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22. Oktober: Nüsse, Brezeln und Mineralwasser– Schöne Inspirationen für 60 plus

Nüsse, Brezeln und Mineralwasser: Was drei Alltagsklassiker über Gesundheit, Bekömmlichkeit und Genuss verraten

Nüsse knacken, in eine frische Brezel beißen oder ein Glas prickelndes Mineralwasser einschenken: Manchmal sind es die einfachen Dinge, die eine Mahlzeit besonders machen. Nüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Brezeln gehören zu den vertrauten Backwaren der deutschen Esskultur und schmecken zum Frühstück ebenso wie zur Brotzeit. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser sorgt für ein prickelndes Mundgefühl und kann helfen, den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Doch wie gesund sind diese Lebensmittel tatsächlich, worauf kommt es bei der Auswahl an und welche Varianten sind im Alltag ab 60 plus besonders praktisch?

Der 22. Oktober bringt drei unterschiedliche Ernährungsthemen zusammen: den Tag der Nuss – National Nut Day, den Brezel-Tag – Eat a Pretzel Day und den Tag des Mineralwassers mit Kohlensäure – National Sparkling Water Day. Die drei Anlässe haben unterschiedliche Hintergründe. Der Tag der Nuss wird mit einer britischen Initiative zur Unterstützung von Nussproduzenten und fairem Handel in Verbindung gebracht. Der Brezel-Tag und der Tag des kohlensäurehaltigen Wassers gehören zu den informellen kulinarischen Aktionstagen, die vor allem in internationalen Kalendern geführt werden. Keiner dieser Anlässe ist ein offizieller UN-Welttag.

Gerade für die Generation 60 plus lohnt sich ein genauer Blick auf diese drei Lebensmittel. Nüsse sind nährstoffreich, aber energiereich und nicht für jeden leicht zu kauen. Brezeln sind praktisch, können jedoch viel Salz enthalten und liefern je nach Sorte unterschiedlich viele Ballaststoffe. Mineralwasser wiederum ist nicht nur eine Frage des Geschmacks: Entscheidend sind auch die persönliche Verträglichkeit, die Trinkmenge und bei bestimmten Erkrankungen der Mineralstoffgehalt.

Gesunde Ernährung muss dabei nicht kompliziert sein. Oft helfen bereits kleine Veränderungen: eine Handvoll ungesalzener Nüsse statt einer stark gesalzenen Knabberei, eine abwechslungsreich belegte Brezel statt einer reinen Weißmehlmahlzeit oder ein Glas Wasser in Reichweite, das zum regelmäßigen Trinken einlädt.

Was ist am 22. Oktober 2026?

  • National Nut Day – Tag der Nuss: Nährstoffreiche Kerne, gesunde Fette, regionale Erzeugung und bewusster Snackgenuss.

  • Eat a Pretzel Day – Brezel-Tag: Traditionelles Laugengebäck, Salzgehalt, Mehlwahl und abwechslungsreiche Beläge.

  • National Sparkling Water Day – Tag des kohlensäurehaltigen Wassers: Flüssigkeitsversorgung, Kohlensäure, Mineralstoffe und individuelle Verträglichkeit.

Diese drei Themen lassen sich wunderbar in den Alltag integrieren. Sie stehen für unterschiedliche Bedürfnisse: Nüsse können eine kleine Zwischenmahlzeit bereichern, Brezeln sind ein vertrauter Bestandteil der Brotzeit und Wasser bleibt ein grundlegendes Getränk für den Tag. Entscheidend ist nicht, einzelne Lebensmittel als uneingeschränkt gesund oder ungesund einzuordnen. Vielmehr kommt es auf Menge, Zubereitung, Zusammensetzung und persönliche Verträglichkeit an.

1. National Nut Day: Warum eine kleine Handvoll Nüsse so wertvoll sein kann

Der Tag der Nuss wird jährlich am 22. Oktober begangen. Im englischsprachigen Raum ist er als National Nut Day bekannt. Als Initiator wird die britische Organisation beziehungsweise das Unternehmen Liberation Foods genannt, das auf die Situation kleiner Nussproduzenten und die Bedeutung fairer Handelsbedingungen aufmerksam machen wollte. Die genaue Entstehungsgeschichte ist nicht in allen Einzelheiten gesichert. Als informeller Ernährungstag ist der Anlass dennoch eine gute Gelegenheit, Nüsse nicht nur als Knabberei, sondern auch als vielseitige Zutat in der Küche zu betrachten.

