25. Dezember: Aktionstag für Weihnachtsgenuss, Familientraditionen und Kürbiskuchen
Der 25. Dezember gehört zu den bekanntesten Kalendertagen überhaupt. Für Millionen Menschen ist er der eigentliche Weihnachtstag, für andere ein religiöser Feiertag, ein Familientag oder schlicht ein Tag, an dem gemeinsam gegessen, erzählt und ausgeruht wird.
Auch kulinarisch ist der 25. Dezember außergewöhnlich interessant. Weihnachtsbraten, Fisch, Kartoffeln, Klöße, Gemüse, Gebäck, Schokolade und zahlreiche regionale Spezialitäten gehören zu den unterschiedlichen Festtraditionen. In den USA kommt mit dem National Pumpkin Pie Day noch ein ungewöhnlicher Food Day hinzu: Der Kürbiskuchen wird am 25. Dezember in verschiedenen amerikanischen Food-Kalendern gefeiert. The Nibble führt ihn ebenfalls für diesen Tag. (The Nibble)
Der 25. Dezember kann deshalb bei NutriKunde für etwas stehen, das gerade an Weihnachten leicht verloren geht:
Genuss muss nicht perfekt sein. Er darf persönlich, kulturell, familiär und voller Erinnerungen sein.
Weihnachten: Essen als Teil eines Festes
Weihnachten wird in vielen Familien stark über das Essen erlebt.
Schon der Duft aus der Küche kann Erinnerungen wecken: Rotkohl, Bratensoße, Zimt, Vanille, gebratene Äpfel, Fisch, Gans, Ente, Kartoffeln oder frisch gebackene Plätzchen.
Dabei gibt es nicht das eine deutsche Weihnachtsessen.
Während in manchen Familien bereits an Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen auf den Tisch kommen, wird andernorts am 25. Dezember ein großer Braten serviert. In Regionen und Familien haben sich ganz unterschiedliche Traditionen entwickelt.
Das Bundeszentrum für Ernährung nennt beispielsweise Putenbraten und Karpfen als mögliche Klassiker für die Festtage und verweist zugleich auf die große Vielfalt der Weihnachtsküche. (Bundeszentrum für Ernährung)
Genau diese Vielfalt ist interessant.
Denn ein Weihnachtsessen muss nicht einem Ideal entsprechen.
Es muss zur Familie passen.
Essen & Trinken: Heute darf das Festessen besonders sein
Weihnachten ist kein gewöhnlicher Alltagstag.
Deshalb darf auch das Essen besonders sein.
Ein Festessen kann aus mehreren Gängen bestehen. Es kann aber genauso gut aus einer Suppe, einem guten Brot und einem Lieblingsgericht bestehen.
Entscheidend ist nicht, möglichst viele Speisen auf den Tisch zu bringen.
Entscheidend ist, dass das Essen zum Anlass passt und möglichst wenig Stress verursacht.
Das BZfE empfiehlt für die Festtage unter anderem eine gute Vorbereitung, einfache beziehungsweise vertraute Gerichte und das frühzeitige Zubereiten bestimmter Komponenten. Das kann helfen, die Zeit am eigentlichen Festtag entspannter zu gestalten. (Bundeszentrum für Ernährung)
Rezeptidee: Weihnachtliche Ofenäpfel mit Nüssen
Eine einfache Idee für den 25. Dezember ist ein Dessert, das nicht viel zusätzliche Arbeit verursacht.
Für zwei bis vier Personen:
- 2–4 Äpfel
- eine kleine Handvoll gehackte Walnüsse oder Haselnüsse
- etwas Zimt
- nach Geschmack Rosinen
- eventuell ein wenig Honig
- etwas Zitronensaft
Die Äpfel waschen und das Kerngehäuse vorsichtig entfernen. Mit Nüssen, Rosinen und etwas Zimt füllen und im Ofen weich backen.
Wer möchte, serviert dazu Naturjoghurt, Quark oder eine kleine Kugel Eis.
Damit entsteht ein Dessert, das winterlich und festlich wirkt, ohne kompliziert zu sein.
