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23. Oktober: Boston Cream Pie, Champagner und Vorratsgläser – für Generation 60 plus

Boston Cream Pie, Champagner und Vorratsgläser: Was Genuss und gute Vorratshaltung verbindet

Süßer 23. Oktober: Boston Cream Pie, Champagner und Vorratsgläser – für Generation 60 plus23. Oktober: Boston Cream Pie, Champagner und Vorratsgläser – für Generation 60 plus, prickelnde Getränke und selbst gemachte Vorräte stehen für unterschiedliche Seiten unserer Esskultur. Während ein amerikanischer Kuchenklassiker zum Genießen einlädt, erinnert der Tag des Einkochens daran, wie saisonale Lebensmittel für später aufbewahrt werden können. Auch neue Ernährungstrends bieten Gesprächsstoff: Essbare Insekten werden in einigen Teilen der Welt traditionell verzehrt und gelten andernorts als mögliche alternative Proteinquelle.

Der 23. Oktober 2026 bietet damit verschiedene Anregungen für die Küche und den Alltag. Der Boston Cream Pie steht für süße Genussmomente, der Global Champagne Day für festliche Getränke, der National Canning Day für die Vorratshaltung und der World Edible Insect Day für neue Perspektiven auf Lebensmittel. Nicht alle diese Termine sind offizielle internationale Aktionstage; einige sind informelle Food Days, die vor allem kulinarische Themen in den Mittelpunkt rücken.

Was ist am 23. Oktober 2026?

  • National Boston Cream Pie Day – ein informeller US-amerikanischer Food Day für einen gefüllten Kuchenklassiker.

  • Global Champagne Day – ein verbreiteter Aktionstag rund um Champagner, der am vierten Freitag im Oktober begangen wird. 2026 fällt er auf den 23. Oktober.

  • National Canning Day – ein informeller Food Day, der sich dem Einkochen und der Vorratshaltung widmet.

  • World Edible Insect Day – ein informeller Aktionstag rund um essbare Insekten und ihre mögliche Rolle in der Ernährung.

Die vier Themen lassen sich mit praktischen Fragen verbinden: Wie lässt sich Kuchen bewusst genießen? Welche alkoholfreien Getränke passen zu einem festlichen Anlass? Wie werden Vorräte sicher hergestellt? Und was steckt hinter dem Interesse an essbaren Insekten?

1. National Boston Cream Pie Day: Ein Kuchen zwischen Pudding und Torte

Der National Boston Cream Pie Day widmet sich einer amerikanischen Kuchenspezialität, die trotz ihres Namens eher einer Torte ähnelt. Der Boston Cream Pie besteht klassischerweise aus zwei Lagen hellem Biskuit oder Kuchen, einer Vanillecremefüllung und einer Schokoladenglasur. Die Kombination aus lockerem Teig, cremiger Mitte und schokoladigem Überzug macht ihn zu einem bekannten Dessert der US-amerikanischen Küche.

Der Kuchen ist eng mit Boston verbunden. Seine Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird mit der amerikanischen Hotel- und Konditoreikultur dieser Zeit in Verbindung gebracht. Der National Boston Cream Pie Day ist ein informeller kulinarischer Aktionstag und kein offizieller internationaler Gesundheitstag.

Was macht den Boston Cream Pie so besonders?

Das Besondere ist das Zusammenspiel verschiedener Konsistenzen und Aromen. Der Kuchen ist weich und luftig, die Creme glatt und mild, die Glasur bringt eine herbe Schokoladennote hinzu. So entsteht ein Dessert, das mit vergleichsweise vertrauten Zutaten auskommt und dennoch festlich wirkt.

Die klassische Variante enthält Zucker, Mehl, Eier, Milch oder Sahne, Butter und Schokolade. Die Vanillecreme wird üblicherweise durch Erhitzen und Binden zubereitet. Bei sorgfältiger Verarbeitung entsteht eine glatte Füllung, die zwischen den Kuchenschichten hält.

Ernährungsphysiologisch ist Boston Cream Pie ein süßes Gebäck und damit eher ein Genussdessert als eine Grundlage der täglichen Ernährung. Das bedeutet nicht, dass Kuchen grundsätzlich gemieden werden muss. Entscheidend sind die gesamte Ernährungsweise, die Portionsgröße und die individuellen Bedürfnisse.