Nüsse sind seit Jahrhunderten Bestandteil menschlicher Ernährung. Sie lassen sich trocken lagern, sind vielseitig verwendbar und liefern auf kleinem Raum eine beachtliche Menge an Nährstoffen. Im Herbst passen sie besonders gut in die Küche: Walnüsse werden geerntet, Haselnüsse finden sich in Gebäck und Müslis, und Mandeln oder Cashewkerne bereichern zahlreiche herzhafte und süße Speisen.

Was steckt in Nüssen?

Nüsse enthalten je nach Sorte unterschiedliche Mengen an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Walnüsse liefern beispielsweise Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Mandeln sind unter anderem für ihren Gehalt an Vitamin E bekannt, während Haselnüsse ebenfalls Vitamin E und verschiedene Mineralstoffe beitragen. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich von Sorte zu Sorte.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, täglich eine kleine Handvoll Nüsse und Samen zu essen. Als praktische Orientierung gelten ungefähr 25 Gramm. Die Empfehlung bezieht sich auf eine abwechslungsreiche Ernährung und bedeutet nicht, dass größere Mengen automatisch gesünder wären.

Nüsse enthalten viel Fett und liefern deshalb relativ viel Energie. Das ist nicht grundsätzlich nachteilig: Ein großer Teil des Fettes besteht aus ungesättigten Fettsäuren. Trotzdem kann es sinnvoll sein, die Menge bewusst zu wählen, insbesondere wenn Nüsse zusätzlich zu bereits reichhaltigen Mahlzeiten gegessen werden.

Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln und Cashewkerne: Welche Unterschiede gibt es?

Walnüsse

Walnüsse schmecken leicht herb und passen zu Haferflocken, Salaten, Gemüsegerichten und Backwaren. Ihr Fett enthält einen vergleichsweise hohen Anteil an Alpha-Linolensäure. Dazu kommen Eiweiß, Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe. Im Herbst können frisch geerntete Walnüsse aus heimischen Gärten oder von regionalen Erzeugern erhältlich sein. Im Handel stammen viele Walnüsse dagegen aus Importen, beispielsweise aus Kalifornien.

Haselnüsse

Haselnüsse haben ein kräftiges Aroma und werden häufig in Müslis, Kuchen, Brotaufstrichen und Süßspeisen verwendet. Sie enthalten unter anderem ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Ballaststoffe. Geröstete Haselnüsse entwickeln ein besonders intensives Aroma. Beim Rösten in einer Pfanne genügt eine kurze Zeit bei mäßiger Hitze; die Kerne sollten regelmäßig bewegt werden, damit sie nicht verbrennen.

Mandeln

Mandeln sind botanisch keine echten Nüsse, sondern die Samen einer Steinfrucht. In der Küche zählen sie dennoch zu den klassischen Nusszutaten. Sie passen gehackt ins Müsli, gemahlen in Kuchen und als Mandelmus auf Brot. Mandelmus kann eine Alternative zu süßen Schokoladenaufstrichen sein, sollte aber ebenfalls als energiereiche Zutat betrachtet werden.

Cashewkerne

Cashewkerne besitzen ein mildes, leicht süßliches Aroma. Sie eignen sich für Gemüsepfannen, cremige Saucen und selbst gemachte Aufstriche. Auch sie sind botanisch keine echten Nüsse. Ernährungspraktisch liefern sie unter anderem ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und Mineralstoffe.

Diese Unterschiede zeigen: Eine einzige „gesündeste Nuss“ lässt sich nicht pauschal bestimmen. Entscheidend ist die Vielfalt und die Frage, wie Nüsse in den persönlichen Speiseplan passen.

Sind Nüsse gut für Herz und Kreislauf?

Der regelmäßige Verzehr von Nüssen kann Teil einer herzgesundheitsfördernden Ernährung sein. Studien bringen einen angemessenen Nussverzehr mit günstigen Effekten auf bestimmte Blutfettwerte und das Herz-Kreislauf-Risiko in Verbindung. Das bedeutet allerdings nicht, dass Nüsse Erkrankungen verhindern oder Medikamente ersetzen könnten. Die Wirkung hängt vom gesamten Lebensstil und der Ernährung ab.

