7. September: Aktionstag für die Generation 60 plus

7. September: Salami, Kürbis, Bier und saubere Luft – und die Frage, wie viel Umwelt in unserem Essen steckt

Salami auf dem Brot, gerösteter Kürbis auf dem Teller, ein kühles Bier zum Abendessen – drei Lebensmittel, die zunächst kaum etwas miteinander zu tun haben. Doch der 7. September verbindet diese kulinarischen Themen mit zwei wichtigen Gesundheitstagen: dem Internationalen Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel und dem Welttag der Duchenne-Aufklärung.

Damit wird aus einem scheinbar kuriosen Food-Day-Datum ein erstaunlich vielseitiger Ernährungstag. Denn die Qualität unserer Luft beeinflusst nicht nur die Gesundheit des Menschen, sondern auch Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Und beim Thema Duchenne zeigt sich, wie eng Muskelerkrankungen, Bewegung, Ernährung und Lebensqualität miteinander verbunden sein können.

Dazu kommen zwei ausgesprochen unterschiedliche Lebensmittel: Salami als traditionelles Produkt der Haltbarmachung und Acorn Squash, ein amerikanischer Winterkürbis, der in der Küche wesentlich vielseitiger ist, als sein ungewöhnlicher Name vermuten lässt.

Was ist am 7. September 2026?

Der 7. September 2026 ist ein Montag.

Für NutriKunde sind an diesem Tag besonders interessant:

  • Internationaler Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel – International Day of Clean Air for Blue Skies
  • Welttag der Duchenne-Aufklärung – World Duchenne Awareness Day
  • Tag der Salami – National Salami Day
  • Tag des Eichelkürbisses – National Acorn Squash Day
  • Tag der Bierliebhaber – National Beer Lover’s Day
  • außerdem verschiedene kleinere Gesundheits- und Aktionstage.

Die ersten beiden sind keine bloßen kuriosen Food Days: Sie stehen auf der offiziellen UN-Liste der internationalen Tage. Der Salami-, Kürbis- und Bier-Tag sind dagegen informelle beziehungsweise nichtstaatliche Food Days und sollten auch entsprechend bezeichnet werden. (Vereinte Nationen)

Warum ist der 7. September ein Tag für saubere Luft?

Der Internationale Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel – International Day of Clean Air for Blue Skies wird jedes Jahr am 7. September begangen.

Die Vereinten Nationen haben den Tag 2019 durch Resolution A/RES/74/212 eingerichtet. Seit 2020 findet er jährlich statt.

Der Zusammenhang mit Ernährung ist größer, als es zunächst scheint. Luftverschmutzung betrifft nicht nur die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System. Sie kann auch landwirtschaftliche Produktivität beeinträchtigen. Die UN weist ausdrücklich darauf hin, dass Luftverschmutzung die landwirtschaftliche Produktivität reduziert. (Vereinte Nationen)

Damit beginnt eine interessante Kette:

Luft → Pflanzen → Landwirtschaft → Lebensmittel → Ernährung.

Was hat Luftverschmutzung mit Landwirtschaft zu tun?

Pflanzen wachsen nicht in einer abgeschotteten Umgebung.

Sie benötigen Licht, Wasser, Kohlendioxid und geeignete Bodenbedingungen. Gleichzeitig können bestimmte Luftschadstoffe Pflanzen schädigen und Erträge beeinflussen.

Das bedeutet nicht, dass jedes Lebensmittel automatisch „schmutzig“ oder gesundheitlich bedenklich wird, sobald die Luft belastet ist. Die Zusammenhänge sind wesentlich komplexer.

Für NutriKunde ist aber eine andere Erkenntnis interessant: Lebensmittelproduktion hängt immer auch von Umweltbedingungen ab.

Saubere Luft ist deshalb nicht nur ein Thema für Lunge und Herz, sondern gehört indirekt auch zur Grundlage eines funktionierenden Ernährungssystems.

Was bedeutet „saubere Luft“ beim Kochen?

