15. Oktober: Tag des Hähnchens nach Jägerart, Tag des gebratenen Fasans, Käse & Pilz – Inspirationen für 60 plus …
Was wird am 15. Oktober gefeiert?
Der 15. Oktober ist ein interessanter Termin für alle, die Freude an herbstlicher Küche haben. Die kulinarischen Aktionstage stammen überwiegend aus den USA und gehören zu den sogenannten Food Holidays. Sie sind keine offiziellen internationalen Gedenk- oder Welttage, bieten aber schöne Anlässe, sich mit traditionellen Gerichten und besonderen Zutaten zu beschäftigen.
Zu den wiederkehrenden kulinarischen Anlässen zählen:
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National Chicken Cacciatore Day – Tag des Hähnchens nach Jägerart
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National Roast Pheasant Day – Tag des gebratenen Fasans
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National Mushroom Day – Tag der Pilze
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National Cheese Curd Day – Tag der Käsebruchstücke, insbesondere in den USA bekannt
Gerade die Kombination aus Geflügel, Pilzen und Käse eröffnet viele Möglichkeiten. Dabei muss es keineswegs immer ein aufwendiger Sonntagsbraten sein. Auch eine kleine Portion Hähnchen mit Pilzgemüse, eine cremige Käsesuppe oder eine herzhafte Pilzpfanne passen zu diesem herbstlichen Küchenthema.
Hähnchen nach Jägerart – ein Klassiker mit italienischen Wurzeln
Hähnchen nach Jägerart klingt zunächst nach einem typisch deutschen Gericht. Tatsächlich führt die kulinarische Spur nach Italien. Dort ist Pollo alla Cacciatora bekannt – ein traditionelles Schmorgericht, dessen Name sinngemäß Hähnchen nach Art der Jäger bedeutet.
Die italienische Küche kennt zahlreiche regionale Varianten. Häufig werden Hähnchenteile mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Kräutern und manchmal auch Pilzen geschmort. Je nach Gegend kommen Weißwein oder Rotwein, Oliven, Kapern und unterschiedliche Gewürze hinzu. Das Ergebnis ist ein aromatisches Gericht, bei dem das Fleisch langsam in einer würzigen Sauce gart.
Die Bezeichnung Jägerart steht dabei nicht für ein einziges verbindliches Rezept. Vielmehr beschreibt sie eine rustikale Zubereitungsweise, bei der Fleisch mit Zutaten aus der ländlichen Küche kombiniert wird.
Was macht ein gutes Hähnchen nach Jägerart aus?
Die Grundlage bildet zartes Hähnchenfleisch. Besonders gut eignen sich Hähnchenschenkel, weil sie beim Schmoren saftig bleiben und einen kräftigeren Geschmack besitzen. Hähnchenbrust ist ebenfalls möglich, sollte allerdings kürzer gegart werden, damit sie nicht trocken wird.
Dazu passen:
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reife Tomaten oder gehackte Tomaten aus der Dose,
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braune Champignons oder Kräuterseitlinge,
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Zwiebeln und Schalotten,
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Knoblauch,
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Möhren und etwas Staudensellerie,
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Thymian, Rosmarin und Oregano,
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schwarze Oliven,
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etwas Paprikapulver,
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schwarzer Pfeffer und eine kleine Menge Salz.
Die Tomaten bringen Fruchtigkeit und eine leichte Säure mit. Zwiebeln sorgen für natürliche Süße, während Knoblauch, Rosmarin und Thymian eine mediterrane Würze entwickeln. Pilze ergänzen das Gericht mit ihrem herzhaften, leicht erdigen Aroma.
Eine besonders schöne Kombination entsteht mit braunen Champignons. Sie schmecken etwas kräftiger als weiße Champignons und harmonieren gut mit Tomatensauce und Geflügel.
Die bekömmliche Variante für die Generation 60 plus
Ein traditionelles Schmorgericht lässt sich problemlos an unterschiedliche Essgewohnheiten anpassen.
Statt einer sehr fettreichen Sauce mit viel Sahne kann eine Grundlage aus Tomaten, Gemüsebrühe und fein geschmorten Zwiebeln verwendet werden. Das Gemüse wird weich gegart, die Sauce kann bei Bedarf püriert werden. So entsteht eine angenehme Konsistenz, die auch bei eingeschränkter Kauleistung interessant sein kann.