Besonders sinnvoll ist es, Nüsse als Ersatz für weniger günstige Knabbereien zu betrachten. Eine kleine Portion ungesalzener Walnüsse oder Mandeln kann beispielsweise Chips oder stark gesalzene Knabbermischungen ersetzen. Werden Nüsse dagegen zusätzlich zu vielen anderen energiereichen Snacks gegessen, steigt auch die Energiezufuhr.

Nüsse ab 60 plus: Was tun bei Kauproblemen?

Nüsse sind fest und knackig. Für Menschen mit empfindlichen Zähnen, schlecht sitzendem Zahnersatz oder eingeschränktem Kauvermögen können ganze Kerne deshalb schwierig sein. Das bedeutet nicht, dass grundsätzlich auf ihren Geschmack und ihre Nährstoffe verzichtet werden muss.

Eine praktische Lösung ist, Nüsse fein zu mahlen oder zu hacken. Gemahlene Haselnüsse können in Haferbrei eingerührt, fein gehackte Walnüsse über weiches Gemüse gestreut und glattes Nussmus auf Brot oder in Joghurt gegeben werden. Dadurch verändert sich die Konsistenz, während ein Teil der Nährstoffe erhalten bleibt.

Bei ausgeprägten Schluckstörungen ist allerdings Vorsicht nötig: Auch fein gehackte Nüsse können für manche Betroffene ungeeignet sein. Hier sollte die passende Konsistenz individuell abgestimmt werden.

Nüsse richtig lagern

Nüsse enthalten Fett, das bei ungünstiger Lagerung ranzig werden kann. Wärme, Licht und Luft beschleunigen diesen Prozess. Deshalb sollten sie kühl, trocken und gut verschlossen aufbewahrt werden. Geschälte und gemahlene Nüsse verderben meist schneller als unversehrte Kerne.

Ein muffiger, stechender oder deutlich ranziger Geruch ist ein Grund, die Nüsse nicht mehr zu verwenden. Bei selbst gesammelten Nüssen müssen außerdem beschädigte, verschimmelte oder auffällig verfärbte Exemplare aussortiert werden.

Küchenidee zum Tag der Nuss: Ein Esslöffel fein gehackte Walnüsse im Haferbrei, etwas gemahlene Haselnuss im Naturjoghurt oder ein dünner Aufstrich aus Mandelmus auf Vollkornbrot bringen Abwechslung in den Speiseplan. So lassen sich Nüsse verwenden, ohne dass eine große Portion nötig ist.

Nussallergien nicht vergessen

Nüsse und Erdnüsse können schwere allergische Reaktionen auslösen. Erdnüsse gehören botanisch zu den Hülsenfrüchten, werden im Alltag aber häufig gemeinsam mit Schalenfrüchten behandelt. Bei einer bekannten Allergie muss die jeweilige Verträglichkeit beachtet werden. Auch bei selbst gemachten Nussmischungen, Gebäck oder Aufstrichen sollten die Zutaten eindeutig erkennbar sein.

Bei gemeinsamen Mahlzeiten, in Seniorengruppen oder bei Familienfeiern ist es daher sinnvoll, Nüsse nicht unkenntlich in Speisen zu verstecken und auf bekannte Allergien Rücksicht zu nehmen.

2. Eat a Pretzel Day: Was die Brezel über Salz, Mehl und eine gute Brotzeit verrät

Der Eat a Pretzel Day wird jährlich am 22. Oktober in verschiedenen amerikanischen Kalendern für kulinarische Aktionstage aufgeführt. Er ist vom ebenfalls bekannten National Pretzel Day am 26. April zu unterscheiden. Der Oktober-Termin ist ein informeller Anlass, der sich der Brezel und ihren unterschiedlichen Varianten widmet.

In Deutschland ist die Brezel weit mehr als ein Gebäckstück. Besonders in Süddeutschland gehört sie zur traditionellen Brotzeit, zum Frühstück oder zum kleinen Imbiss zwischendurch. Ob frisch vom Bäcker, mit Butter bestrichen oder mit Käse belegt: Ihre Beliebtheit beruht auf der Kombination aus weichem Inneren, aromatischer Kruste und dem typischen Geschmack der Lauge.