Saubere Luft ist nicht nur eine Frage von Verkehr, Industrie oder Landwirtschaft.

Auch innerhalb von Wohnungen kann beim Kochen die Luftqualität vorübergehend stark verändert werden.

Beim Braten, Frittieren, Grillen oder starken Erhitzen können feine Partikel und andere Stoffe entstehen. Besonders deutlich wird das bei starkem Anbraten oder wenn Fett zu rauchen beginnt.

Deshalb gehören eine funktionierende Dunstabzugshaube, ausreichende Lüftung und ein vernünftiger Umgang mit hohen Temperaturen ebenfalls zu einer gesundheitsbewussten Küche.

Gerade ältere Menschen verbringen möglicherweise viel Zeit in Innenräumen. Ein gutes Raumklima ist daher ein durchaus praktischer Teil des Gesundheitsalltags.

Was ist der Welttag der Duchenne-Aufklärung?

Der Welttag der Duchenne-Aufklärung – World Duchenne Awareness Day findet jährlich am 7. September statt.

Duchenne-Muskeldystrophie ist eine seltene genetisch bedingte Erkrankung, bei der die Muskulatur zunehmend geschwächt wird. Auch andere Muskeln, darunter Atem- und Herzmuskulatur, können betroffen sein.

Der Aktionstag entstand 2014 und wurde anschließend international weiterentwickelt. Die UN-Generalversammlung beschloss 2023 die Resolution A/RES/78/12 und erklärte den 7. September ab 2024 offiziell zum World Duchenne Awareness Day. Damit ist der Tag tatsächlich Bestandteil des UN-Kalenders. (World Duchenne)

Das Motto 2026 lautet „Access changes lives“ – also sinngemäß: Zugang verändert Leben. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Zugang zu verlässlichen Informationen, früher Diagnose, fachgerechter Versorgung, spezialisierten Angeboten und Unterstützung. (World Duchenne)

Was hat Duchenne mit Ernährung zu tun?

Duchenne ist keine Ernährungsstörung und lässt sich nicht durch eine bestimmte Ernährungsform heilen.

Trotzdem spielt Ernährung im Alltag vieler Menschen mit Muskelerkrankungen eine wichtige Rolle.

Wenn sich Bewegungsmöglichkeiten verändern, verändert sich beispielsweise auch der Energiebedarf. Gleichzeitig kann es schwieriger werden, Muskelmasse und Körpergewicht im gewünschten Bereich zu halten.

Eine ausgewogene Ernährung kann deshalb Bestandteil einer umfassenden Versorgung sein. Sie ersetzt jedoch weder medizinische Betreuung noch Physiotherapie oder andere notwendige Behandlungen.

Gerade diese Abgrenzung ist wichtig: Ernährung kann unterstützen, ist aber bei einer genetischen Muskelerkrankung kein Ersatz für Therapie.

Warum ist Muskelgesundheit auch für NutriKunde ein Thema?

Muskeln sind nicht nur für Sportler interessant.

Mit zunehmendem Alter wird die Fähigkeit, aufzustehen, Treppen zu steigen, Einkäufe zu tragen oder sicher zu gehen, zu einem wichtigen Bestandteil der Selbstständigkeit.

Dafür braucht der Körper sowohl Muskelreize durch Bewegung als auch eine ausreichende Versorgung mit Energie und Nährstoffen.

Protein ist dabei ein wichtiger Baustoff. Allerdings reicht es nicht, einfach möglichst viel Protein zu essen. Entscheidend sind unter anderem Gesamtenergie, Qualität und Verteilung der Proteinaufnahme sowie regelmäßige körperliche Aktivität.

Der 7. September bietet deshalb einen guten Anlass, Muskeln nicht nur als Sportthema, sondern als Alltagsthema zu betrachten.

Was ist eigentlich Salami?

Salami gehört zur Gruppe der gereiften beziehungsweise fermentierten und getrockneten Fleischwaren.

Der Begriff steht nicht für eine einzige Wurst, sondern für eine große Familie unterschiedlicher Produkte.