National Pumpkin Pie Day: Kürbiskuchen am Weihnachtstag
Der National Pumpkin Pie Day wird in amerikanischen Food-Kalendern am 25. Dezember geführt. Er ist ein informeller Food Day, kein offizieller Feiertag der Vereinigten Staaten. The Nibble listet ihn ausdrücklich unter den Dezember-Food-Days. (The Nibble)
Kürbiskuchen ist vor allem mit der amerikanischen Küche verbunden. Typisch ist ein gebackener Kuchen mit einer cremigen Kürbisfüllung, Eiern, Milch oder Sahne und Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Muskat. (TheDayOf)
Interessant ist dabei die Verbindung zwischen Kürbis und Festtagsküche.
In Deutschland wird Kürbis heute vor allem mit Herbst und Halloween verbunden. In Nordamerika reicht seine kulinarische Bedeutung deutlich weiter in die Thanksgiving- und Weihnachtszeit hinein.
Ein Kürbiskuchen muss nicht riesig sein
Wer den Food Day aufgreifen möchte, muss natürlich keinen großen amerikanischen Pie backen.
Eine kleine Variante reicht völlig.
Auch ein Stück selbst gebackener Kürbiskuchen oder ein Dessert aus Kürbispüree, Joghurt, Zimt und Nüssen kann zum Anlass genommen werden, sich mit der Geschichte des Gerichts zu beschäftigen.
Wichtig ist dabei die korrekte Einordnung:
National Pumpkin Pie Day ist ein informeller amerikanischer Food Day und kein offizieller internationaler Feiertag.
Das macht ihn für den NutriKunde-Aktionskalender trotzdem interessant.
Warum Kürbis kulinarisch so vielseitig ist
Kürbis ist nicht nur für Kuchen geeignet.
Aus ihm lassen sich beispielsweise herstellen:
- Kürbissuppe
- Ofenkürbis
- Kürbisgemüse
- Kürbisrisotto
- Kürbisbrot
- Kürbispüree
- Kürbissalat
- Kürbiskuchen
- geröstete Kürbiskerne
Auch die Kerne sind interessant. Sie können geröstet über Suppen, Salate oder Gemüsegerichte gegeben werden.
Damit verbindet der Kürbis süße und herzhafte Küche.
Achtsam genießen statt Weihnachtsessen bewerten
Gerade an Weihnachten entstehen schnell zwei Extreme.
Entweder wird das Festessen als völlig unproblematisch betrachtet, sodass einfach immer weiter gegessen wird.
Oder es entsteht sofort ein schlechtes Gewissen, weil die Mahlzeit reichhaltiger als gewöhnlich war.
Beides muss nicht sein.
Das BZfE empfiehlt für die Weihnachtszeit einen bewussten Umgang mit großen Portionen und betont, dass langsames und achtsames Essen helfen kann, Genuss und Sättigung besser wahrzunehmen. Das Sättigungsgefühl benötigt außerdem etwas Zeit. (Bundeszentrum für Ernährung)
Ein kleiner Teller ist deshalb nicht automatisch „Diät“.
Eine zweite Portion ist aber auch kein Versagen.
Weihnachten darf Genuss bedeuten.
Eine schöne Regel für den 25. Dezember
Eine einfache Idee lautet:
Nicht alles gleichzeitig essen müssen.
Wer beispielsweise mehrere Desserts angeboten bekommt, kann bewusst auswählen.
Wer mehrere Beilagen liebt, muss nicht von jeder riesige Mengen nehmen.
Wer nach dem Hauptgericht satt ist, kann das Dessert später essen.
So bleibt das Essen ein Genuss und wird weniger zu einer Prüfung der Selbstbeherrschung.
Weihnachtsessen als Familiengeschichte
Vielleicht ist der 25. Dezember der beste Tag im Jahr, um einmal nicht nur über das heutige Essen zu sprechen.
Sondern über frühere Weihnachtsessen.
Fragen können sein:
- Was gab es Weihnachten in der Kindheit?
- Wer hat gekocht?
- Gab es ein Gericht, das jedes Jahr wiederkam?
- Wann wurde der Weihnachtsbraten vorbereitet?
- Gab es früher selbst gemachte Süßigkeiten?
- Welche Lebensmittel waren damals etwas Besonderes?
- Was wurde gegessen, wenn wenig Geld vorhanden war?
- Welche Tradition wurde irgendwann aufgegeben?
- Welche sollte wiederbelebt werden?
Dabei entstehen oft erstaunliche Geschichten.
Vielleicht war früher ein einfaches Gericht besonders wichtig.