Was unterscheidet eine Laugenbrezel von anderen Backwaren?

Die klassische Laugenbrezel wird aus einem Teig geformt und vor dem Backen mit einer geeigneten Lauge behandelt. Dadurch entsteht die charakteristische braune Oberfläche mit ihrem besonderen Aroma. Anschließend wird häufig grobes Salz aufgestreut.

Die Zutaten sind vergleichsweise einfach: Mehl, Wasser, Hefe oder ein anderes geeignetes Triebmittel, Salz und je nach Rezept Fett. Ernährungsphysiologisch hängt die Zusammensetzung von Größe, Rezeptur und Herstellung ab.

Eine klassische Brezel aus hellem Weizenmehl liefert vor allem Kohlenhydrate. Sie enthält meist weniger Ballaststoffe als ein Vollkornbrot. Das macht sie nicht zu einem grundsätzlich ungeeigneten Lebensmittel, bedeutet aber, dass sie allein nicht unbedingt lange sättigt oder eine besonders ballaststoffreiche Mahlzeit darstellt.

Wie viel Salz steckt in einer Brezel?

Ein wichtiger Punkt ist das Salz. Es befindet sich nicht nur im Teig, sondern häufig auch auf der Oberfläche. Die tatsächliche Menge schwankt je nach Bäckerei, Größe und Rezeptur erheblich.

Wer den Salzkonsum reduzieren möchte, kann beim Einkauf nach einer weniger stark bestreuten Variante fragen oder überschüssige Salzkörner vor dem Essen entfernen. Das verändert den Salzgehalt allerdings nur teilweise, denn Salz ist auch im Teig enthalten.

Für eine ausgewogene Brotzeit muss die Brezel deshalb nicht verschwinden. Entscheidend ist, was über den gesamten Tag gegessen wird. Wenn bereits viele salzreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen, kann eine weniger stark gesalzene Backware eine sinnvolle Wahl sein.

Welche Beilagen machen aus einer Brezel eine ausgewogenere Mahlzeit?

Eine Brezel lässt sich gut mit anderen Lebensmittelgruppen kombinieren. Ein Belag oder eine Beilage mit Eiweiß, Gemüse und gegebenenfalls Vollkornprodukten ergänzt die Mahlzeit.

Mögliche Kombinationen sind:

  • Brezel mit Kräuterquark: Quark liefert Eiweiß und lässt sich mit Schnittlauch, Petersilie oder anderen Kräutern aromatisieren.

  • Brezel mit Frischkäse und Gurke: Eine einfache Kombination, die cremige Konsistenz und frisches Gemüse verbindet.

  • Brezel mit Hummus und weicher Paprika: Hummus aus Kichererbsen ergänzt pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.

  • Brezel mit Ei und Tomate: Ei liefert Eiweiß; Tomaten bringen Frische und Abwechslung.

  • Brezel mit Käse und einer Gemüsebeilage: Eine vertraute Brotzeit, die je nach Käsesorte unterschiedlich viel Fett und Salz enthält.

Diese Kombinationen sind keine starren Ernährungsregeln. Sie zeigen vielmehr, wie eine einfache Backware Teil einer abwechslungsreicheren Mahlzeit werden kann.

Ist eine Brezel am Abend schwer verdaulich?

Ob eine Brezel gut bekömmlich ist, hängt unter anderem von der Portionsgröße, dem Belag und der individuellen Verdauung ab. Eine kleine Brezel mit einem milden Belag kann für viele Menschen eine unkomplizierte Mahlzeit sein. Eine sehr große Portion mit reichlich Butter, fettreichem Käse und weiteren salzigen Beilagen kann dagegen schwerer im Magen liegen.

Bei empfindlicher Verdauung kann es helfen, langsam zu essen und die Portionsgröße anzupassen. Auch die Frische und Beschaffenheit des Gebäcks spielen eine Rolle. Sehr harte oder trockene Brezeln können bei Kauproblemen unangenehm sein.

Brezeln ab 60 plus: Auf Konsistenz und Kaukomfort achten

Frisch gebackene Brezeln besitzen häufig eine weiche Krume und eine kräftigere Kruste. Bei eingeschränktem Kauvermögen kann gerade die Kruste Schwierigkeiten bereiten. Eine weichere Backware oder ein anderes Brot kann dann praktischer sein.

