7. Januar: Aktionstag für die Generation 60 plus

Was haben Tempura, sieben Kräuter und ein guter Start ins neue Jahr gemeinsam – und was verraten sie über Zubereitung, Vielfalt und bewusste Ernährung?

Frittieren gilt zunächst nicht unbedingt als die leichteste Form der Zubereitung. Und doch kann gerade Tempura zeigen, wie entscheidend Zutat, Technik, Temperatur und Portionsgröße dafür sind, wie ein Gericht am Ende schmeckt und welche Rolle es in einer ausgewogenen Ernährung spielen kann.

Der 7. Januar verbindet mit dem National Tempura Day einen ungewöhnlichen amerikanischen Food Day mit einer echten japanischen Tradition: In Japan wird an diesem Datum Jinjitsu-no-sekku, das Fest der sieben Kräuter, begangen. Traditionell wird Nanakusa-gayu, ein Reisbrei mit sieben Kräutern, gegessen und mit Wünschen für Gesundheit im neuen Jahr verbunden. (Gov Online)

Damit treffen an diesem Januartag zwei völlig unterschiedliche Küchenideen aufeinander: hier knusprig ausgebackenes Gemüse oder Seafood, dort eine schlichte, warme Reis-Kräuter-Speise. Gemeinsam zeigen sie, dass Ernährung nicht nur von einzelnen Lebensmitteln abhängt, sondern auch von Vielfalt, Zubereitung, Tradition und dem bewussten Umgang mit Mahlzeiten.

Was ist am 7. Januar 2026?

Am 7. Januar 2026 finden sich unter anderem diese Aktionstage und Traditionen:

  • National Tempura Day
  • Jinjitsu-no-sekku / Fest der sieben Kräuter in Japan
  • Nanakusa-gayu – traditioneller Sieben-Kräuter-Reisbrei
  • National Bobblehead Day
  • Old Rock Day
  • Distaff Day / Roc Day
  • Orthodox Christmas Day
  • Harlem Globetrotter’s Day
  • I Am a Mentor Day
  • I’m Not Going to Take It Anymore Day

Für den NutriKunde-Aktionskalender stehen Tempura und die japanische Sieben-Kräuter-Tradition klar im Mittelpunkt. Die übrigen Tage werden nur dort aufgegriffen, wo sich daraus ein sinnvoller Bezug zu Ernährung, Bewegung, Alltag oder Kultur herstellen lässt. Die Food-Tage stammen überwiegend aus der informellen amerikanischen Kalendertradition. (National Day Calendar)

Was ist Tempura eigentlich?

Tempura ist eine japanische Zubereitungsart, bei der beispielsweise Gemüse oder Meeresfrüchte in einen leichten Teig getaucht und in heißem Öl ausgebacken werden. Das Ergebnis soll außen knusprig und innen möglichst saftig bleiben.

Das japanische Landwirtschaftsministerium beschreibt Tempura als eine wichtige regionale Küche Tokios. Typische Zutaten sind unter anderem Garnelen, Tintenfisch, kleine Fische, Jakobsmuscheln sowie verschiedene Gemüsearten. (Maff)

Gerade die Einfachheit macht die Zubereitung anspruchsvoll: Die Temperatur des Öls, die Beschaffenheit des Teigs und die Garzeit müssen zusammenpassen. Gute Tempura-Küche versucht nicht, die ursprüngliche Zutat vollständig zu überdecken, sondern ihren Geschmack und ihre Textur hervorzuheben.

Woher kommt Tempura?

Die Geschichte von Tempura ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich Küchen gegenseitig beeinflussen. Das japanische Landwirtschaftsministerium führt die Entwicklung auf europäische, insbesondere portugiesische Einflüsse zurück, die im 16. Jahrhundert nach Japan gelangten.

In Edo, dem heutigen Tokio, entwickelte sich daraus später eine eigenständige japanische Esskultur. Frischer Fisch und Meeresfrüchte wurden an Straßenständen ausgebacken, später wurde Tempura auch in spezialisierten Restaurants und der gehobenen Küche etabliert. (Maff)

Heute gilt Tempura neben Sushi und Soba als eine der bekannten Formen japanischer Küche. Gerade diese Entwicklung macht das Gericht kulturgeschichtlich interessant: Eine fremde Technik wurde aufgenommen, verändert und zu einem festen Bestandteil der eigenen Esskultur weiterentwickelt.