Vielleicht wurde die Weihnachtsgans gemeinsam vorbereitet.
Vielleicht gab es Kartoffelsalat, weil die Familie am Heiligabend keine Zeit für ein großes Menü hatte.
Vielleicht war ein bestimmtes Gebäck nur einmal im Jahr erhältlich.
Solche Erinnerungen sind kulinarisches Kulturerbe im Kleinen.
Weihnachten weltweit: Nicht überall sieht das Festessen gleich aus
Der 25. Dezember wird in vielen Ländern gefeiert, aber die Speisen unterscheiden sich erheblich.
In Großbritannien gehören beispielsweise Christmas Pudding und Christmas Cake zur Festkultur.
In Italien können regional sehr unterschiedliche Weihnachtsgerichte auf den Tisch kommen.
In Polen spielen unter anderem Fisch und verschiedene traditionelle Speisen des Weihnachtsabends eine Rolle.
In vielen Ländern Lateinamerikas existieren eigene Weihnachtsgerichte, etwa Tamales oder verschiedene Fleisch- und Maisgerichte.
Und in den USA stehen je nach Familie Truthahn, Schinken, Roastbeef, Beilagen und natürlich Desserts auf dem Weihnachtstisch.
Der Kürbiskuchen ist dabei ein schönes Beispiel dafür, wie ein Lebensmittel zu einem kulturellen Symbol werden kann.
Ein Blick auf die Geschichte des Weihnachtsessens
Historische Weihnachtsessen waren keineswegs überall luxuriös.
Was auf den Tisch kam, hing von Region, Jahreszeit, Einkommen und verfügbaren Lebensmitteln ab.
Winter war früher eine schwierige Zeit für frische Lebensmittel.
Deshalb spielten haltbar gemachte Produkte eine wichtige Rolle:
- Getreide
- Hülsenfrüchte
- Kohl
- Kartoffeln
- eingekochtes Obst
- Trockenfrüchte
- Nüsse
- geräuchertes Fleisch
- Fisch
- eingelagertes Gemüse
Auch heute können diese Lebensmittel eine wichtige Rolle in einer winterlichen Küche spielen.
Das BZfE verweist beispielsweise auf traditionelle Früchtebrote, die ursprünglich auch dazu dienten, Obst für den Winter haltbar zu machen. (Bundeszentrum für Ernährung)
DIY-Idee: Das persönliche Weihnachtskochbuch
Der 25. Dezember eignet sich hervorragend, um mit einem persönlichen Weihnachtskochbuch zu beginnen.
Dafür braucht es zunächst nur eine digitale Datei oder ein Notizbuch.
Die erste Seite könnte heißen:
„Unsere Weihnachtsküche“
Danach jedes Jahr ergänzen:
2026
- Hauptgericht:
- Beilagen:
- Dessert:
- Lieblingsgebäck:
- Was besonders gut war:
- Was nächstes Jahr anders sein darf:
- Wer mitgekocht hat:
- Eine besondere Erinnerung:
Nach einigen Jahren entsteht daraus ein persönliches Familienarchiv.
Mitmach-Aktion: Ein Weihnachtsrezept weitergeben
Heute ein Familienmitglied nach einem Rezept fragen, das unbedingt erhalten bleiben sollte.
Dabei nicht nur die Zutaten notieren.
Auch die kleinen Geheimnisse:
„Wie lange ungefähr?“
„Woran sieht man, dass es fertig ist?“
„Welche Zutat wurde früher anders verwendet?“
„Was darf auf keinen Fall fehlen?“
Gerade solche mündlich überlieferten Angaben gehen schnell verloren.
Ein Rezept aufzuschreiben ist deshalb gleichzeitig eine kleine Form von Familiengeschichte.
Ernährung ab 60: Festessen und Nährstoffqualität verbinden
Auch an Weihnachten kann ein Festessen nährstoffreich sein.
Ein Hauptgericht kann beispielsweise kombiniert werden mit:
- Gemüse
- Kartoffeln oder anderen sättigenden Beilagen
- einer Eiweißquelle
- etwas Obst
- Nüssen oder Samen
- ausreichend Flüssigkeit
Dabei muss das Weihnachtsessen nicht „optimiert“ werden.
Ein festliches Essen darf festlich bleiben.