Auch der Belag sollte zu den persönlichen Bedürfnissen passen. Ein weicher Kräuterquark, ein milder Frischkäse oder ein fein pürierter Hülsenfruchtaufstrich lässt sich leichter essen als ein harter, trockener Belag.

Bei medizinisch festgestellten Schluckproblemen reicht es nicht aus, lediglich weiche Lebensmittel auszuwählen. Dann müssen Konsistenz und Zubereitung individuell geeignet sein.

Laugengebäck und Vollkorn: Muss es immer die klassische Brezel sein?

Wer mehr Ballaststoffe aufnehmen möchte, kann gelegentlich Vollkorngebäck wählen. Vollkornmehl enthält grundsätzlich mehr Bestandteile des ganzen Getreidekorns als stark ausgemahlenes Mehl. Dadurch kann es mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefern.

Eine Vollkornbrezel ist jedoch nicht überall erhältlich, und auch sie kann viel Salz enthalten. Deshalb lohnt sich ein Blick auf das konkrete Produkt statt auf die Bezeichnung allein.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine klassische Brezel mit einer ballaststoffreichen Beilage zu kombinieren, etwa einem Gemüseaufstrich oder einer Portion Gemüse. Das kann die Mahlzeit ergänzen, ohne vertraute Essgewohnheiten grundsätzlich verändern zu müssen.

Küchenidee zum Brezel-Tag: Eine kleine Brezel wird mit Kräuterquark bestrichen und mit fein geschnittenen Gurkenstücken ergänzt. Dazu passen Tomaten oder eine kleine Schale Gemüsesuppe. So entsteht aus einem beliebten Backwarenklassiker eine abwechslungsreichere Brotzeit.

Die Brezel zeigt, dass eine bewusste Ernährung nicht darin bestehen muss, traditionelle Lebensmittel zu verbannen. Oft reicht es, ihre Eigenschaften zu kennen und sie passend zu ergänzen.

3. National Sparkling Water Day: Ist Mineralwasser mit Kohlensäure besser als stilles Wasser?

Der National Sparkling Water Day wird am 22. Oktober begangen und ist seit 2023 in verschiedenen amerikanischen Kalendern für kulinarische Aktionstage verzeichnet. Der Anlass widmet sich Wasser mit Kohlensäure und der Frage, welche Rolle prickelnde Getränke im Alltag spielen. Es handelt sich um einen informellen Food Day, nicht um einen offiziellen internationalen Gesundheitstag.

Wasser gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der menschlichen Ernährung. Es dient unter anderem als Lösungs- und Transportmittel, unterstützt die Temperaturregulation und ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Da der Körper Wasser fortlaufend verliert, muss regelmäßig Flüssigkeit aufgenommen werden.

Ob das Wasser still ist oder prickelt, ist dabei vor allem eine Frage der persönlichen Vorlieben und Verträglichkeit. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser kann ebenso zur Flüssigkeitsversorgung beitragen wie stilles Wasser. Es gibt keinen allgemeinen Grund, weshalb gesunde Erwachsene grundsätzlich die eine Variante der anderen vorziehen müssten.

Was bedeutet Kohlensäure eigentlich?

Die prickelnde Wirkung entsteht durch gelöstes Kohlendioxid. Wird die Flasche geöffnet, sinkt der Druck, und ein Teil des gelösten Gases tritt aus. Im Glas bilden sich Bläschen, die beim Trinken das charakteristische Prickeln erzeugen.

Die Kohlensäure verändert das Mundgefühl und kann dazu beitragen, dass Wasser erfrischender wahrgenommen wird. Manche Menschen trinken dadurch lieber und regelmäßiger. Andere empfinden stark kohlensäurehaltiges Wasser als unangenehm oder bemerken nach dem Trinken ein Völlegefühl.

Entscheidend ist deshalb nicht, welche Wasserart vermeintlich gesünder ist, sondern welche Variante gut schmeckt, vertragen wird und das regelmäßige Trinken erleichtert.

Mineralwasser ist nicht gleich Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und wird amtlich anerkannt. Es besitzt eine charakteristische Zusammensetzung an Mineralstoffen, die je nach Quelle unterschiedlich ausfällt.

