3. Dezember: Aktionstag für die Generation 60 plus

3. Dezember: Aktionstag für Inklusion, Apfelkuchen und winterlichen Genuss

Der 3. Dezember verbindet ein wichtiges internationales Anliegen mit ungewöhnlich vielen kulinarischen Anknüpfungspunkten. Die Vereinten Nationen begehen an diesem Tag den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen – International Day of Persons with Disabilities. Der Aktionstag wurde 1992 von der UN-Generalversammlung ausgerufen und soll die Rechte, Würde und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sichtbar machen.

Für NutriKunde lässt sich daraus eine ganz praktische Frage entwickeln: Wie zugänglich ist eigentlich Ernährung? Ein Rezept kann noch so einfach sein – wenn Schubladen zu hoch liegen, Verpackungen schwer zu öffnen sind, ein Herd schlecht erreichbar ist oder das Schneiden bestimmter Lebensmittel Probleme bereitet, wird aus einer alltäglichen Mahlzeit schnell eine Herausforderung.

Dazu kommen am 3. Dezember mehrere informelle amerikanische Food Days. The Nibble führt unter anderem den National Apple Pie Day, den National Green Bean Casserole Day und den National Peppermint Latte Day. Diese Tage sind keine offiziellen internationalen Aktionstage, sondern gehören zur großen Gruppe informeller Food Days.

Außerdem ist der 3. Dezember in Goa ein bedeutender Festtag: Dort wird das Fest des Heiligen Franz Xaver – Feast of St. Francis Xavier gefeiert. Die Regierung von Goa führt den 3. Dezember als öffentlichen Feiertag; die Feierlichkeiten rund um die Basilika Bom Jesus in Old Goa gehören zu den bedeutenden religiösen Veranstaltungen der Region.

Damit bietet der 3. Dezember drei sehr unterschiedliche Zugänge: Inklusion, Essen und Kultur.

Die wichtigsten W-Fragen zum 3. Dezember

Was wird am 3. Dezember gefeiert?

Am 3. Dezember steht international der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt. Daneben gibt es verschiedene kulturelle und religiöse Traditionen sowie informelle amerikanische Food Days wie den National Apple Pie Day.

Warum gibt es den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen?

Die UN möchte mit diesem Tag das Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Behinderungen stärken und ihre gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichem, wirtschaftlichem, kulturellem und politischem Leben fördern. Der Aktionstag wurde 1992 mit Resolution 47/3 eingerichtet.

Was hat der Aktionstag mit Ernährung zu tun?

Teilhabe betrifft auch das Essen. Zugang zu Lebensmitteln, selbstständiges Einkaufen, Kochen, Essen und die Möglichkeit, eigene Ernährungsentscheidungen zu treffen, gehören zum Alltag. Die WHO weist darauf hin, dass Menschen mit Behinderungen bei Fragen von Ernährung und Ernährungssicherheit besondere Zugangsbarrieren erleben können.

Was bedeutet barrierearme Ernährung?

Barrierearme Ernährung bedeutet nicht eine besondere Diät. Gemeint ist vielmehr, dass Lebensmittel, Küche, Geräte, Verpackungen und Essensangebote möglichst so gestaltet sind, dass Menschen sie entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten nutzen können.

Was kann eine Küche barriereärmer machen?

Gut erreichbare Vorräte, rutschfeste Unterlagen, leicht zu öffnende Behälter, ausreichend Licht, gut erkennbare Markierungen und ergonomische Küchenutensilien können den Alltag erleichtern. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von der jeweiligen Person und ihren Fähigkeiten ab.

Was ist der National Apple Pie Day?

Der National Apple Pie Day wird am 3. Dezember als informeller amerikanischer Food Day begangen. The Nibble führt ihn für dieses Datum.

Ist Apfelkuchen ursprünglich amerikanisch?

Nein. Apfelkuchen hat eine lange europäische Vorgeschichte. The Nibble verweist auf ein schriftliches Rezept aus England aus dem Jahr 1381. Der amerikanische Apfelkuchen entstand später aus verschiedenen europäischen kulinarischen Einflüssen.