Gerade bei älteren Menschen kann es aber sinnvoll sein, nicht nur auf Süßigkeiten, Kuchen und Alkohol zu setzen, sondern auch während der Feiertage normale Mahlzeiten mit ausreichender Eiweiß- und Nährstoffversorgung beizubehalten.
Der 25. Dezember und das Trinken
Zum Weihnachtsessen gehören für viele Menschen besondere Getränke.
Wasser sollte dabei nicht vergessen werden.
Wer alkoholische Getränke trinkt, kann bewusst Pausen einlegen und zwischendurch Wasser trinken.
Für Menschen, die Medikamente einnehmen oder bestimmte Erkrankungen haben, können individuelle Gründe gegen Alkohol sprechen. Allgemeine Ernährungstipps ersetzen hier keine persönliche medizinische Beratung.
Auch alkoholfreie Alternativen können festlich sein:
- Mineralwasser mit Apfel und Zimt
- alkoholfreier Punsch
- Kräutertee
- Früchtetee
- Apfelsaftschorle
- alkoholfreier Sekt
Die kleine Weihnachts-Challenge
Heute wird ein einziges Lebensmittel ausgewählt, das normalerweise nur zu Weihnachten gegessen wird.
Zum Beispiel:
Lebkuchen, Marzipan, Rotkohl, Gans, Karpfen, Stollen oder Kürbiskuchen.
Dann drei Fragen beantworten:
- Warum gibt es dieses Lebensmittel bei uns gerade an Weihnachten?
- Seit wann gehört es zur Familie?
- Würde es uns fehlen, wenn es plötzlich nicht mehr auf dem Tisch stünde?
Die Antworten können überraschend sein.
Noch mehr Ideen für den 25. Dezember
- Ein altes Weihnachtsrezept aus der Familie suchen.
- Einen kleinen Kürbiskuchen backen.
- Eine internationale Weihnachtsküche kennenlernen.
- Gemeinsam alte Familienfotos anschauen.
- Zu einem Lieblingsgericht die Geschichte aufschreiben.
- Das Weihnachtsessen bewusst langsam genießen.
- Eine Runde spazieren gehen.
- Reste bereits für den 26. Dezember einplanen.
- Getränke und Lebensmittelvorräte prüfen.
- Einen Familienklassiker fotografieren.
- Das Rezept eines Familienmitglieds digitalisieren.
- Eine neue winterliche Gemüsebeilage ausprobieren.
- Eine kleine Portion eines unbekannten internationalen Weihnachtsgerichts probieren.
Was bleibt vom 25. Dezember?
Der 25. Dezember muss ernährungsphysiologisch kein „perfekter“ Tag sein.
Und er muss auch nicht möglichst gesund gestaltet werden.
Er darf ein Festtag sein.
Interessant wird Weihnachten dort, wo Essen mehr bedeutet als Kalorien und Nährstoffe: Wo ein Geruch Erinnerungen zurückbringt, ein Rezept Generationen verbindet und ein bestimmtes Gericht erzählt, woher eine Familie kommt.
Der amerikanische National Pumpkin Pie Day zeigt gleichzeitig, wie unterschiedlich Food Days entstehen können. Er ist kein offizieller Feiertag, sondern ein informeller kulinarischer Anlass – und gerade deshalb eine nette Möglichkeit, am Weihnachtstag einmal über den eigenen kulinarischen Tellerrand hinauszuschauen. (The Nibble)
Vielleicht ist die wichtigste Frage am 25. Dezember deshalb nicht:
„War das Essen gesund genug?“
Sondern:
„Was hat dieses Essen heute mit uns gemacht – und welche Erinnerung nehmen wir davon mit?“
Kurz & praktisch: Die besten Ideen für den 25. Dezember
- Weihnachtsessen bewusst genießen
- Familienrezepte sammeln
- Weihnachtsessen aus der Kindheit erzählen
- Kürbiskuchen kennenlernen
- National Pumpkin Pie Day als informellen Food Day entdecken
- Wasser zum Festessen trinken
- Gemüse und Eiweißquellen nicht vergessen
- Reste für den nächsten Tag einplanen
- Familienkochbuch beginnen
- Weihnachtsfotos und Rezepte zusammenführen
- internationale Weihnachtsküchen entdecken
- Lieblingsgericht des Jahres dokumentieren
- nach dem Essen spazieren gehen
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/