Manche Mineralwässer enthalten vergleichsweise viel Calcium, andere mehr Magnesium oder Natrium. Auch der Kohlensäuregehalt unterscheidet sich. Die Bezeichnungen „still“, „medium“ und „classic“ helfen bei der Orientierung, geben aber nicht automatisch Auskunft über die Mineralstoffzusammensetzung.

Wer Mineralwasser gezielt als Mineralstoffquelle nutzen möchte, kann die Angaben auf dem Etikett vergleichen. Calcium und Magnesium sind beispielsweise wichtige Mineralstoffe für Knochen, Muskeln und zahlreiche Körperfunktionen. Wie viel ein Wasser davon liefert, hängt von der jeweiligen Quelle ab.

Allerdings muss Mineralwasser nicht möglichst viele Mineralstoffe enthalten, um als Getränk geeignet zu sein. Eine ausgewogene Ernährung liefert ebenfalls Mineralstoffe. Die Bedeutung des Wassers für die Flüssigkeitsversorgung bleibt davon unabhängig.

Natrium im Mineralwasser: Wann lohnt sich ein Blick auf das Etikett?

Natrium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der unter anderem am Flüssigkeitshaushalt und an der Funktion von Nerven und Muskeln beteiligt ist. Zusammen mit Chlorid ist es ein Bestandteil von Kochsalz.

Bei der Auswahl von Mineralwasser kann der Natriumgehalt für bestimmte Menschen eine Rolle spielen. Wer aus medizinischen Gründen auf die Natriumzufuhr achten soll, kann natriumärmere Sorten bevorzugen. Die konkrete Auswahl sollte zu den individuellen Empfehlungen passen.

Umgekehrt ist ein hoher Mineralstoffgehalt nicht automatisch ein Vorteil. Es kommt auf die gesamte Ernährung, den Bedarf und mögliche gesundheitliche Einschränkungen an. Bei bestimmten Erkrankungen kann eine gezielte Auswahl sinnvoll sein; für die meisten Menschen genügt es, ein gut verträgliches Wasser zu wählen.

Macht Kohlensäure den Magen empfindlich?

Kohlensäurehaltiges Wasser kann bei manchen Menschen Aufstoßen, Völlegefühl oder Blähungen begünstigen. Das liegt daran, dass mit dem Getränk Kohlendioxid aufgenommen wird, das teilweise wieder entweicht. Besonders große Mengen oder sehr stark kohlensäurehaltige Getränke können unangenehm sein.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Kohlensäure generell ungesund ist. Wer sie gut verträgt, kann prickelndes Wasser ohne Bedenken als alltägliches Getränk nutzen. Bei empfindlichem Magen kann es dagegen helfen, stilles oder nur leicht kohlensäurehaltiges Wasser auszuprobieren.

Auch die Trinkgeschwindigkeit macht einen Unterschied. Wer sehr schnell große Mengen trinkt, schluckt möglicherweise mehr Luft und bemerkt eher ein Druckgefühl. Kleine Schlucke über den Tag verteilt können angenehmer sein.

Bei häufigem oder ausgeprägtem Sodbrennen ist es sinnvoll, die individuelle Verträglichkeit zu beobachten. Kohlensäurehaltige Getränke können bei manchen Menschen Beschwerden verstärken, sind aber nicht bei allen Betroffenen problematisch.

Wassertrinken ab 60 plus: Warum Regelmäßigkeit wichtig ist

Mit zunehmendem Alter kann das Durstempfinden bei manchen Menschen nachlassen. Dadurch besteht die Gefahr, dass über den Tag verteilt weniger getrunken wird, als der Körper benötigt. Hinzu kommen mögliche Einschränkungen der Beweglichkeit, bestimmte Medikamente oder Situationen, in denen der Zugang zu Getränken nicht selbstverständlich ist.

Eine praktische Hilfe ist, Wasser gut erreichbar bereitzustellen. Ein Glas am Frühstückstisch, eine Flasche in der Küche oder ein Getränk zu den Mahlzeiten können daran erinnern, regelmäßig zu trinken. Wer häufig unterwegs ist, kann eine geeignete Trinkflasche mitnehmen.