Die Herstellung kann je nach Region und Rezeptur sehr unterschiedlich sein. Fleisch wird zerkleinert, mit Salz und Gewürzen versetzt und anschließend – abhängig vom Produkt – fermentiert, gereift und getrocknet.

Dadurch entstehen charakteristische Aromen, eine feste Konsistenz und eine längere Haltbarkeit.

The Nibble weist darauf hin, dass es eine sehr große Zahl unterschiedlicher Salamiarten gibt und dass beispielsweise auch Pepperoni, Chorizo, ‚Nduja oder Soppressata zur großen Familie der Salumi beziehungsweise Salami gerechnet werden können. (The Nibble Webzine Of Food Adventures)

Warum war Salami früher ein praktisches Lebensmittel?

Bevor moderne Kühlung und Tiefkühltechnik zur Verfügung standen, war Haltbarmachung eine zentrale Aufgabe der Lebensmittelverarbeitung.

Fleisch ist leicht verderblich. Durch Kombinationen aus Salz, Trocknung, Fermentation und Reifung konnten Produkte wesentlich länger aufbewahrt werden.

Das Prinzip ist kulturgeschichtlich ausgesprochen interessant.

Viele traditionelle Lebensmittel entstanden nämlich nicht, weil Menschen unbedingt eine bestimmte Spezialität erfinden wollten, sondern weil sie Lebensmittel über längere Zeit nutzbar machen mussten.

Salami ist damit auch ein Stück Geschichte der Ernährungssicherung.

Ist Salami ein gesundes Lebensmittel?

Salami kann Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung sein, sollte aber nicht mit einem besonders günstigen Grundnahrungsmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten gleichgesetzt werden.

Salami liefert Protein und Fett, enthält aber je nach Produkt auch relativ viel Salz und gesättigte Fettsäuren.

Außerdem gehört Salami zu den verarbeiteten Fleischwaren.

Für eine ausgewogene Ernährung ist deshalb vor allem die Häufigkeit entscheidend. Ein paar Scheiben auf einem Brot sind etwas anderes als täglich große Mengen verarbeiteter Fleischwaren.

Der Food Day kann daher auch als Anlass dienen, nicht nur zu fragen „Welche Salami schmeckt am besten?“, sondern auch:

„Wie häufig und in welcher Menge passt sie in meinen Speiseplan?“

Warum gibt es so viele verschiedene Salamiarten?

Salami ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Klima, regionale Tradition und verfügbare Zutaten Lebensmittel verändern.

Italienische Regionen besitzen jeweils eigene Spezialitäten. In anderen Ländern entwickelten sich wiederum andere Varianten.

Gewürze, Fleischsorte, Fettanteil, Reifungsdauer, Fermentation und Trocknung beeinflussen Geschmack und Konsistenz.

Manche Varianten sind mild, andere sehr würzig. Manche werden fein geschnitten, andere grob. Einige besitzen sichtbare Fettwürfel, andere eine wesentlich feinere Struktur.

Deshalb ist „Salami“ kulinarisch eher eine Familie von Produkten als ein einzelnes Lebensmittel.

Was ist ein Acorn Squash?

Der Acorn Squash – Eichelkürbis ist ein kleiner, gerippter Kürbis mit charakteristischer eichelähnlicher Form.

Er gehört zu den Winterkürbissen und wird vor allem in Nordamerika häufig verwendet.

Sein Fruchtfleisch kann je nach Sorte gelblich bis orange sein und besitzt einen leicht süßlichen, nussigen Geschmack.

The Nibble führt den National Acorn Squash Day am 7. September und nennt ihn als festen September-Food-Day. Auch weitere Food-Day-Kalender führen denselben Termin. (thenibble.com)

Warum ist der Eichelkürbis für die Küche interessant?

Der Eichelkürbis lässt sich hervorragend im Ganzen halbieren und im Ofen garen.