Ist Tempura automatisch ungesund, weil es frittiert wird?

Nein. Frittieren macht ein Lebensmittel energiereicher, weil beim Garen Fett an die Oberfläche und teilweise in die Lebensmittelstruktur gelangt. Trotzdem ist es zu einfach, ein Gericht allein anhand der Zubereitungsart als „gesund“ oder „ungesund“ einzustufen.

Eine Portion Gemüse-Tempura enthält beispielsweise weiterhin die ursprünglichen Bestandteile des Gemüses. Gleichzeitig kommen Teig und Öl hinzu. Entscheidend sind daher Menge, Zutaten, Häufigkeit und die übrige Zusammensetzung der Mahlzeit.

Tempura kann deshalb durchaus als besonderer Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung seinen Platz haben. Es muss nicht täglich gegessen werden, nur weil Gemüse darin steckt.

Warum kann Gemüse als Tempura besonders interessant sein?

Tempura bietet die Möglichkeit, Gemüse einmal völlig anders kennenzulernen. Süßkartoffel, Kürbis, Aubergine, Paprika, grüne Bohnen, Karotten oder Pilze verändern durch das kurze Ausbacken ihre Konsistenz und ihr Aroma.

Das japanische Landwirtschaftsministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Tempura neben Seafood eine große Vielfalt an Gemüse verwendet wird. Die sorgfältige Zubereitung soll dabei Farbe und Eigengeschmack der Zutaten erhalten. (<a title=“Tempura

Tempura is said to have been brought to J“ href=“https://www.maff.go.jp/e/data/publish/attach/pdf/index-149.pdf?utm_source=chatgpt.com“>Maff)

Gerade für Menschen, die mit bestimmten Gemüsesorten wenig anfangen können, kann eine andere Zubereitung manchmal einen neuen Zugang schaffen. Aus „Ich mag dieses Gemüse nicht“ kann durch eine andere Textur durchaus „So schmeckt es mir besser“ werden.

Warum ist die Temperatur beim Tempura so wichtig?

Beim klassischen Tempura wird mit relativ heißem Öl gearbeitet. Das japanische Landwirtschaftsministerium nennt für die Zubereitung ungefähr 160 bis 180 Grad Celsius.

Ist das Öl zu kalt, kann der Teig stärker Fett aufnehmen und seine knusprige Struktur verlieren. Ist es zu heiß, kann die äußere Schicht zu schnell dunkel werden, während die Zutat im Inneren noch nicht optimal gegart ist. (Maff)

Damit wird Tempura zu einer kleinen Lektion in Küchenphysik: Temperatur beeinflusst nicht nur die Farbe, sondern auch Wasserverlust, Knusprigkeit, Garzeit und Fettaufnahme.

Was sind die sieben Kräuter von Nanakusa-gayu?

Am 7. Januar werden in Japan traditionell sieben junge Pflanzen miteinander verbunden: Seri, Nazuna, Gogyō, Hakobera, Hotokenoza, Suzuna und Suzushiro.

Dahinter stehen unter anderem Wasserpfefferkresse beziehungsweise Wasserkresse, Hirtentäschel, junge Pflanzen wie Cudweed und Vogelmiere sowie Rübe und Rettich. Die genaue botanische Zuordnung einzelner traditioneller Bezeichnungen kann je nach Quelle variieren.

Die sieben Kräuter werden fein gehackt und mit Reis zu Nanakusa-gayu, einem einfachen Reisbrei, verarbeitet. Die japanische Regierung beschreibt die Tradition als Wunsch nach Gesundheit und einem guten Jahr. (Gov Online)

Warum wird ausgerechnet am 7. Januar ein einfacher Kräuter-Reisbrei gegessen?

Der 7. Januar gehört in Japan zu den traditionellen fünf jahreszeitlichen Festtagen, den sogenannten Go-sekku. Jinjitsu-no-sekku wird als Fest der sieben Kräuter der Gesundheit bezeichnet. (Gov Online)

Nach den reichhaltigen Speisen der Neujahrszeit wirkt ein einfacher Reisbrei mit Kräutern zunächst unspektakulär. Gerade darin liegt jedoch seine kulinarische Bedeutung.