Hähnchenfleisch liefert hochwertiges Eiweiß und lässt sich vielseitig mit Gemüse kombinieren. Eiweiß ist gerade im höheren Lebensalter ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, weil es zum Erhalt der Muskelmasse beiträgt.
Als Beilage passen Kartoffelpüree, Salzkartoffeln, Vollkornreis oder eine kleine Portion Polenta. Wer es besonders gemüsereich mag, ergänzt Zucchini, Möhren oder grüne Bohnen.
Eine weitere Idee ist eine helle Jägerpfanne: Hähnchenbruststreifen werden mit Champignons, Lauch, Petersilie und einer leichten Sauce aus Brühe und etwas Frischkäse zubereitet. Das ist eine mildere Alternative zur kräftigen italienischen Tomatensauce.
Gebratener Fasan – ein Stück herbstliche Festtagsküche
Der Fasan gehört zu den klassischen Wildgeflügelarten und hat in der europäischen Küche eine lange Tradition. Besonders im Herbst und Winter findet er seinen Platz auf festlich gedeckten Tischen. Sein Fleisch gilt als aromatisch und wird häufig mit kräftigen Kräutern, Äpfeln, Pilzen und herbstlichen Beilagen kombiniert.
Der gebratene Fasan ist allerdings kein alltägliches Gericht. Das Fleisch ist mager und kann bei falscher Zubereitung schnell trocken werden. Deshalb braucht es etwas Aufmerksamkeit und eine schonende Garweise.
Wie schmeckt Fasan?
Fasanfleisch besitzt einen fein-würzigen, leicht wildartigen Geschmack. Im Vergleich zu Hähnchen ist es häufig aromatischer und weniger mild. Die Brust ist besonders mager, während die Keulen etwas kräftiger schmecken.
Bei der Zubereitung sollte darauf geachtet werden, dass das Fleisch nicht austrocknet. Eine Möglichkeit besteht darin, den Fasan zunächst anzubraten und anschließend im Ofen fertig zu garen. Etwas Brühe, Gemüse und aromatische Kräuter im Bräter sorgen für ein angenehmes Garumfeld.
Besonders gut passen:
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frische oder getrocknete Steinpilze,
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braune Champignons,
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Pfifferlinge,
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Schalotten,
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Äpfel und Birnen,
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Wacholderbeeren,
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Thymian und Rosmarin,
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Lorbeerblätter,
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Petersilie,
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Möhren und Sellerie.
Auch Maronen sind eine klassische Ergänzung. Ihr leicht süßliches, nussiges Aroma bildet einen schönen Kontrast zum würzigen Wildgeflügel.
Welche Beilagen passen zu gebratenem Fasan?
Die traditionelle Wildküche bietet zahlreiche Möglichkeiten. Kartoffelknödel, Semmelknödel oder ein feines Kartoffelpüree nehmen die Bratensauce gut auf. Rotkohl, Rosenkohl, glasierte Möhren oder gedünstete Birnen ergänzen das Gericht mit fruchtigen und leicht süßlichen Noten.
Für eine kleinere Mahlzeit muss es jedoch kein ganzer Fasan sein. Ein ausgelöstes Stück Brust mit Pilzgemüse und Kartoffelpüree ist eine überschaubare Alternative.
Auch bei der Sauce lässt sich variieren: Eine leichte Pilzsauce mit Gemüsebrühe und etwas Sahne kann eine gute Ergänzung sein. Eine sehr schwere Sauce mit viel Butter und Sahne ist dagegen nicht notwendig, um ein aromatisches Gericht zu erhalten.
Ein wichtiger Hinweis: Wildgeflügel sollte vollständig durchgegart werden. Gerade bei größeren Stücken und Fleisch am Knochen ist eine zuverlässige Temperaturkontrolle sinnvoll. Für Geflügel nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung mindestens 70 °C im Kern für zwei Minuten.
Pilze – die aromatischen Herbstbegleiter
Pilze gehören zu den Zutaten, die den Herbst kulinarisch besonders reizvoll machen. Ihr Geschmack reicht von mild und zurückhaltend bis kräftig, nussig und erdig. Sie lassen sich braten, schmoren, dünsten, füllen oder zu Suppen und Saucen verarbeiten.