Was ist eine Green Bean Casserole?

Die Green Bean Casserole ist ein amerikanischer Auflauf mit grünen Bohnen. Das bekannte Rezept entstand in den 1950er-Jahren in der Testküche von Campbell’s; Dorcas Reilly entwickelte die heute klassische Variante.

Was ist ein Peppermint Latte?

Ein Peppermint Latte verbindet Espresso oder Kaffee mit Milch und Pfefferminzaroma. Der 3. Dezember wird von The Nibble als National Peppermint Latte Day geführt. Es handelt sich um einen informellen Food Day.

Was wird in Goa am 3. Dezember gefeiert?

In Goa wird am 3. Dezember das Fest des Heiligen Franz Xaver gefeiert. Die Regierung von Goa führt den Tag als öffentlichen Feiertag. Die Hauptfeierlichkeiten finden rund um die Basilika Bom Jesus in Old Goa statt.

Wie kann der 3. Dezember praktisch gestaltet werden?

Mit einem barrierearmen Küchencheck, einem selbst gebackenen Apfelkuchen, einem winterlichen Kaffeegetränk oder einem Blick auf eine internationale Esskultur. Besonders sinnvoll ist die Frage: Was würde das Kochen oder Essen für einen Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit, Sehfähigkeit oder Kraft einfacher machen?

Essen & Trinken: Ernährung bedeutet auch Selbstständigkeit

Beim Thema Ernährung wird häufig darüber gesprochen, was gegessen werden sollte.

Der 3. Dezember lenkt den Blick auf eine andere Frage:

Kann ein Mensch das gewünschte Essen überhaupt selbstständig erreichen, zubereiten und essen?

Das kann im Alltag entscheidend sein.

Ein Glas mit fest verschlossenem Deckel kann schwierig zu öffnen sein.

Eine schwere Pfanne kann nicht sicher angehoben werden.

Eine schlecht beleuchtete Arbeitsfläche erschwert das Schneiden.

Eine winzige Beschriftung auf einer Verpackung kann schwer lesbar sein.

Ein Herd mit schwer verständlichen Bedienelementen kann zur Hürde werden.

Solche Hindernisse haben nichts mit einer bestimmten Ernährungsform zu tun. Sie betreffen die Zugänglichkeit des Ernährungsalltags.

Die WHO nennt bei älteren Menschen unter anderem Schwierigkeiten beim Zugang zu Lebensmitteln, beim Kochen und bei der Nahrungsaufnahme als Aspekte, die bei Unterstützungsangeboten berücksichtigt werden können.

Das ist gerade für eine Generation-60+-Perspektive interessant: Eine Küche, die heute problemlos funktioniert, kann nach einer Veränderung der Beweglichkeit oder Sehkraft plötzlich anders erlebt werden.

Der kleine Küchencheck

Der 3. Dezember eignet sich deshalb für einen einfachen Selbsttest.

Einmal durch die Küche gehen und fragen:

Was ist leicht erreichbar?

Was ist unnötig schwer?

Welche Gegenstände werden häufig benutzt, liegen aber ganz unten oder ganz oben?

Welche Verpackungen lassen sich schlecht öffnen?

Ist die Arbeitsfläche ausreichend beleuchtet?

Sind wichtige Gewürze und Lebensmittel eindeutig erkennbar?

Kann eine Mahlzeit auch im Sitzen vorbereitet werden?

Schon kleine Veränderungen können einen Unterschied machen.

Schwere Vorräte müssen beispielsweise nicht unbedingt im obersten Küchenschrank stehen. Häufig verwendete Dinge können dort aufbewahrt werden, wo sie sicher erreichbar sind.

Es geht dabei nicht um eine „Spezialküche“, sondern um eine Küche, die zum Menschen passt.

Rezeptidee: Einfacher Apfelkuchen aus der Winterküche

Für eine kleine Springform:

  • 3 bis 4 Äpfel
  • 150 g Mehl
  • 80 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • etwas Zitronenschale
  • 2 EL gehackte Walnüsse oder Mandeln

Mehl und Backpulver mischen. Butter, Zucker und Ei dazugeben und zu einem Teig verkneten.