Für gesunde Erwachsene nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Orientierung rund 1,5 Liter Getränke am Tag. Der tatsächliche Bedarf kann sich durch Hitze, körperliche Aktivität, Fieber oder andere Umstände verändern. Bei bestimmten Erkrankungen, insbesondere wenn die Flüssigkeitszufuhr ärztlich begrenzt werden muss, gelten individuelle Empfehlungen.

Wasser ist dabei nicht die einzige Flüssigkeitsquelle. Ungesüßte Tees und andere geeignete Getränke können ebenfalls beitragen. Auch wasserreiche Lebensmittel wie Suppen, Gurken oder Melonen liefern Flüssigkeit. Alkoholische Getränke sind dagegen keine geeignete Strategie, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Wie lässt sich regelmäßiges Trinken angenehmer gestalten?

Nicht jeder empfindet Wasser als besonders geschmackvoll. Hier können einfache Varianten helfen, ohne dass Zucker oder Sirup nötig sind.

  • Zitronen- oder Orangenscheiben verleihen dem Wasser ein frisches Aroma.

  • Minze oder Zitronenmelisse bringen eine kräuterige Note.

  • Gurkenscheiben sorgen für einen milden Geschmack.

  • Beeren können Wasser aromatisieren und optisch abwechslungsreicher machen.

Die Zutaten sollten frisch sein und hygienisch verarbeitet werden. Aromatisiertes Wasser muss nicht süß schmecken, um abwechslungsreich zu sein.

Alltagstipp: Ein Krug mit Wasser und wenigen Scheiben Zitrone kann morgens vorbereitet und über den Tag verteilt getrunken werden. Wer Kohlensäure gut verträgt, kann dafür prickelndes Mineralwasser verwenden. Bei empfindlichem Magen ist stilles Wasser möglicherweise angenehmer.

4. Nüsse, Brezeln und Mineralwasser: Wie passt alles zusammen?

Die drei Aktionstage zeigen, wie unterschiedlich alltägliche Lebensmittel zur Ernährung beitragen können. Nüsse liefern wertvolle Fette, Eiweiß und Ballaststoffe. Brezeln bringen Kohlenhydrate auf den Speiseplan und lassen sich mit eiweißreichen oder gemüsereichen Beilagen ergänzen. Wasser unterstützt die Flüssigkeitsversorgung und kann je nach Geschmack still oder prickelnd getrunken werden.

Eine einfache Zwischenmahlzeit könnte beispielsweise aus einer kleinen Portion ungesalzener, fein gehackter Nüsse, einer Scheibe Brot oder einem Stück Brezel und einem Glas Mineralwasser bestehen. Das ist keine zwingende Kombination und auch nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Es zeigt aber, dass bewusste Ernährung aus mehreren Bausteinen besteht.

Gerade ab 60 plus sollte die Lebensmittelauswahl nicht nur nach Nährwerttabellen beurteilt werden. Geschmack, Kauvermögen, Verträglichkeit, Appetit und persönliche Vorlieben spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Lebensmittel, das theoretisch viele Nährstoffe liefert, hilft wenig, wenn es nicht gern gegessen oder schlecht vertragen wird.

Deshalb sind kleine, praktikable Anpassungen oft sinnvoller als strenge Regeln. Nüsse können gemahlen werden, eine Brezel lässt sich mit Kräuterquark und Gemüse kombinieren, und Mineralwasser kann in der Variante gewählt werden, die das regelmäßige Trinken erleichtert.

Auch die Herkunft verdient Aufmerksamkeit. Bei Nüssen lohnt sich gelegentlich ein Blick auf das Herkunftsland, denn ein großer Teil der in Deutschland verkauften Ware wird importiert. Heimische Walnüsse und Haselnüsse können eine regionale Alternative sein, sofern sie verfügbar sind. Bei Brezeln bieten örtliche Bäckereien die Möglichkeit, nach Zutaten, Vollkornvarianten oder weniger stark gesalzenem Gebäck zu fragen.

Gesunde Ernährung muss nicht außergewöhnlich oder teuer sein. Oft sind es gerade die vertrauten Lebensmittel, bei denen kleine Veränderungen den Alltag erleichtern. Entscheidend bleibt die gesamte Ernährungsweise und nicht ein einzelner Aktionstag.

Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

Was steckt wirklich hinter den kleinen Dingen, die täglich auf unserem Tisch landen?

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/

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