Der amerikanische National Mushroom Day wird ebenfalls am 15. Oktober geführt. Damit passt er hervorragend zu den beiden Geflügelthemen.
Diese Pilze bringen Abwechslung in die Küche
Champignons: Sie sind die bekanntesten Speisepilze und ganzjährig erhältlich. Weiße Champignons schmecken eher mild, braune etwas intensiver und nussiger. Sie passen zu Geflügel, Rührei, Gemüsepfannen, Suppen und Aufläufen.
Steinpilze: Ihr kräftiges, nussiges Aroma macht sie zu einer beliebten Zutat der Herbstküche. Frische Steinpilze eignen sich zum Braten und Schmoren. Getrocknete Steinpilze geben Saucen und Suppen eine besonders intensive Würze. Das Einweichwasser kann nach sorgfältigem Filtern ebenfalls zum Aromatisieren verwendet werden.
Pfifferlinge: Mit ihrem leicht pfeffrigen Geschmack passen sie wunderbar zu Sahnesaucen, Petersilie, Kartoffeln und Geflügel. Sie sind allerdings etwas empfindlicher in der Zubereitung und sollten nicht zu lange gegart werden.
Kräuterseitlinge: Sie besitzen ein festes Fleisch und bleiben beim Braten angenehm bissfest. In Scheiben geschnitten eignen sie sich als Beilage oder als eigenständiges Pilzgericht.
Austernseitlinge: Ihr mild-würziges Aroma passt zu Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Gemüse. Größere Exemplare lassen sich gut in Streifen schneiden und kräftig anbraten.
Pilze enthalten je nach Sorte unter anderem Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind außerdem wasserreich und vergleichsweise energiearm. Ihr ernährungsbezogener Wert hängt allerdings von Sorte, Anbau, Verarbeitung und Zubereitung ab.
Pilze bekömmlich zubereiten
Pilze können für empfindliche Menschen schwerer verdaulich sein. Große Portionen, viel Fett oder eine sehr kräftige Sahnesauce können zusätzlich belasten.
Eine gute Alternative sind kleine Portionen, schonend gegarte Pilze und eine Kombination mit mildem Gemüse. Möhren, Zucchini und Kartoffeln passen beispielsweise gut dazu.
Auch die Schnittgröße spielt eine Rolle: Fein geschnittene Pilze lassen sich leichter kauen. Für eine cremige Suppe können sie zusammen mit Kartoffeln, Möhren und Gemüsebrühe gegart und anschließend püriert werden.
Bei selbst gesammelten Pilzen ist besondere Vorsicht geboten. Nur eindeutig bestimmte Speisepilze gehören in die Küche. Bei Unsicherheit sollte auf den Verzehr verzichtet werden.
Käse und Pilze – eine Kombination mit vielen Möglichkeiten
Pilze und Käse gehören zu den besonders harmonischen Kombinationen der Küche. Beide bringen ausgeprägte herzhafte Aromen mit. Während Pilze häufig erdig und nussig schmecken, sorgt Käse je nach Sorte für milde Cremigkeit, Würze oder eine leicht pikante Note.
Dabei muss Käse nicht immer nur überbacken werden. Er kann eine Pilzsuppe verfeinern, eine Gemüsepfanne abrunden oder zusammen mit Kräutern eine aromatische Füllung ergeben.
Welche Käsesorten passen besonders gut?
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Frischkäse: Mild, cremig und vielseitig. Er eignet sich für Pilzsaucen, gefüllte Champignons und Gemüseaufläufe.
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Ricotta: Besonders fein und zurückhaltend im Geschmack. Gut geeignet für Füllungen mit Pilzen, Spinat und Petersilie.
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Gouda: Ein milder Schnittkäse, der sich gut zum Überbacken eignet.
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Emmentaler: Nussig und aromatisch. Er passt zu Pilzaufläufen und herzhaften Gratins.
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Bergkäse: Kräftig und würzig. Schon kleinere Mengen bringen viel Geschmack.
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Parmesan: Sein intensives Aroma macht ihn zu einer guten Ergänzung für Pilzrisotto und gebratene Champignons.
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Mozzarella: Mild und saftig, besonders für Aufläufe und gefüllte Gemüsesorten geeignet.
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Ziegenfrischkäse: Mit seiner leicht säuerlichen Note eine interessante Ergänzung zu gebratenen Pilzen und süßlichen Zutaten wie Birnen oder karamellisierten Zwiebeln.