Den Teig in die Form geben und einen kleinen Rand hochziehen.

Äpfel schälen oder gut waschen, in dünne Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Mit Zimt, Zitronenschale und Nüssen bestreuen.

Bei etwa 180 °C Ober-/Unterhitze rund 35 bis 40 Minuten backen.

Der Kuchen muss nicht besonders süß sein. Die Äpfel liefern Aroma und Saftigkeit, während Zimt und Nüsse den typischen Wintergeschmack ergänzen.

Die Geschichte des Apfelkuchens zeigt gleichzeitig, dass ein Gericht, das heute häufig als typisch amerikanisch wahrgenommen wird, eine lange internationale Vorgeschichte besitzt. Das erste schriftlich überlieferte Apfelkuchenrezept, auf das The Nibble verweist, stammt aus England und datiert auf 1381.

National Apple Pie Day: Mehr als „amerikanischer“ Kuchen

Der Ausdruck „as American as apple pie“ ist kulturell bekannt. Historisch ist der Apfelkuchen jedoch deutlich älter als die Vereinigten Staaten.

Äpfel stammen ursprünglich aus Zentralasien und verbreiteten sich über Jahrhunderte in andere Regionen. Europäische Siedler brachten unterschiedliche Apfel- und Backtraditionen nach Nordamerika.

Gerade solche Geschichten sind für einen Ernährungskalender interessant.

Ein Lebensmittel kann heute mit einem Land verbunden werden, obwohl seine Geschichte mehrere Kontinente umfasst.

Das gilt auch für Kartoffeln, Tomaten, Kaffee, Kakao, Mais oder Gewürze.

Essen ist deshalb häufig eine Art Geschichtsbuch.

Green Bean Casserole: Ein moderner Klassiker

Der National Green Bean Casserole Day gibt dem 3. Dezember einen weiteren amerikanischen Küchenbezug. The Nibble führt ihn gemeinsam mit dem Apple Pie Day für den 3. Dezember.

Die Geschichte dieses Auflaufs ist erstaunlich jung.

Dorcas Reilly entwickelte in den 1950er-Jahren in der Campbell’s-Testküche eine Kombination aus grünen Bohnen, einer cremigen Pilzsuppe und Röstzwiebeln. Das Gericht entwickelte sich anschließend zu einem festen Bestandteil vieler amerikanischer Thanksgiving-Mahlzeiten. Smithsonian berichtet, dass die Green Bean Casserole heute in sehr vielen US-Haushalten zum Thanksgiving-Essen gehört.

Für NutriKunde muss daraus natürlich kein klassischer amerikanischer Auflauf werden.

Eine frischere Variante kann beispielsweise mit grünen Bohnen, Pilzen, Zwiebeln und einer leichten Kräutersoße zubereitet werden.

So bleibt die Idee erhalten, ohne das Originalrezept nachahmen zu müssen.

Rezeptidee: Grüne Bohnen mit Pilzen und Röstzwiebeln

Für zwei Portionen:

  • 300 g grüne Bohnen
  • 200 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Rapsöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Naturjoghurt oder etwas Frischkäse
  • Petersilie
  • Pfeffer
  • wenig Salz
  • nach Wunsch einige knusprig gebratene Zwiebelringe

Bohnen in Salzwasser garen und anschließend abgießen.

Pilze und Zwiebeln in etwas Öl anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und kurz einkochen lassen.

Joghurt oder Frischkäse unterrühren und die Bohnen dazugeben. Mit Petersilie und Pfeffer abschmecken.

Die knusprigen Zwiebeln kommen erst am Ende darüber.

So entsteht aus einem amerikanischen Festtagsklassiker eine unkomplizierte Winterbeilage.

Peppermint Latte: Winter im Becher

Der National Peppermint Latte Day gehört ebenfalls zu den informellen Food Days des 3. Dezember.