Nach dem Entfernen der Kerne kann die Schnittfläche beispielsweise mit etwas Öl, Kräutern und Gewürzen versehen werden.

Eine süße Variante kombiniert den Kürbis mit Zimt und einer kleinen Menge Ahornsirup. Herzhaft funktionieren beispielsweise Knoblauch, Thymian, Salbei oder Paprika.

Das macht ihn zu einem guten Beispiel dafür, dass Kürbis nicht nur für Suppe geeignet ist.

Gerade im Herbst kann ein gefüllter Kürbis sogar als eigenständiges Hauptgericht dienen.

Was steckt ernährungsphysiologisch im Kürbis?

Kürbis enthält viel Wasser und liefert vergleichsweise wenig Energie.

Je nach Sorte enthält er außerdem unter anderem Kohlenhydrate, Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe. Orangefarbenes Fruchtfleisch weist häufig auf Carotinoide hin.

Ein wichtiger Unterschied zu vielen industriell verarbeiteten Beilagen besteht darin, dass Kürbis als ganzes Lebensmittel mit relativ wenig Verarbeitung auf den Teller kommt.

Wer Kürbis röstet, muss deshalb nicht zwangsläufig viel Fett oder Zucker hinzufügen.

Wie könnte man Salami und Kürbis kombinieren?

Eine interessante Kombination wäre ein herbstliches Kürbisbrot.

Gerösteter Eichelkürbis wird mit Vollkornbrot, wenigen dünnen Scheiben Salami und beispielsweise etwas Feldsalat kombiniert.

Damit treffen unterschiedliche Geschmacksrichtungen aufeinander:

  • süßlich-nussiger Kürbis
  • würzige Salami
  • kräftiges Vollkornbrot
  • frischer Salat

Das Entscheidende ist dabei die Menge. Die Salami muss nicht die Hauptzutat sein, sondern kann als würzige Ergänzung dienen.

So wird aus einem klassischen Wurstbrot eine deutlich abwechslungsreichere Mahlzeit.

Was ist am Bierliebhaber-Tag interessant?

Der National Beer Lover’s Day – Tag der Bierliebhaber wird jährlich am 7. September geführt.

Er gehört zur Kategorie der informellen amerikanischen Food-and-Drink-Days. Es handelt sich nicht um einen offiziellen UN- oder staatlichen Feiertag.

Für NutriKunde ist der Termin vor allem wegen der Kulturgeschichte des Getränks interessant.

Bier gehört zu den ältesten alkoholischen Getränken der Menschheit und besitzt in vielen Regionen eine lange Tradition. Getreide, Wasser, Hefe und Hopfen beziehungsweise andere Gewürze bilden je nach Bierstil die Grundlage.

Die große Vielfalt reicht heute von alkoholfreien und alkoholarmen Bieren über Lager und Pils bis hin zu Stouts, Porters, Weizenbieren und zahlreichen Craft-Beer-Varianten.

Muss man am Bierliebhaber-Tag Alkohol trinken?

Nein.

Gerade aus Ernährungssicht ist das sogar eine interessante Frage.

Wer Alkohol vermeiden möchte, kann alkoholfreie oder sehr alkoholarme Varianten ausprobieren. Auch Malzgetränke oder alkoholfreie Bieralternativen können Teil einer Verkostung sein.

Der interessante Teil einer Bierverkostung muss nicht zwangsläufig der Alkohol sein.

Farbe, Geruch, Bitterkeit, Säure, Malzaromen, Hopfenaromen und Kohlensäure lassen sich auch ohne oder mit sehr wenig Alkohol vergleichen.

Damit wird aus dem Bierliebhaber-Tag eine sensorische Verkostung statt eines Trinkwettbewerbs.

Warum passt Bier geschmacklich zu Salami?

Salami besitzt häufig kräftige Salz-, Gewürz- und Umami-Noten.

Bier bringt je nach Sorte Bitterkeit, Kohlensäure, Malzsüße und unterschiedliche Aromastoffe mit.