Auch Käsebruchstücke, sogenannte Cheese Curds, gehören zu den amerikanischen kulinarischen Anlässen am 15. Oktober. Sie sind besonders in Wisconsin und anderen nordamerikanischen Käseproduktionsregionen bekannt. Häufig werden sie frisch gegessen oder paniert und ausgebacken.
Für die Alltagsküche muss es allerdings nicht die frittierte Variante sein. Kleine Würfel eines milden Käses können beispielsweise über eine warme Pilzpfanne gegeben werden.
Drei einfache Küchenideen für den 15. Oktober
Die kulinarischen Aktionstage müssen nicht mit einem aufwendigen Menü gefeiert werden. Gerade für kleinere Haushalte sind Gerichte interessant, die sich gut vorbereiten, portionsweise zubereiten und am nächsten Tag weiterverwenden lassen.
1. Kleine Jägerpfanne mit Hähnchen und Champignons
Hähnchenbrust, braune Champignons, Schalotten, Möhren und Petersilie in einer leichten Brühe-Frischkäse-Sauce garen. Dazu passen Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.
2. Fasanenbrust mit Apfel und Pilzgemüse
Gebratene und vollständig durchgegarte Fasanenbrust mit gedünsteten Apfelspalten, Champignons und Möhren servieren. Eine kleine Portion Kartoffelstampf rundet das Gericht ab.
3. Überbackene Champignons mit Frischkäse
Größere Champignons mit einer Mischung aus Frischkäse, Petersilie, Schnittlauch und etwas Parmesan füllen und im Ofen garen. Dazu schmeckt ein kleiner Salat oder eine Scheibe Vollkornbrot.
Was sollte die Generation 60 plus bei Geflügel, Pilzen und Käse beachten?
Herzhafte Gerichte gehören für viele Menschen zu den vertrauten Genüssen. Mit zunehmendem Alter können sich jedoch Appetit, Geschmacksempfinden, Kauleistung und Verdauung verändern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass der Energiebedarf häufig sinkt, während der Bedarf an vielen Nährstoffen weiterhin hoch bleibt.
Daraus ergeben sich einige praktische Überlegungen.
Eiweiß bewusst einplanen: Hähnchen und Fasan liefern hochwertiges Eiweiß. Auch Käse und andere Milchprodukte können zur Eiweißversorgung beitragen. Entscheidend ist die abwechslungsreiche Zusammenstellung über den gesamten Tag.
Käse in passenden Mengen verwenden: Käse liefert Eiweiß und Calcium, enthält je nach Sorte aber auch beträchtliche Mengen Fett und Salz. Kräftige Sorten wie Bergkäse oder Parmesan können deshalb bereits in kleinen Mengen viel Geschmack beisteuern. Frischkäse und Ricotta bieten mildere Alternativen.
Gemüse nicht vergessen: Möhren, Sellerie, Lauch, Zucchini, Kürbis und grüne Bohnen bringen Farbe, Ballaststoffe und zusätzliche Nährstoffe auf den Teller. Sie ergänzen die eher eiweißbetonten Geflügelgerichte sinnvoll.
Auf die Konsistenz achten: Bei Kauproblemen können zart geschmortes Fleisch, pürierte Gemüsebeilagen und fein geschnittene Pilze eine gute Lösung sein. Bei Schluckstörungen sollte die geeignete Konsistenz individuell abgestimmt werden.
Nicht zu schwer würzen: Knoblauch, Zwiebeln, Pfeffer und kräftige Gewürze sind Geschmackssache und werden nicht von jedem gut vertragen. Thymian, Petersilie, Schnittlauch und milder Majoran bieten ebenfalls interessante Aromakombinationen.
Auf Hygiene achten: Rohes Geflügel darf nicht mit verzehrfertigen Lebensmitteln in Kontakt kommen. Es sollte nicht abgewaschen, sondern direkt verarbeitet werden. Hände, Arbeitsflächen und Küchenutensilien müssen anschließend gründlich gereinigt werden.
Herbstliche Küche bedeutet auch Geselligkeit
Der 15. Oktober eignet sich nicht nur zum Ausprobieren neuer Rezepte, sondern auch als Anlass für gemeinsame kulinarische Erlebnisse.