Das Gericht steht für einen bewussten Übergang: Nach den festlichen Mahlzeiten beginnt wieder der normale Jahresalltag. Eine schlichte Speise kann dabei für Gesundheit, Neubeginn und Maß stehen.

Ist Nanakusa-gayu tatsächlich eine „Entgiftung“ nach Weihnachten und Neujahr?

Der Begriff „Entgiftung“ wird bei solchen Traditionen gerne verwendet, ist wissenschaftlich aber mit Vorsicht zu betrachten. Der menschliche Körper verfügt bereits über Organe wie Leber und Nieren, die Stoffwechselprodukte verarbeiten und ausscheiden.

Nanakusa-gayu braucht deshalb keine übernatürliche oder medizinische „Detox“-Wirkung, um ernährungsphysiologisch interessant zu sein.

Das Gericht ist schlicht, warm und leicht variierbar. Vor allem erzählt es eine kulturelle Geschichte darüber, nach festlichen Tagen wieder zu einfacheren Mahlzeiten zurückzukehren. Genau dieser Gedanke kann auch heute sinnvoll sein.

Warum passt die Sieben-Kräuter-Tradition so gut zum Jahresbeginn?

Der Jahresanfang ist ein natürlicher Zeitpunkt, über Ernährungsgewohnheiten nachzudenken. Die japanische Tradition macht daraus allerdings keinen Wettbewerb um möglichst radikale Vorsätze.

Statt einer strengen Diät steht ein einfaches Gericht im Mittelpunkt. Gemüse und Kräuter werden bewusst wahrgenommen, eine warme Mahlzeit wird gemeinsam gegessen und der Beginn des neuen Jahres wird mit einem Wunsch nach Gesundheit verbunden.

Das ist eine bemerkenswert moderne Idee: Gesundheit muss nicht mit Verzicht beginnen, sondern kann mit einem einfachen, bewussten Essen beginnen.

Was kann der 7. Januar über Lebensmittelvielfalt lehren?

Tempura und Nanakusa-gayu könnten gegensätzlicher kaum sein. Tempura zeigt, wie aus wenigen Zutaten durch eine anspruchsvolle Technik ein knuspriges Gericht entsteht. Nanakusa-gayu zeigt dagegen, wie verschiedene kleine Pflanzenbestandteile mit Reis zu einer sehr einfachen Mahlzeit verbunden werden.

Beide Beispiele machen deutlich, dass Vielfalt nicht nur bedeutet, möglichst viele Lebensmittel einzukaufen.

Vielfalt kann auch heißen, unterschiedliche Gemüsearten zu probieren, Zubereitungsweisen zu wechseln und traditionelle Gerichte aus anderen Kulturen kennenzulernen.

Was bedeutet der 7. Januar für Ernährung ab 60?

Gerade im höheren Lebensalter kann eine abwechslungsreiche und nährstoffreiche Ernährung wichtig sein. Gleichzeitig verändern sich Appetit, Energiebedarf, Geschmacksempfinden und teilweise auch die Verträglichkeit bestimmter Lebensmittel.

Warme, gut verträgliche Gerichte können deshalb eine praktische Rolle spielen. Hülsenfrüchte, Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch, Eier oder andere Eiweißquellen können je nach persönlicher Ernährung wichtige Bestandteile des Speiseplans sein.

Tempura muss dabei nicht ausgeschlossen werden. Eine kleine Portion Gemüse-Tempura kann beispielsweise mit einer Suppe, Reis und weiteren Gemüse- oder Eiweißkomponenten kombiniert werden.

Entscheidend ist nicht, ein einzelnes Gericht zu idealisieren, sondern über den gesamten Tag und die gesamte Woche für Vielfalt und ausreichende Nährstoffversorgung zu sorgen.

Welche Küchen-Challenge passt zum 7. Januar?

Die Küchen-Challenge lautet: Sieben verschiedene Pflanzenteile oder Kräuter kennenlernen.

Es müssen nicht die originalen sieben Nanakusa-Kräuter sein. Für eine europäische Variante können beispielsweise Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Möhrengrün, Radieschenblätter, Spinat und Rettich miteinander verglichen werden.