Pfefferminze passt erstaunlich gut zu Kaffee und Kakao. Für eine alkoholfreie Wintervariante genügt:

  • Kaffee oder Espresso
  • warme Milch oder eine pflanzliche Alternative
  • etwas Pfefferminzsirup oder ein wenig Pfefferminzextrakt
  • nach Wunsch eine kleine Menge Kakao

Dabei lohnt sich ein Blick auf die Süße. Viele aromatisierte Kaffeegetränke enthalten deutlich mehr Zucker als ein normaler Kaffee.

Eine einfache selbst zubereitete Version ermöglicht es, die Menge selbst zu bestimmen.

Für den Geschmack kann bereits sehr wenig Pfefferminzaroma genügen.

Ernährung ab 60: Wenn Selbstständigkeit wichtiger wird

Der 3. Dezember bietet eine gute Gelegenheit, Ernährung nicht nur unter dem Gesichtspunkt von Nährstoffen zu betrachten.

Selbstständigkeit beim Essen hat einen eigenen Wert.

Wer selbst auswählen kann, was gekocht wird, kann persönliche Vorlieben berücksichtigen.

Wer selbst einkaufen und kochen kann, behält einen Teil der alltäglichen Selbstbestimmung.

Und wer Unterstützung benötigt, sollte möglichst trotzdem Einfluss darauf behalten, was auf dem Teller liegt.

Die WHO weist darauf hin, dass bei älteren Menschen unter anderem eingeschränkter Zugang zu Nahrung, Schwierigkeiten beim Kochen, Probleme bei der Nahrungsaufnahme und soziale Faktoren die Ernährungssituation beeinflussen können.

Deshalb kann eine praktische Unterstützung manchmal wichtiger sein als ein zusätzlicher Ernährungstipp.

Eine schwere Einkaufstasche tragen.

Gemüse vorbereiten.

Ein Glas öffnen.

Eine Mahlzeit vorkochen.

Gemeinsam essen.

Oder einfach fragen:

„Was wäre beim Kochen für dich heute leichter, wenn ich dir etwas abnehme?“

St. Francis Xavier: Goa und eine internationale Esskultur

Der 3. Dezember führt auch nach Goa.

Das Fest des Heiligen Franz Xaver gehört dort zu den bedeutenden religiösen Festen. Die Regierung von Goa führt den 3. Dezember als öffentlichen Feiertag; rund um die Basilika Bom Jesus in Old Goa finden jährlich die Feierlichkeiten statt.

Goa ist zugleich kulinarisch interessant, weil sich dort über Jahrhunderte verschiedene Einflüsse begegneten. Die Küche der Region verbindet unter anderem lokale indische Traditionen mit portugiesischen Einflüssen.

Das macht Goa zu einem guten Beispiel dafür, dass Esskultur selten völlig isoliert entsteht.

Gerichte verändern sich, wenn Menschen reisen.

Zutaten werden übernommen.

Zubereitungsarten werden angepasst.

Aus unterschiedlichen Traditionen entstehen neue Küchen.

Für einen Ernährungskalender ist das eine interessante Erinnerung daran, dass kulinarische Identität nicht statisch ist.

DIY-Idee: Das barrierearme Lieblingsrezept

Heute wird ein Lieblingsrezept ausgewählt und nicht nur kulinarisch, sondern auch praktisch betrachtet.

Zum Rezept werden fünf Fragen notiert:

  1. Welche Zutaten werden benötigt?
  2. Welche Arbeitsschritte könnten schwierig sein?
  3. Kann etwas vorbereitet werden?
  4. Welche Küchengeräte erleichtern die Zubereitung?
  5. Kann jemand mit eingeschränkter Kraft, Beweglichkeit oder Sehkraft das Gericht leichter zubereiten?

Anschließend wird das Rezept angepasst.

Vielleicht wird Gemüse bereits vorgeschnitten.

Vielleicht wird statt einer schweren Pfanne ein kleiner Topf verwendet.

Vielleicht werden Zutaten in gut lesbaren Behältern bereitgestellt.