Süßer Genuss ab 60 plus: Worauf kommt es an?

Im höheren Lebensalter können sich Appetit, Geschmacksempfinden und Essgewohnheiten verändern. Manche Menschen bevorzugen kleine Portionen, andere haben Schwierigkeiten mit sehr trockenen Kuchen oder festen Krusten. Ein weicher, saftiger Kuchen kann dann angenehmer sein als trockenes Gebäck.

Einige praktische Überlegungen helfen dabei, den Genuss passend zu gestalten:

  • Kleine Stücke servieren: Ein kleines Stück kann für einen süßen Abschluss ausreichen, ohne dass auf den Geschmack verzichtet werden muss.

  • Auf die Konsistenz achten: Kuchen mit Cremefüllung ist weich, muss aber hygienisch einwandfrei gekühlt und frisch gehalten werden.

  • Süße ausbalancieren: Ungesüßter Tee oder Kaffee kann den süßen Geschmack ergänzen, sofern die Getränke individuell gut vertragen werden.

  • Auf Unverträglichkeiten Rücksicht nehmen: Milch, Ei, Weizen und andere Zutaten können für manche Menschen problematisch sein. Bei Bedarf lässt sich ein passendes Rezept auswählen.

Bei Diabetes oder anderen Erkrankungen, bei denen die Kohlenhydratmenge eine Rolle spielt, kann die Portion bewusst geplant werden. Eine allgemeine Aussage, dass eine bestimmte Kuchenmenge für alle geeignet sei, wäre jedoch nicht sinnvoll. Die individuelle Situation und gegebenenfalls vereinbarte Ernährungsempfehlungen sind ausschlaggebend.

Eine alltagstaugliche Variante

Boston Cream Pie muss nicht als große Torte gebacken werden. Kleine Dessertportionen in Gläsern können eine praktische Alternative sein: Dafür werden kleine Stücke eines einfachen Biskuits mit Vanillecreme geschichtet und mit etwas Schokolade garniert. Diese Form ist nicht die klassische Originalversion, bietet aber eine unkomplizierte Möglichkeit, die Aromen aufzugreifen.

Für die Zubereitung sollte die Creme ausreichend erhitzt und anschließend zügig abgekühlt werden. Desserts mit Milch- oder Eiercreme gehören in den Kühlschrank und sollten nicht über längere Zeit bei Zimmertemperatur stehen. Gerade bei empfindlichen Personen ist sorgfältige Küchenhygiene wichtig.

Kuchen als Anlass für Erinnerungen und Gespräche

Amerikanische Kuchenklassiker können Erinnerungen an Reisen, Filme, Familienfeiern oder frühere Rezepte wecken. In einer Seniorengruppe lässt sich der Tag nutzen, um verschiedene Kuchen aus unterschiedlichen Ländern zusammenzutragen: etwa Apfelkuchen, Käsekuchen, Bienenstich oder Boston Cream Pie.

Dabei muss nicht jede Person selbst backen. Schon das Betrachten von Rezepten, das Beschreiben vertrauter Aromen oder das gemeinsame Zusammenstellen eines kleinen Kuchentellers kann eine angenehme Aktivität sein.

2. Global Champagne Day: Prickelnder Genuss mit Maß

Der Global Champagne Day wird am vierten Freitag im Oktober begangen. Im Jahr 2026 fällt er auf den 23. Oktober. Der informell verbreitete Aktionstag dreht sich um Champagner, den Schaumwein aus der französischen Champagne, dessen Bezeichnung an ein klar abgegrenztes Herkunftsgebiet gebunden ist.

Champagner entsteht durch eine zweite Gärung in der Flasche. Dabei bildet sich Kohlensäure, die für das typische Prickeln sorgt. Herstellung, Reifezeit und Rebsorten prägen den Geschmack. Neben trockenen Varianten gibt es auch Schaumweine mit stärker wahrnehmbarer Restsüße.

Champagner und andere Schaumweine: Was ist der Unterschied?

Nicht jeder Schaumwein darf Champagner heißen. Die geschützte Bezeichnung bezieht sich auf die Herkunft aus der Champagne und auf die dort geltenden Produktionsregeln. Sekt, Crémant, Cava und Prosecco unterscheiden sich unter anderem durch Herkunft, Herstellung und Stil. Auch innerhalb einer Kategorie können Geschmack und Qualität stark variieren.