Die Kohlensäure kann den Mund nach einem würzigen Bissen frisch wirken lassen. Ein mildes Lager kann beispielsweise anders wirken als ein stark gehopftes IPA.

Allerdings sollte eine solche Kombination nicht automatisch als ernährungsphysiologisch besonders sinnvoll dargestellt werden.

Geschmackliche Harmonie und gesundheitliche Bewertung sind zwei verschiedene Dinge.

Was kann saubere Luft mit einem Kürbisfeld zu tun haben?

Mehr, als man zunächst denkt.

Ein Kürbis ist das Ergebnis eines landwirtschaftlichen Produktionsprozesses. Dafür braucht es Boden, Wasser, Saatgut, Sonnenlicht, Arbeitskraft und geeignete klimatische Bedingungen.

Wenn Umweltbedingungen schlechter werden, kann dies landwirtschaftliche Systeme belasten.

Der internationale Luftreinigungstag lenkt den Blick deshalb auf eine Ebene, die beim Einkaufen leicht vergessen wird: Hinter jedem Lebensmittel steht ein Ökosystem.

Ein Kürbis aus dem Garten wirkt auf dem Teller sehr einfach. Seine Entstehung ist es nicht.

Wie lässt sich der 7. September praktisch nutzen?

Ein schönes Experiment besteht darin, drei Lebensmittel aus ganz unterschiedlichen Bereichen auszuwählen:

ein verarbeitetes Lebensmittel, beispielsweise Salami,

ein möglichst naturbelassenes Lebensmittel, beispielsweise Kürbis,

und

ein verarbeitetes Getränk, beispielsweise Bier oder alkoholfreies Bier.

Dann wird für jedes Produkt gefragt:

Woher kommt es?

Wie wurde es haltbar gemacht?

Welche Verarbeitungsschritte waren notwendig?

Welche Zutaten wurden hinzugefügt?

Wie wird es gelagert?

Wie viel Verpackung benötigt es?

Damit wird aus drei Lebensmitteln eine kleine Unterrichtsstunde über Ernährungssysteme.

Kleine Küchen-Challenge

„Vom Feld bis zum Teller“

Ein Kürbis wird gekauft oder aus dem eigenen Garten verwendet.

Dann wird versucht, seine Reise zurückzuverfolgen:

Saatgut → Anbau → Ernte → Transport → Handel → Küche → Teller.

Anschließend wird dasselbe mit Salami versucht.

Bei Salami wird die Kette komplizierter:

Tierhaltung → Futtermittel → Schlachtung → Fleischverarbeitung → Gewürze → Reifung → Verpackung → Transport → Handel → Teller.

Der Vergleich zeigt sehr anschaulich, dass unterschiedliche Lebensmittel völlig unterschiedliche Produktionsketten besitzen.

Mitmach-Aktion

„Ein Lebensmittel, eine Herkunftsgeschichte“

Ein Lebensmittel auswählen und seine Herkunftsgeschichte aufschreiben.

Das kann ein Kürbis vom Wochenmarkt, eine Salami aus der Region oder ein Brot aus der örtlichen Bäckerei sein.

Interessant sind dabei nicht nur Kilometerangaben, sondern auch Fragen wie:

Wer hat es hergestellt? Welche Rohstoffe stecken darin? Welche Verarbeitung war notwendig? Wie wurde es haltbar gemacht?

Damit wird aus einem gewöhnlichen Einkauf ein kleines Ernährungsexperiment.

Was ist für Menschen ab 60 besonders interessant?

Der 7. September lässt sich hervorragend nutzen, um Muskelgesundheit und Ernährung gemeinsam zu betrachten.

Mit zunehmendem Alter wird der Erhalt von Muskelkraft immer wichtiger für Selbstständigkeit und Alltag.

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichender Proteinversorgung kann dabei eine Rolle spielen. Ebenso wichtig bleibt regelmäßige Bewegung, angepasst an die persönlichen Möglichkeiten.