Interessant ist dabei, nicht nur die Blätter zu betrachten. Welche Pflanzenteile werden normalerweise gegessen? Welche schmecken scharf, bitter, mild oder erdig? Was lässt sich roh verwenden, was sollte gegart werden?

So wird aus dem japanischen Brauch eine kleine Entdeckungsreise durch die Pflanzenwelt.

Wie lässt sich Tempura etwas bewusster genießen?

Wer Tempura zubereitet, kann die Auswahl der Zutaten in den Mittelpunkt stellen. Statt große Mengen verschiedener frittierter Lebensmittel anzubieten, kann eine kleinere Auswahl hochwertiger Gemüse und gegebenenfalls Seafood verwendet werden.

Besonders interessant ist es, mehrere Farben und unterschiedliche Texturen miteinander zu kombinieren. Eine leichte Beilage, beispielsweise gedämpftes Gemüse oder eine Suppe, kann die Mahlzeit ergänzen.

Auch beim Essen lohnt sich bewusstes Tempo. Knusprige Tempura-Stücke müssen nicht möglichst schnell gegessen werden. Gerade die Unterschiede zwischen knuspriger Hülle und saftigem Inneren lassen sich langsam besser wahrnehmen.

Welche Mitmach-Aktion passt zum 7. Januar?

Eine schöne Mitmach-Aktion ist ein „Sieben-Gemüse-Teller“.

Sieben verschiedene Gemüsearten werden ausgewählt und möglichst unterschiedlich zubereitet: eines roh, eines gedämpft, eines aus dem Ofen, eines als Suppe, eines kurz gebraten und eines als kleine Tempura-Portion. Das siebte Gemüse kann nach eigener Idee zubereitet werden.

Damit wird sichtbar, wie stark die Zubereitung Geschmack und Konsistenz verändert.

Gleichzeitig entsteht ein einfacher Grundgedanke für den Jahresbeginn: Nicht weniger Lebensmittel, sondern mehr Vielfalt und mehr Aufmerksamkeit für das, was auf dem Teller liegt.

Was hat der 7. Januar mit Bewegung zu tun?

Der Jahresbeginn eignet sich auch für eine kleine Bewegungseinheit. Wer nach einer Mahlzeit einen Spaziergang macht, verbindet Essen und Bewegung auf unkomplizierte Weise.

Das muss kein sportliches Training sein. Ein Spaziergang an der frischen Luft, einige Treppen statt des Aufzugs oder eine kurze Runde im Park können bereits Bewegung in den Alltag bringen.

Die Idee passt besonders gut zu den Neujahrsvorsätzen: Nicht die größtmögliche Veränderung ist entscheidend, sondern eine Aktivität, die regelmäßig und langfristig durchgeführt werden kann.

Welche kulinarische Idee lässt sich heute direkt umsetzen?

Für einen japanisch inspirierten 7. Januar kann eine einfache Reis-Gemüse-Suppe mit verschiedenen Kräutern gekocht werden. Wer Tempura ausprobieren möchte, kann dazu wenige Gemüsearten auswählen und diese portionsweise ausbacken.

Eine besonders interessante Kombination wäre beispielsweise Süßkartoffel, Pilz, Paprika und grünes Gemüse. Dazu passen Reis, eine leichte Suppe und eine würzige Sauce.

Wer lieber bei europäischen Zutaten bleibt, kann die Idee des Nanakusa-gayu übernehmen: Reis, mehrere Kräuter und Gemüse, wenig Aufwand und ein bewusstes Essen zum Jahresbeginn.

So entsteht aus zwei völlig unterschiedlichen Aktionstagen ein gemeinsames Thema: die Wertschätzung einfacher Zutaten.

Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

Der 7. Januar bietet einen besonders schönen Ernährungsschwerpunkt: Tempura und das japanische Fest der sieben Kräuter. Damit lässt sich nicht nur ein amerikanischer Food Day, sondern auch eine echte japanische Ernährungstradition einbauen. Die japanische Regierung beschreibt den 7. Januar als Jinjitsu-no-sekku, den „Feast of the Seven Herbs of Health“, an dem Nanakusa-gayu gegessen wird. (Gov Online)

 

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
Gutes Essen für jede Laune: https://clubfoody.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/