Für einen besonderen Anlass ist deshalb nicht allein der Name entscheidend. Ebenso wichtig sind persönliche Vorlieben, die passende Trinktemperatur und die Frage, ob überhaupt Alkohol gewünscht ist.

Alkohol im höheren Lebensalter: bewusst entscheiden

Alkohol wird im Körper mit zunehmendem Alter teilweise anders verarbeitet. Außerdem können Medikamente, chronische Erkrankungen, Schlafprobleme oder ein erhöhtes Sturzrisiko eine Rolle spielen. Alkohol kann beispielsweise müde machen, die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen und mit bestimmten Arzneimitteln Wechselwirkungen haben.

Daher ist Champagner kein Getränk, das aus gesundheitlichen Gründen empfohlen werden sollte. Wer Alkohol trinkt, sollte die Menge bewusst halten und bei Unsicherheit zu Medikamenten oder Erkrankungen ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einholen. Für manche Menschen ist es am sichersten, ganz auf Alkohol zu verzichten.

Prickelnde Alternativen ohne Alkohol

Ein festliches Getränk braucht keinen Alkohol. Mineralwasser mit Kohlensäure, alkoholfreier Schaumwein oder eine Mischung aus Wasser und einem kleinen Anteil Fruchtsaft können ebenfalls in einem Sektglas serviert werden. Frische Kräuter, eine dünne Scheibe Zitrone oder einige Beeren sorgen für Farbe und Aroma.

Bei alkoholfreien Schaumweinen lohnt sich ein Blick auf das Etikett: Manche enthalten relativ viel Zucker. Wer auf die Zuckerzufuhr achten muss, kann ungesüßte Getränke oder stark verdünnte Saftmischungen bevorzugen.

Für Menschen, die Kohlensäure schlecht vertragen, ist stilles Wasser eine gleichwertige Alternative. Das Getränk sollte nicht nach einem vermeintlichen Festtagsideal ausgewählt werden, sondern danach, was gut schmeckt und individuell bekömmlich ist.

Eine kleine Genussidee

Für einen festlichen alkoholfreien Aperitif eignen sich gut gekühltes Mineralwasser, ein kleiner Schuss ungesüßter oder nur leicht gesüßter Saft und eine Zitronenzeste. In einem schönen Glas serviert, entsteht ein besonderer Moment ohne Alkohol. So bleibt der Anlass gesellig und lässt sich an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen.

3. National Canning Day: Einkochen und Vorräte sinnvoll nutzen

Der National Canning Day ist ein informeller Food Day, der das Einkochen und die Haltbarmachung von Lebensmitteln in den Mittelpunkt stellt. Gerade im Herbst passt das Thema zur Saison: Äpfel, Birnen, Kürbis und viele weitere Erzeugnisse lassen sich frisch verwenden, lagern oder nach geeigneten Verfahren haltbar machen.

Einkochen hat eine lange Tradition. Früher war es für viele Haushalte eine wichtige Möglichkeit, die Ernte für den Winter zu sichern. Heute kann es helfen, saisonale Lebensmittel zu nutzen, Vorräte besser zu planen und eigene Geschmacksvorlieben zu berücksichtigen.

Dabei ist ein Punkt besonders wichtig: Nicht jedes Lebensmittel lässt sich mit jedem Verfahren sicher haltbar machen. Bei selbst eingekochten Lebensmitteln muss die Methode zum Lebensmittel, zur Säure und zu den erforderlichen Temperaturen passen.

Was bedeutet Einkochen eigentlich?

Beim Einkochen werden Lebensmittel in geeignete Gläser gefüllt und nach einem passenden Verfahren erhitzt. Die Wärme reduziert Mikroorganismen; beim Abkühlen entsteht häufig ein Unterdruck, der den Deckel verschließt. Das allein garantiert allerdings nicht, dass der Inhalt sicher haltbar ist. Entscheidend sind das Lebensmittel, die Zubereitung, die Temperatur und die Dauer der Wärmebehandlung.