Ein einfacher Spaziergang, Treppensteigen, Kraftübungen oder gezielte Physiotherapie können unterschiedliche Bewegungsreize setzen.

Wichtig ist dabei, keine pauschalen Empfehlungen aus einem einzelnen Aktionstag abzuleiten. Individuelle Erkrankungen, Medikamente und körperliche Einschränkungen können die persönlichen Bedürfnisse verändern.

Welche weiteren Aktionstage gibt es?

Der 7. September ist erstaunlich dicht besetzt.

Neben den Ernährungstagen und den beiden großen Gesundheitsthemen finden sich unter anderem:

  • Internationaler Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel
  • Welttag der Duchenne-Aufklärung
  • Internationaler Tag der polizeilichen Zusammenarbeit
  • National Beer Lover’s Day
  • National Salami Day
  • National Acorn Squash Day
  • National Buy a Book Day
  • National Grateful Patient Day
  • World Field Epidemiology Day
  • in den USA außerdem Labor Day, der am ersten Montag im September stattfindet.

Nicht jeder dieser Termine muss auf NutriKunde einen eigenen Artikel erhalten. Interessant ist vielmehr, welche Themen sich sinnvoll mit Ernährung, Gesundheit, Umwelt oder Alltag verbinden lassen.

Was bleibt vom 7. September?

Der 7. September führt von der Salami zum Kürbis, vom Kürbis zur Landwirtschaft und von der Landwirtschaft zur Luftqualität.

Gleichzeitig erinnert der Welttag der Duchenne-Aufklärung daran, dass Gesundheit nicht nur aus Ernährung besteht. Bewegung, medizinische Versorgung, Zugang zu Informationen, Hilfsmittel und soziale Unterstützung können für Menschen mit Erkrankungen entscheidend sein. Das Motto 2026 „Access changes lives“ bringt diesen Gedanken auf den Punkt. (World Duchenne)

Und schließlich bleibt eine überraschend einfache Erkenntnis:

Ein Lebensmittel erzählt immer eine Geschichte über Rohstoffe, Menschen, Umwelt, Verarbeitung und Kultur.

Wer diese Geschichte kennt, betrachtet den Teller ein wenig anders.

Kurz & praktisch

  • 7. September 2026: Montag
  • Internationaler Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel: jährlich am 7. September
  • Welttag der Duchenne-Aufklärung: jährlich am 7. September
  • Motto 2026: „Access changes lives“
  • National Salami Day: informeller Food Day
  • National Acorn Squash Day: informeller Food Day
  • National Beer Lover’s Day: informeller Food-and-Drink-Day
  • Salami: gereifte beziehungsweise fermentierte und getrocknete Fleischware
  • Acorn Squash: Eichelkürbis
  • Küchenidee: gerösteter Kürbis mit Vollkornbrot und wenigen Scheiben Salami
  • Küchen-Challenge: Produktionsweg von Kürbis und Salami vergleichen
  • Mitmach-Aktion: Herkunftsgeschichte eines Lebensmittels recherchieren
  • Für Menschen ab 60: Ernährung, Bewegung und Muskelgesundheit gemeinsam betrachten

 

Der Internationale Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel und der World Duchenne Awareness Day wurden anhand der offiziellen UN-Angaben geprüft. Die Food Days für Salami, Eichelkürbis und Bier sind informelle Aktionstage und werden im Beitrag ausdrücklich nicht als offizielle Feiertage dargestellt.

Gerade bei den einzelnen Fragen steht nicht nur ein Fakt, sondern jeweils ein kleiner, eigenständiger Informationsblock, aus dem tatsächlich etwas gelernt werden kann. Beim 7. September gibt es dafür sogar eine besonders schöne Verbindung zwischen Salami, Kürbis, Bier, Luftqualität, Landwirtschaft und Duchenne-Muskeldystrophie.

Der 7. September ist seit 2024 auch offiziell als World Duchenne Awareness Day in der UN-Tagesliste verankert. Außerdem ist der 7. September der Internationale Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel. (Vereinte Nationen)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/