Vielleicht wird das Rezept so formuliert, dass jeder Arbeitsschritt besonders deutlich beschrieben ist.

Das Ergebnis kann ein persönliches barrierearmes Familienrezept sein.

NutriKunde-Mitmach-Aktion: Eine Küche für alle

Der 3. Dezember kann genutzt werden, um gemeinsam eine Küche aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Eine Person schaut beispielsweise darauf, was für jemanden mit eingeschränkter Beweglichkeit schwierig wäre.

Eine andere achtet auf die Lesbarkeit von Verpackungen.

Eine weitere prüft, ob wichtige Dinge gut erreichbar sind.

Dabei sollte nicht über Menschen mit Behinderungen gesprochen werden, ohne ihre eigenen Bedürfnisse einzubeziehen. Was für die eine Person hilfreich ist, kann für eine andere völlig ungeeignet sein.

Deshalb lautet die wichtigste Frage:

„Was brauchst du, damit du es selbst machen kannst?“

Nicht:

„Was darfst du noch machen?“

Dieser kleine Unterschied verändert den Blick auf Unterstützung.

Kleine Küchenaufgabe für den 3. Dezember

Heute einen häufig benutzten Gegenstand auswählen.

Zum Beispiel:

  • ein Glas
  • eine Pfanne
  • ein Schneidebrett
  • eine Gewürzdose
  • einen Dosenöffner
  • eine Küchenmaschine

Dann überlegen:

Ist dieser Gegenstand wirklich einfach und sicher zu benutzen?

Wenn nicht, kann nach einer besseren Lösung gesucht werden.

Das ist eine kleine Maßnahme, aber genau solche Veränderungen können Selbstständigkeit im Alltag erhalten.

Noch fünf Ideen für den 3. Dezember

  • Einen Apfelkuchen mit Familiengeschichte backen.
  • Die Herkunft eines Lieblingslebensmittels recherchieren.
  • Eine Küchenschublade auf gute Erreichbarkeit prüfen.
  • Ein Rezept so umschreiben, dass jeder Arbeitsschritt leichter verständlich ist.
  • Gemeinsam eine Mahlzeit zubereiten und die Aufgaben nach den jeweiligen Fähigkeiten verteilen.

Was bleibt vom 3. Dezember?

Der 3. Dezember zeigt, dass Ernährung mehr ist als die Summe von Kalorien, Vitaminen und Nährstoffen.

Essen bedeutet auch Zugang, Selbstständigkeit, Kultur, Erinnerung und Gemeinschaft.

Ein Apfelkuchen kann eine jahrhundertealte Geschichte erzählen. Ein Bohnenauflauf kann aus einer amerikanischen Testküche zu einer Familientradition werden. Ein Kaffee kann mit Pfefferminze zum Wintergetränk werden. Und ein Fest in Goa zeigt, wie Religion, Geschichte und Esskultur miteinander verbunden sein können.

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen setzt dabei einen besonders wichtigen Akzent: Eine gute Ernährung nützt wenig, wenn Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Lebensmitteln, Küche oder Unterstützung haben.

Eine wirklich gute Küche ist deshalb nicht nur gesund. Sie sollte möglichst auch erreichbar, verständlich und nutzbar sein.

Kurz & praktisch: Die besten Ideen für den 3. Dezember

  • Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen kennenlernen
  • Ernährung auch unter dem Gesichtspunkt der Zugänglichkeit betrachten
  • Küche auf Erreichbarkeit und Sicherheit prüfen
  • ein barrierearmes Familienrezept entwickeln
  • National Apple Pie Day als informellen Food Day entdecken
  • Geschichte des Apfelkuchens kennenlernen
  • Apfelkuchen backen
  • Green Bean Casserole kennenlernen
  • grüne Bohnen mit Pilzen und Zwiebeln zubereiten
  • Peppermint Latte selbst und weniger süß zubereiten
  • Goa und das Fest des Heiligen Franz Xaver kennenlernen
  • über Selbstständigkeit beim Essen sprechen
  • eine Mahlzeit gemeinsam und nach individuellen Fähigkeiten zubereiten

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/