Besonders wichtig ist der Säuregehalt. Fruchtaufstriche, viele Obstzubereitungen und ausreichend saure Gemüsezubereitungen stellen andere Anforderungen als säurearme Lebensmittel wie Bohnen, Erbsen, Fleisch oder manche Gemüsesorten.

Säurearme Lebensmittel können unter ungünstigen Bedingungen das Wachstum von Clostridium botulinum ermöglichen. Dieses Bakterium kann ein gefährliches Gift bilden. Ein verschlossenes Glas, ein normaler Einkochtopf oder ein Deckel, der beim Öffnen ein Geräusch macht, beweist nicht, dass ein Lebensmittel sicher ist. Für säurearme Lebensmittel sind deshalb geeignete, geprüfte Verfahren erforderlich; gewöhnliches Einkochen im Wasserbad reicht dafür nicht zuverlässig aus.

Welche Lebensmittel eignen sich für den Einstieg?

Für den Anfang sind Rezepte mit klaren, erprobten Verarbeitungsschritten sinnvoll. Obst steht dabei häufig im Mittelpunkt, etwa Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Auch Konfitüren und bestimmte säurehaltige Zubereitungen können sich eignen, sofern ein verlässliches Rezept verwendet wird.

Praktische Ideen für die Herbstküche:

  • Apfelkompott: Äpfel werden geschält oder gründlich gewaschen, zerkleinert und nach einem erprobten Rezept verarbeitet.

  • Birnen mit Gewürzen: Zimt oder Vanille geben Aroma, ohne dass große Mengen Zucker nötig sein müssen.

  • Fruchtmus: Überreifes, aber einwandfreies Obst kann zu Mus verarbeitet werden.

  • Kleine Portionen: Kleinere Gläser sind praktisch, wenn nur wenig auf einmal benötigt wird.

Für eine längere Lagerung bei Raumtemperatur ist ein geprüftes Rezept samt passender Verarbeitung entscheidend. Bei Unsicherheit ist das Einfrieren oft eine unkompliziertere Alternative. Es eignet sich für viele Obst- und Gemüsearten, sofern sie dafür passend vorbereitet und verpackt werden.

Einkochen ab 60 plus: praktisch, aber sicher

Das Einkochen kann eine sinnvolle Beschäftigung sein, die Planung, handwerkliche Tätigkeit und Genuss miteinander verbindet. Gleichzeitig verlangt es Aufmerksamkeit. Heiße Flüssigkeiten und Gläser können Verbrennungen verursachen, und schwere Töpfe sind nicht für jede Person angenehm zu handhaben.

Ein paar Anpassungen erleichtern die Arbeit:

  • Kleine Mengen verarbeiten: Mehrere kleine Durchgänge können überschaubarer sein als ein großer Einkochtag.

  • Arbeitsfläche vorbereiten: Alle Zutaten, sauberen Gläser und benötigten Hilfsmittel sollten bereitstehen.

  • Sicher heben: Heiße oder gefüllte Gläser möglichst nicht über längere Strecken tragen.

  • Beschriften: Inhalt und Herstellungsdatum helfen, den Überblick zu behalten.

  • Lagerbedingungen beachten: Gläser entsprechend dem verwendeten Verfahren aufbewahren und regelmäßig kontrollieren.

Gläser mit undichtem Verschluss, auffälligem Geruch, Schimmel, ungewöhnlicher Gasbildung oder anderen verdächtigen Veränderungen dürfen nicht probiert werden. Bei Verdacht auf unsichere Konserven gilt: nicht kosten, um die Sicherheit zu testen.

Zucker, Salz und Geschmack bewusst einsetzen

Selbst gemachte Vorräte erlauben es, Geschmack und Zutaten gezielt auszuwählen. Allerdings bedeutet „selbst gemacht“ nicht automatisch, dass eine Zubereitung weniger Zucker oder Salz enthält. Die Menge hängt vom Rezept ab. Bei bestimmten Konfitüren beeinflussen Zucker und Säure zudem die Haltbarkeit und Konsistenz. Deshalb sollte Zucker nicht beliebig reduziert werden, wenn dadurch ein erprobtes Konservierungsverfahren verändert wird.