Ein kleines Herbstessen mit Freunden, ein gemeinsames Pilzgericht oder ein Nachmittag, an dem verschiedene Käsesorten probiert werden, kann aus einem gewöhnlichen Tag etwas Besonderes machen.
Besonders schön ist eine kleine Käseverkostung: Ein milder Gouda, ein würziger Bergkäse, etwas Parmesan und ein cremiger Ziegenfrischkäse werden mit Apfelspalten, Birnen, Walnüssen und Vollkornbrot kombiniert. Dazu passen frische Kräuter, ein wenig Honig und selbst gemachtes Kräuteröl.
Auch die Pilzküche bietet sich für gemeinsames Kochen an. Champignons putzen, Kräuter hacken, Gemüse schneiden und eine Suppe gemeinsam zubereiten – solche Tätigkeiten können Freude bereiten und Erinnerungen an die eigene Familienküche wecken.
Für Senioreneinrichtungen und Begegnungsstätten lässt sich daraus ebenfalls eine schöne Aktivität entwickeln: ein herbstlicher Kochnachmittag mit kleinen Probierportionen, einem Pilz- und Kräuterrätsel oder einer gemeinsamen Zusammenstellung eines saisonalen Menüs.
Dabei muss nicht immer Fleisch auf den Teller. Eine Pilzpfanne mit Kartoffeln, Lauch und etwas Käse ist eine vollwertige kulinarische Alternative. Auch ein Risotto mit Steinpilzen, Petersilie und Parmesan kann zum Mittelpunkt eines gemütlichen Herbstessens werden.
Fazit: Drei kulinarische Klassiker, viele Möglichkeiten
Hähnchen nach Jägerart, gebratener Fasan sowie Käse und Pilze zeigen, wie abwechslungsreich die herbstliche Küche sein kann. Die traditionellen Gerichte lassen sich mit saisonalem Gemüse, aromatischen Kräutern und unterschiedlichen Käsesorten immer wieder neu gestalten.
Für die Generation 60 plus kommt es dabei nicht darauf an, besonders üppig oder kompliziert zu kochen. Viel wichtiger sind hochwertige Zutaten, eine passende Portionsgröße und eine Zubereitung, die den persönlichen Bedürfnissen entspricht.
Ob mediterrane Jägerpfanne, ein kleines Wildgeflügelgericht oder eine cremige Pilzsuppe: Der 15. Oktober erinnert daran, dass gesund und bekömmlich genießen keineswegs Verzicht bedeuten muss.
Denn gutes Essen verbindet Tradition, Geschmack und Lebensfreude – und dafür braucht es keinen besonderen Feiertag.
Hähnchen nach Jägerart, gebratener Fasan, Pilze und Käse: Entdecken Sie herbstliche Küchenideen, bekömmliche Zubereitung und Genuss für die Generation 60 plus.
Transparenzhinweis: Die offiziellen Aktionstage werden von den jeweils zuständigen Organisationen eingeordnet. Die genannten Food Days wie National Cheese Curd Day, National Mushroom Day, National Chicken Cacciatore Day und National Roast Pheasant Day sind informelle bzw. nationale Food Days und keine gesetzlichen Feiertage oder offiziellen UN-Welttage.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber. Symbolfoto: Pixabay
Redaktionelle Grundlage zur fachlichen Prüfung:
Ernährung im Alter: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ernährung älterer Menschen – Veränderungen des Energie- und Nährstoffbedarfs, Kauleistung und Verdauung.
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Geflügelfleisch – Hygiene, Vermeidung von Kreuzkontamination und ausreichendes Durchgaren. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt – Quellen erkennen, Risiken vermeiden – Sichere Zubereitung, Aufbewahrung und Küchenhygiene. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Sieben Hauptregeln zum hygienischen Umgang mit Lebensmitteln – Praktische Hinweise zur Lebensmittelhygiene und zum Erhitzen.
Kulinarische Aktionstage am 15. Oktober
FoodReference: October 15 – Today in Food History – Übersicht der kulinarischen Aktionstage, darunter Chicken Cacciatore, Roast Pheasant, Mushroom und Cheese Curd Day. National Cheese Curd Day: Official Website – Hintergrund und Informationen zum amerikanischen Käsebruch-Aktionstag am 15. Oktober.
Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures: https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/
