier vorhanden?
Gibt es Joghurt oder Milch?
Daraus wird ein Frühstück zusammengestellt.
Wenn Brot vom Vortag vorhanden ist, können daraus Arme Ritter werden.
So wird der Aktionstag direkt praktisch.
Weitere Ideen für den 28. November
- Arme Ritter aus Brot vom Vortag zubereiten
- French Toast einmal herzhaft ausprobieren
- pain perdu kennenlernen
- verschiedene Varianten des Gerichts vergleichen
- Brot bewusst vollständig verwenden
- ein altes Familien-Resterezept heraussuchen
- drei Lebensmittel auswählen, die zuerst verbraucht werden sollen
- aus Gemüseresten eine Suppe kochen
- Kartoffelreste neu zubereiten
- Wintergemüse aus dem Vorrat verwenden
- einen regionalen Lebensmittelbetrieb besuchen
- auf dem Wochenmarkt nach regionalen Produkten fragen
- einen Hofladen entdecken
- ein regionales Lebensmittel kaufen
- Herkunft und Saison eines Lebensmittels recherchieren
- die persönliche Regionalkarte beginnen
- ein altes Einkaufsritual aus der Familie aufschreiben
- überlegen, wie sich der Lebensmitteleinkauf verändert hat
- übrig gebliebene Mahlzeiten sicher lagern und weiterverwenden
- nicht mehr sichere Lebensmittel konsequent entsorgen
- ein Familienrezept zur Resteverwertung digital sichern
- gemeinsam frühstücken
- einen kleinen regionalen Einkauf mit einem Spaziergang verbinden
Ein besonderer Blick auf den 28. November
Der 28. November verbindet ein einfaches Gericht mit großen Themen.
Der National French Toast Day zeigt, wie aus älterem Brot eine neue Mahlzeit entstehen kann. Der Turkey Leftover Day lenkt den Blick auf die sinnvolle Verwendung von Resten. Und Small Business Saturday eröffnet die Perspektive auf kleine Geschäfte und regionale Anbieter. (National Day Calendar )
Für NutriKunde entsteht daraus ein Tag, der weit über ein Rezept hinausgeht.
Es geht um Lebensmittelwertschätzung.
Um Resteküche.
Um Herkunft.
Um regionale Ernährung.
Und um das Wissen, das von einer Generation an die nächste weitergegeben werden kann.
Was bleibt vom 28. November?
Der 28. November muss kein spektakulärer Aktionstag sein.
Vielleicht reicht eine Scheibe Brot vom Vortag.
Ein Ei.
Etwas Milch.
Eine Pfanne.
Und ein wenig Zimt.
Daraus können Arme Ritter werden.
Vielleicht führt der Einkauf anschließend zu einem kleinen regionalen Betrieb.
Vielleicht wird dabei ein Lebensmittel entdeckt, das bisher noch nie ausprobiert wurde.
Vielleicht wird ein altes Familienrezept wieder hervorgeholt.
Oder vielleicht wird einfach festgestellt:
Gute Küche muss nicht teuer, kompliziert oder perfekt geplant sein.
Manchmal beginnt sie mit dem, was bereits vorhanden ist.
Ein gutes Essen kann aus einem Rest entstehen – und ein einfacher Einkauf kann zu einer kleinen Begegnung mit der eigenen Region werden.
Kurz & praktisch: Die besten Ideen für den 28. November
- Arme Ritter entdecken: Brot vom Vortag in ein neues Gericht verwandeln.
- French Toast ausprobieren: Eine internationale Variante der Armen Ritter kennenlernen.
- Herzhaft kochen: French Toast einmal mit Kräutern und Käse zubereiten.
- Resteküche: Drei Lebensmittel auswählen, die zuerst verbraucht werden sollen.
- Wintergemüse nutzen: Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Lauch oder anderes vorhandenes Gemüse verarbeiten.
- Lebensmittel wertschätzen: Vor dem Wegwerfen prüfen, ob ein Lebensmittel noch sicher verwendet werden kann.
- Turkey Leftover Day: Das Prinzip der amerikanischen Resteküche auf vorhandene deutsche Lebensmittel übertragen.
- Regional einkaufen: Einen kleinen Lebensmittelbetrieb oder Hofladen entdecken.
- Small Business Saturday: Kleine Geschäfte und regionale Anbieter bewusst wahrnehmen.
- Herkunft prüfen: Bei einem Lebensmittel herausfinden, woher es tatsächlich stammt.
- Familienwissen bewahren: Ein altes Resterezept aufschreiben.
- Regionalkarte beginnen: Interessante Lebensmittelbetriebe der eigenen Umgebung sammeln.
- Saisonal kochen: Ende November verfügbares Wintergemüse nutzen.
- Gemeinsam essen: Ein einfaches Restegericht mit Familie oder Freunden teilen.
- Einfach kochen: Nicht nach dem perfekten Rezept suchen, sondern mit vorhandenen Lebensmitteln arbeiten.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/