Für den Alltag kann eine andere Strategie sinnvoll sein: kleinere Gläser herstellen, verschiedene Obstsorten kombinieren und nur so viel einkochen, wie tatsächlich verbraucht wird. So entstehen abwechslungsreiche Vorräte, ohne dass große Mengen lange lagern müssen.

Wenn Einkochen nicht die beste Lösung ist

Nicht jedes saisonale Lebensmittel muss eingekocht werden. Äpfel und manche Birnensorten lassen sich bei geeigneten Bedingungen lagern. Kräuter können je nach Sorte getrocknet oder eingefroren werden. Beeren lassen sich häufig gut einfrieren, und Gemüse kann für die spätere Verwendung portionsweise vorbereitet werden.

Die beste Methode hängt vom Lebensmittel, dem verfügbaren Platz, dem Zeitaufwand und der geplanten Verwendung ab. Ziel ist nicht, möglichst viele Gläser im Vorratsschrank zu sammeln, sondern Lebensmittel sicher und passend zum eigenen Alltag zu nutzen.

4. World Edible Insect Day: Können Insekten künftig auf dem Speiseplan stehen?

Essbare Insekten werden weltweit unterschiedlich bewertet. In manchen Regionen gehören bestimmte Insektenarten seit langer Zeit zur traditionellen Ernährung. In Europa dagegen sind sie für viele Menschen ungewohnt und werden eher mit Neugier, Skepsis oder Ablehnung betrachtet. Der informell verbreitete World Edible Insect Day greift diese Unterschiede auf und lenkt die Aufmerksamkeit auf alternative Proteinquellen und die Zukunft der Lebensmittelproduktion.

Insekten sind keine neue Erfindung der Lebensmittelbranche. Je nach Kultur und Region werden beispielsweise Grillen, Heuschrecken, bestimmte Käferlarven oder andere essbare Arten verzehrt. Entscheidend ist dabei, welche Art verwendet wird, wie sie gezüchtet oder gesammelt und wie sie verarbeitet wird.

Welche Nährstoffe können essbare Insekten liefern?

Viele essbare Insekten enthalten Eiweiß. Je nach Art und Verarbeitung können sie außerdem Fett, Ballaststoffe in Form von Chitin und verschiedene Mikronährstoffe liefern. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich allerdings erheblich. Ein pauschaler Vergleich mit Fleisch, Fisch, Eiern oder Hülsenfrüchten ist deshalb wenig aussagekräftig.

Auch der tatsächliche Nährwert eines Produkts hängt von der Portionsgröße und der gesamten Rezeptur ab. Bei verarbeiteten Produkten wie Proteinriegeln, Snacks oder Mehlmischungen lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben. Ein Produkt wird nicht allein deshalb zu einer ausgewogenen Wahl, weil es Insektenprotein enthält.

Sind Insekten eine nachhaltige Alternative?

Die Zucht bestimmter Insekten kann Vorteile haben, beispielsweise einen vergleichsweise geringen Flächenbedarf oder die Möglichkeit, Futtermittel effizient zu verwerten. Wie groß der ökologische Vorteil tatsächlich ausfällt, hängt jedoch von der Insektenart, dem Futter, der Energieversorgung, den Haltungsbedingungen und der Verarbeitung ab.

Insekten sind daher kein automatischer Ersatz für andere Proteinquellen. Auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen können zur Vielfalt pflanzlicher Eiweißquellen beitragen und sind in vielen Küchen vertraut, vielseitig verwendbar und leicht erhältlich.

Für die Ernährung im Alltag ist es sinnvoller, verschiedene geeignete Proteinquellen zu kombinieren, statt ein einzelnes Lebensmittel als Lösung für alle Ernährungs- und Umweltfragen zu betrachten.

Was ist bei Insektenprodukten wichtig?

Wer Insekten als Lebensmittel ausprobieren möchte, sollte ausschließlich Produkte verwenden, die ausdrücklich für den menschlichen Verzehr angeboten werden. Wild gefangene Insekten oder Tiere aus dem Garten sind dafür nicht geeignet: Artbestimmung, mögliche Schadstoffe, Parasiten und die hygienische Verarbeitung sind nicht zuverlässig zu beurteilen.

Außerdem können Insektenprodukte für Allergiker problematisch sein. Besonders bei einer Allergie gegen Krebstiere oder Hausstaubmilben können Kreuzreaktionen auftreten. Bei bekannten Allergien ist deshalb besondere Vorsicht geboten; die Kennzeichnung des Produkts sollte sorgfältig gelesen werden.

Auch die Zulassung und Kennzeichnung sind wichtig. In der Europäischen Union dürfen bestimmte Insektenarten unter festgelegten Bedingungen als Lebensmittel verwendet werden. Das bedeutet nicht, dass jede Insektenart oder jedes beliebige Produkt automatisch verkehrsfähig ist.

Neugier ohne Verpflichtung

Der Aktionstag muss nicht dazu führen, dass Insekten tatsächlich probiert werden. Er kann auch als Anlass dienen, über Ernährungstraditionen, Lebensmitteltechnologie und die Vielfalt möglicher Eiweißquellen zu sprechen. Für viele Menschen ist es bereits interessant, zu erfahren, dass Insekten in verschiedenen Teilen der Welt seit Generationen verzehrt werden.

Wer bei vertrauten Lebensmitteln bleiben möchte, kann das Thema zum Anlass nehmen, die eigene Auswahl zu erweitern: ein Linsengericht ausprobieren, Bohnen in einen Salat geben oder eine neue Hülsenfrucht kennenlernen. So wird aus der Diskussion über ungewöhnliche Lebensmittel ein alltagsnaher Impuls für mehr Vielfalt.

Vier Aktionstage, vier verschiedene Zugänge zu Genuss und Ernährung

Der 23. Oktober zeigt, wie abwechslungsreich Ernährung und Lebensqualität betrachtet werden können. Der Boston Cream Pie steht für süße Traditionen und bewussten Genuss, während der Global Champagne Day zum Nachdenken über festliche Getränke und alkoholfreie Alternativen anregt. Der National Canning Day bietet einen praktischen Einstieg in die saisonale Vorratshaltung – mit besonderem Augenmerk auf sichere Verfahren. Der World Edible Insect Day wiederum eröffnet eine sachliche Diskussion über alternative Proteinquellen, Nachhaltigkeit und kulturell unterschiedliche Essgewohnheiten.

Für Generation 60 plus müssen daraus keine großen Vorhaben entstehen. Ein kleines Stück Kuchen, ein alkoholfreies Festtagsgetränk, ein Glas selbst zubereitetes Apfelkompott oder ein Gespräch über neue Ernährungstrends können bereits ausreichen, um den Tag mit einer neuen Idee zu verbinden.

Wichtiger als das Datum ist das Thema: Jeder Aktionstag kann an jedem Tag des Jahres gefeiert, erlebt oder neu entdeckt werden.

 

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und aufbereitet. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung, Prüfung und Veröffentlichung erfolgten durch den Herausgeber.

Quellen: Besonders hilfreich sind die offiziellen UN-/WHO-/FAO-Seiten, die deutschen Fachquellen und für die große Sammlung von Food Days die US-amerikanischen Kalenderseiten. Die Unterscheidung ist wichtig: Die UN weist selbst darauf hin, dass internationale Tage auf unterschiedlichen Beschluss- und Organisationsebenen beruhen.
Vereinte Nationen – UN: https://www.un.org/
UNRIC Deutschland – Internationale Tage: https://unric.org/de/internationale-tage-der-vereinten-nationen/
World Health Organization (WHO): https://www.who.int/
FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations: https://www.fao.org/home/en/
Bundeszentrum für Ernährung – BZfE: https://www.bzfe.de/
Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE: https://www.dge.de/
VFED – Verband für Ernährung und Diätetik: https://www.vfed.de/
International Food Information Council: https://ific.org/
National Institutes of Health: https://ific.org/
Harvard T.H. Chan School of Public Health – Nutrition Source: https://nutritionsource.edu/
The Nibble Webzine of Food Adventures:  https://www.thenibble.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
National Today: https://nationaltoday.com/
National Day Calendar: https://nationaldaycalendar.com/
Days Of The Year: https://www.daysoftheyear.com/
Checkiday: https://www.checkiday.com/
Kalendarien.de: https://kalendarien.de/aktionstage/
Feiertage Deutschland: https://www.feiertage-deutschland.de/aktionstage/
Deutschland-feiert.de: https://www.deutschland-feiert.de/

 

 

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